Bali – Meine Tipps für Canggu und Umgebung

Drei Monate verbrachte ich in Canggu mit einer Freundin im Rahmen meines PJ’s (Praktisches Jahr, Medizin-Studium). Ich hatte eine wahnsinnig schöne Zeit und kann nach nun insgesamt 5 Monaten Indonesien sagen, dieses Land ist einfach fantastisch. Seitdem werde ich immer wieder nach Tipps für Canggu und Umgebung gefragt, die ich dann als Dokument per Mail versende. Hier nun einmal aufbereitet und einfacher zugänglich mein kleiner Guide.

 

Von A nach B:

  • Scooter! 50K pro Tag ist ein guter Preis, 700-800K für einen Monat sind auch i.O.
    • Immer so 50K extra packen für eventuelle Abzockekontrollen durch die Polizei
    • Scoopie mag ich am liebsten, aber alles andere ist auch völlig ok
    • Traut euch, Canggu ist super zum Erlernen
  • Grab (ähnlich Uber, nur noch günstiger)
  • Wenn Taxi, dann die original Blue Bird Taxi (da gibt es auch eine sehr gute App)
    • CAVE: in Touristenregionen ist Grab, Blue Bird, etc angeblich verboten (Taxi-Mafia) – einfach aufpassen, dass man sich an „versteckten“ Ecken mit seinem Fahrer trifft
  • Private Driver
    • Über eure Unterkunft erfragen oder, was wir oft gemacht haben, die Grab-Fahrer (die gut englisch konnten) ansprechen, Nummer einspeichern und bei Bedarf direkt anschreiben. Wir hatten ziemlich schnell ein Netzwerk aufgebaut und Freunde gewonnen.

 

Canggu

Was kann man hier machen? Wozu sollte ich nach Canggu? Was sind meine Tipps für Canggu?

Für Party; Surfen (auch Anfänger); Essen; Strand; das Leben genießen; in Canggu gibt es einige, die auch länger bleiben.

  • Unsere Unterkunft: Monatsweise 5 Mill IDR = 300€ (Pool, gut gelegen) -> Sirkus Guesthouse (AirBnB)
    • Tipp: Wenn ihr länger vor Ort seid, dann schaut euch um, fragt direkt bei AirBnB an und verhandelt vor Ort eine Langzeitmiete aus
  • Restaurants:
    • Zu allererst Frühstück: egal wo: Smoothie Bowl/ smashed avo (ich vermisse es so!)
    • Ruko Cafe & Shaddy Shack (Frühstück), satu-satu (bester Kaffee in Canggu, gute super günstige smoothie bowl)
    • QCafe Bali (unser Kater-Frühstück – Zucchini-Pancakes mit Lachs, pochiertem Ei und Avocado, gratis Kaffee dazu)
    • Berawas kitchen (die Nudeln ganz hinten links, günstig und gut)
    • Betelnut Cafe (burger, organic food)
    • Pomelo Cafe (alles gut und lecker)
    • Crust (pizza)
    • Warung: Die Straße bei Crust weiter hoch vom Strand weg, links Coco Markt, da ist rechts ein Warung grün und offen (sehr günstig und gut)
    • Warung Bu Mi: Die Touristenvariante, trotzdem noch günstig und lecker, etwas „westlicher“

 

  • Sonntag und Samstag ist immer Markt, da wo das Betelnut ist (Handwerkliche Sachen)
  • Fahrtwege: Nutzt die Shortcuts, nicht außenrum fahren
  • Geldautomaten: bei Canggu Square/ Canggu Plaza ein Stück weiter Richtung Seminyak rechts in einem extra Häuschen, hier bekommt man das meiste Geld. Ansonsten zB noch beim Finns Beach Club.
  • Party: Old Mans (unser zweites Zuhause), danach am Strand Beach Party oder am Nachbarstrand Echo Beach (heißt verwirrenderweise beides Sands Bar)
  • Strand: Chillen & Sonnenuntergang bei Georg (Bali Bar), hier kann man auch surfen lernen, einfach fragen, kostet eigentlich am ganzen Strand überall dasselbe. Parken beim Finns Beach Club

 

  • Bening Spa: bestes Preis-Leistungsverhältnis für Massage (einfach über WhatsApp buchen)
  • Colors Nail Bali: Die Besten! Freitag ist von 12-18Uhr 50% off (vorher über WhatsApp reservieren)

 

Bali

siehe auch Indonesiens verzauberte Insel Bali und Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

  • Richtung Süden: Seminyak, Legian, Kuta – immer touristischer, maximal gut für
    • Party, party, party
    • Waterbom (Hammer Wasserpark für vergleichsweise viel Geld, lohnt sich aber)
    • und vielleicht einmal Potato Head Beach Club -> Luxus Chill Anlage zu deutschen Preisen, einen Spätnachmittag
  • Bukit Halbinsel im Süden:
    • Single Fin Beach Club für Sonnenuntergang (vorher einen Platz reservieren)
    • Balangan Beach für 1 Tag zum relaxen
    • Hindutempel Uluwatu direkt am Meer mit Affen
    • Insgesamt lohnen sich 1-2 extra Nächte vor Ort -> Sunhouse, Mandala Village (süß, aber abgelegen, mit roller alles machbar). Ansonsten schafft man das Ganze auch als Tagesausflug von Canggu
    • Luxus-Ausflug nach Nusa Dua (zB Westin Resort, sehr empfehlenswert, sau teuer)
  • Amed:
    • Tauchen/ Schnorcheln
    • schöner schwarzer Strand mit glasklarem Wasser, Sonnenuntergänge mit dem Vulkan Agung im Hintergrund
    • d’sawah Amed homestay and warung (nicht direkt am Strand aber kein Problem, man wird auch gefahren, leckeres Essen und liebe Besitzerin, schöne Zimmer)

 

  • Ubud:
    • 3-4N extra oder sogar als stressiger Tagesausflug möglich (Tempel, Tegallalang, schöne Roller-Strecken, Monkey-Forest) -> siehe auch hier
  • Jatiluwih
    • Riesige wunderschöne Reisterrassen
    • vorher einfach einen eurer Fahrer oder in eurer Unterkunft fragen, ob es gerade grün ist
    • vielleicht verbinden auf Rückweg von Munduk mit private driver oder von Ubud aus selber mit Roller

 

  • Munduk:
    • Bergdorf, sehr schön gelegen, hammer Aussicht, Wandern zwischen Dschungel/Reisterrassen/Wasserfälle
    • -> Maliana Homestay (einfach, ok)

 

  • Trek auf den Vulkan Batur:
    • Super easy, theoretisch machbar in 1-2h, sehr voll, aber schöne Aussicht oben
    • Wenn der Rinjani (unbedingt machen! siehe hier) geplant ist, lohnt es sich aber eher nicht

 

Umgebung

  • Gilis – paradiesische Traumstrände, bei allen 3 Inseln kann man günstig tauchen mit 100% Schildkröten-Wahrscheinlichkeit!, ebenso beim Schnorcheln sehr sehr wahrscheinlich, keine Autos/ Scooter, Boote fahren ab Padang Bai (Speed Boat), zwischen den Inseln sind es nur Minuten
    • Gili T.: die größte Insel, Party, Essen, viel los im positiven Sinne, am wenigsten idyllisch -> Rumah Cahaya (AirBnB, sehr nette Gastgeber)
    • Gili Meno: Honeymoon, schönste Strände -> Meno Dream Resort (einfach süß, etwas zu teuer)
    • Gili Air: dazwischen, aber nicht jeden Abend Party -> Goodtimes Bungalow (eher famililenfreundlich als jung und hip)

 

  • Lombok
    • Rinjani: 3N, auf 3726m, „teuer“, aber lohnt sich sehr (unbedingt machen! siehe hier)
    • Im Süden (Kuta): Umgebung, Strände mit Roller abfahren, vergleichsweise günstig Surfen lernen, aber mittlerweile auch sehr voll -> Kuta Lodge Homestay (akzeptabel wenn man nichts anderes findet)

 

  • Gili Gede oder andere secret gilis: absolutes „raus aus allem“, sehr sehr idyllisch, keine Autos, tolle nahezu unberührte Unterwasserwelt (Schnorcheln, Tauchen ist auch möglich) -> Via Vacare, Gili Gede (kein fließend Wasser, kaum Empfang, kein WIFI, keine Autos, Strom von 17-21h, maximale Auszeit)

 

  • Nusa Penida
    • -> Arsa Santhi Penida (empfehlenswert, eher Pärchen & Familien)
    • So stell ich mir Bali vor 20 Jahren vor, kaum was los, abenteuerliche Rollerpisten (nur für Erfahrene), nur an den Hot Spots Tagesausflügler von Lembogan zu Wasser und mit Autos zu Land
    • Tauchen in wirklich fast unberührten Riffs und Chance auf Mantas -> Sanctum Dive Center
    • Kelingking Beach ist einfach traumhaft (wer sich traut, klettert runter (auf eigene Gefahr!))
    • Angel’s Billabong, Broken Beach, Crystal Bay (ganz ok für den Sonnenuntergang)
    • Warung tu pande (lecker!)
    • Auch als Tagesausflug von Lembogan möglich, aber weniger empfehlenswert

 

  • Nusa Lembogan
    • -> Kakiang Lembogan Guesthouse (sehr süß, super nette Besitzer, alles recht neu)
    • Viel mehr los als auf Penida, trotzdem klein, süße Strände und alles mit Roller machbar
    • Sandy Bay Beach (unser Strand Favorit, Zugang über den gleichnamigen Club), Devil’s Tear, Nusa Ceningan (Secret Beach)

 

  • Java
    • Von Bali aus machbar: Ijen (Schwefelabbau, eine andere Welt, mitten in der Nacht wandern, blaues Feuer, Mondlandschaft, sauerster See der Welt)
    • -> Didus Homestay (sehr empfehlenswert, günstiger Trek ab hier buchbar mit guten Guides, super liebe Besitzerin, schöne chill out area)

 

So, das ist er – mein „Guide“. Ich hoffe die Tipps helfen weiter. Wir haben noch so viel mehr erlebt, dies sind nur die Highlights, möglichst kompakt dargestellt und die Liste ist trotzdem schon sehr lang. Indonesien und insbesondere Bali ist einfach umwerfend, traumhaft schön! Auch auf den zweiten Blick. Ich hoffe jetzt sogar noch auf den dritten Blick…

 

 

 

Providencia – eine Karibikperle

Providencia ist eine kleine Insel, gehört zu Kolumbien, liegt aber mit San Andrés als „Inselgruppe und Provinz San Andrés und Providencia“ in der Karibik näher bei Nicaragua als bei Kolumbien. Providencia ist nur 7 km lang und 4 km breit  und hat nur 5500 Einwohner. Damit geht es hier deutlich ruhiger und gemütlicher zu als auf der 90km entfernten Nachbarinsel San Andrés (Einwohner: 105.000). Hier gibt es keine riesigen Hotelbetonburgen oder überfüllte Strände. Hier hat man das richtige Karibikfeeling.

Der Grund, warum Providencia bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist, ist auch, dass die Anreise nicht einfach ist. Providencia ist nur mit klapprigen 16-Personen Flugzeug (mit hammer Aussicht) von San Andrés oder via 3-4h Katamaran-Fahrt ebenfalls nur von San Andrés erreichbar.

Providencia2 (1 von 43)

Providencia3 (1 von 1)

 

Unsere Unterkunft

Gewohnt haben wir in einem kleinen bunten Häusschen, dem „Casa Sunset Hill“, mit Meerblick, Hängematte und Außenküche. Die Dusche war natürlich kalt, bei über 30°C aber eigentlich kein Problem. Wir haben uns in unserem Kaibikhäuschen sehr wohl gefühlt.

Providencia2 (39 von 43)

Providencia2 (41 von 43)

Die lokalen Supermärkte sind verhältnismäßig gut ausgestattet,  sodass man sehr gut selbst kochen kann, wenn man wie wir die Möglichkeit hat.

Besonders der Alkohol ist sehr günstig, da man auf der Insel steuerbefreit ist (Bsp: Havana Club 20 000 COP/ ca. 7€).

Providencia2 (43 von 43)

 

Die Insel

Mit unserem gemieteten Roller (65 000 COP/ Tag) waren wir mobil und erkundeten die Insel.

DCIM128GOPRO

Es gibt viele tolle Strände, an denen man fast immer ganz allein ist oder zumindest ein Plätzchen für sich findet. Das Meer leuchtet in den verschiedensten Blau- und Türkistönen. Die Sonne scheint jeden Tag um die Wette. Riffe zum Schnorcheln sind in erschwimmbarer Nähe zum Ufer. Hier sind wir richtig!

 

Almond Bay

Eine kleine süße Bucht mit Möglichkeit zum Schnorcheln.

Providencia2 (7 von 43)

Southwest Bay (Bahia Sur Oeste)

Providencias längster Strand mit Möglichkeiten zu einem ausgiebigen Mittagessen.

Providencia2 (20 von 43)

Providencia2 (21 von 43)

Providencia2 (24 von 43)

 

Manchineel Beach (Playa Manzanillo)

300m lang und wunderschön abseits von Straßen und Gebäuden gelegen. Ein Highlight ist die Roland Roots Bar, wo man herrlich in Hängematten ein kühles Bier genießen kann.

Providencia2 (29 von 43)

Providencia2 (26 von 43)

 

Santa Catalina Island

Die Nachbarinsel Santa Catalina ist mit Providencia über eine lange, hölzerne Brücke, die man nur zu Fuß überqueren kann, verbunden. Hier gibt es auf dem Weg zum Morgans Head (links abbiegen) schöne Buchten, Ausblicke und Schnorchelplätze. Wir sahen unter Wasser und auf dem Weg im seichten Wasser sogar Stachelrochen.

Providencia2 (38 von 43)

Providencia2 (34 von 43)

Providencia2 (36 von 43)

DCIM128GOPRO

 

Die Orte und Buchten tragen hier alle zwei Namen. Einen Spanischen und einen Englischen. Der Grund hierfür ist die gesprochene Sprache: Kreol, Englisch mit spanischen Einflüssen. Schöner Nebeneffekt: Endlich spricht man mit uns auch Englisch.

 

Tauchen

Wir tauchten insgesamt 4mal (2 Tauchgänge inkl. Equipment 190 000 COP). Zu den Highlights gehörten Haie, Rochen und Schildkröten.  Etwas ganz besonderes waren aber die teilweise riesige Fischschwärme, in denen man als Taucher verschwindet. Wahnsinn! Auch umtauchten wir ein 1932 gesunkenes ca. 60m langes Schiff.

Die Farb- und Fischvielfalt, insbesondere aber die Korallen konnten nicht ganz mit den Tauchspots in Südostasien (zB Komodo; Nordsulawesi) mithalten, trotzdem genossen wir jeden Tauchgang!

Providencia2 (3 von 43)

DCIM128GOPRO

DCIM128GOPRO

DCIM127GOPRO

DCIM128GOPRO

DCIM127GOPRO

DCIM128GOPRO

 

Bootstrip

Mit der Agentur „SCHEIDNER Tours“ unternahmen wir einen sehr schönen Bootstrip (75 000 COP pro Person) einmal um die Insel mit tollen Stops zum Schnorcheln, Baden und Bestaunen.

 

Morgans Head

Gehört zu Santa Catalina und ist auch schön vom Boot aus zu bestaunen, außerdem toller Schnorchel-Spot.

Providencia2 (11 von 43)

DCIM128GOPRO

 

Cayo Cangrejo

WOW! Der absolute Höhepunkt. Türkises, klares Wasser und das Beste: Schildkröten :) Wir lieben sie einfach…

Providencia2 (15 von 43)

DCIM127GOPRO

 

DCIM127GOPRO

DCIM127GOPRO

Providencia2 (16 von 43)

Providencia2 (13 von 43)

 

Providencias vorgelagertes Riff

…mit bisher unserer besten Sichtweite. Johannes tauchte bis zu 8,5m tief.

DCIM128GOPRO

Providencia2 (18 von 43)

DCIM128GOPRO

 

Fazit

Wir haben unsere 5 Tage hier sehr genossen und uns von Tag zu Tag wohler gefühlt. Allerdings darf man auf Providencia nicht die völlig ungetrübte Idylle erwarten. Die Einheimischen legen offensichtlich nicht viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung. So fühlt man sich als Westeuropäer hier und da doch manchmal ein bisschen unwohl, aber so ist nun mal Kolumbien und wir haben uns damit arrangiert.

Auf dem Weg zum Flughafen erzählte uns der Taxifahrer, dass ein größerer Flughafen für größere Flugzeuge geplant ist. Aber die Einwohner möchten ihr kleines Paradies so unberührt behalten und haben Angst vor den Folgen von mehr Tourismus. Deswegen haben sie sich geweigert, anzufangen zu bauen. Derzeit werden die bereits gelieferten Baumaterialen wieder für lau an die Einheimischen weiter verkauft. Die Gefahr scheint abgwendet und

wir hoffen, dass Providencia noch lange eine solch paradiesische Karibikperle bleibt!

 

 

Unsere Reiseroute durch Indonesien

Insgesamt knapp 2 Monate sind wir unterwegs gewesen und haben uns vorher sehr lange mit einer geeigneten Reiseroute durch Indonesien beschäftigt. Und das hier ist das Ergebnis nach unserer Reise. Wir haben einiges vorher gebucht, aber auch Freiraum für spontane Buchungen gelassen. Teilweise fehlten uns nur die Unterkünfte, aber wir haben auch ganze Abschnitte inkl Flüge erst während unserer Reise gebucht. Dieser Mix hat für uns sehr gut gepasst.

Als Reiseführer diente uns der Stefan Lose von Indonesien, sowie Recherchen im Internet. Siehe auch hier für mehr Infos zu unserer Vorbereitung.

Die Highlights für uns waren die Orang Utans auf Sumatra, Bali, der Rinjani-Trek, die Bootstour vor Flores und Bangka in Sulawesi. Aber auch alle anderen Ziele wollen wir nicht missen.

Als Inspiration, als Anhaltspunkt bezüglich Preise, als eine mögliche Option für eure Reise – hier unsere Reiseroute durch Indonesien!

 

Anreise

FLUG

16.08. 15:25 Düsseldorf – Dubai – Kuala Lumpur 17.08., 15:05 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

FLUG

17.08. 20:55, Kuala Lumpur – Medan 20:55 (airasia, 65€)

 

 

Sumatra

4 Nächte Bukit Lawang – Junia Guesthouse (100.000IDR/ Nacht)

  • Nachts ankommen (Abholung durch Unterkunft)
  • 1 Tag Dorf anschauen/im Fluss baden
  • 2 Tage/ 1 Nacht Dschungel-Trek mit frei lebenden Orang Utans (70€ pP)

 

Bukit Lawang – auf den Spuren der Orang Utans

 

Bukit Lawang – Toba-See, mit Minibus vor Ort gebucht

 

3 Nächte Toba-See (TukTuk) – Tabo Cottages (350.000IDR/ Nacht)

  • Roller mieten und die Insel entdecken

 

Kurzurlaub am Lake Toba auf unserer Reise

 

Toba-See – Flughafen, 1 Nacht am Flughafen übernachtet

 

FLUG

25.08. 6:15, Medan – Yogyakarta 9:00 (airasia 75,5€)

 

 

Java

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (37,25€/ Nacht)

  • Kultur: Borobudur & Prambranan (Tempel)
  • Yogya anschauen (Kraton, Märkte)
  • Essensstände & Restaurants

Trip: Karimunjawa 4 Nächte (27.08.-31.08., 90€ pP)

  • inkl. Transport
  • Robinson Crusoe Feeling allein an paradiesischen Stränden, Schnorcheln, Bootsausflüge

 

Karimunjawa – Java’s Paradies

 

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (34€/ Nacht)

  • Sightseeing, Essensstände & Restaurants

 

Essen und Kultur in Yogyakarta

 

FLUG

02.09. 08:35, Yogyakarta – Denpasar 10:45 (airasia, 40€)

 

 

Bali

4 Nächte Ubud – Sunrise Villa Bali (51€/ Nacht)

  • Reisfelder, Tempel, Monkey-Forest, durch Ubud schlendern, Kochkurs, Yoga
  • Tagesausflüge mit Roller in die Umgebung (Gunung Batur, Jatiluwih, Tanah Lot, …)

 

Indonesiens verzauberte Insel Bali

Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

 

FÄHRE
06.09. früh inkl. Pick-up 250.000IDR pP. + Taxi 350.000 vom Hafen nach Kuta (Lombok)

 

 

Lombok

5 Nächte Areguling nahe Kuta – Kuta Owa Lodge (48€/ Nacht)

  • Surfen, Roller mieten, Strände in der Umgebung entdecken, Sonnenuntergänge genießen

 

3 Nächte Rinjani-Trekking (Green Rinjani, 176€ pP inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru)

  • 12.09.-14.09. klettern und eines DER Highlights unserer Reise erleben
  • inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru, inkl drop off und Fähre nach Gili Meno

 

Gunung Rinjani – Vulkantrekking auf 3726m

 

3 Nächte Gili Meno – Meno Dream Resort (45€/ Nacht)

  • Ausruhen, Strand, mit Schildkröten um die Wette Schnorcheln

 

3 Nächte Gili T – airbnb Rumah Cahaya (54€/ Nacht)

  • Strand, Essen, Schnorcheln, Relaxen
  • Fähre zurück zum Festland Lombok durch Unterkunft gebucht

 

FLUG

20.09. ca. 17:00, Lombok – Denpasar (16€, WingsAir)

STOPOVER Bali 1 Nacht Denpasar – Best Western Kuta Villa (23€)

 

FLUG

21.09. 6:50, Denpasar – Labuan Bajo 8:25 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Flores & Komodo

2 Nächte Bootstrip mit Flores XP (3.350.000 IDR pP)

  • Bootstour im Komodo-Nationalpark, Tauchen (25€/ Tauchgang)
  • Komodo-Warane, Traumstrände, die Freiheit genießen, die Farbenvielfalt des Wassers bestaunen
  • inkl Pick-up am airport

 

3 Tage mit dem Boot vor Flores & Komodo

 

1 Nacht Golo Hilltop Hotel (450.000 IDR)

 

FLUG

24.09. 11:20, Labuan Bajo – Denpasar 12:50 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Bali

3 Nächte Legian – Magani Hotel (1.200.000 IDR/ Nacht)

  • vor Ort ausgehandelt, Deluxe-Room, dieses hammer Hotel genießen
  • Surfen, Waterbom-Park (sehr witzig und touristisch)
  • mit Roller Bali’s Süden erkunden (Uluwatu, Single Fin)

 

FLUG

27.09. 12:20, Denpasar – Manado 14:55 (Garuda, 93€)

 

 

Nord-Sulawesi

5 Nächte Bangka – CoralEye (55€/ Nacht)

  • Ausruhen, Schnorcheln & Tauchen, privater Traum-Strand
  • Preis inklusive Essen, Unterkunft hat Transport organisiert

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

 

3 Nächte Bunaken – Two Fish Divers

  • Mit dem „Advanced Open Water Diver Kurs“ richtig gute Taucher werden
  • Unterkunft hat Transport organisiert

 

1 Nacht Manado – Hotel Gran Central (ca. 20€)

  • Umgebung anschauen, eher nicht so spannend, Zwischenstopp

 

FLUG

06.10. , 6:15 Manado – Jakarta – Kuala Lumpur 14:40 (LionAir, 138€)

 

 

Kuala Lumpur

2 Nächte AirBnB „Exklusive Stay #7 At Regalia KL“ (50€/ Nacht)

  • Stadt entdecken mit den Öffentlichen
  • „Food Tour Malaysia“ (160 RM)

 

FLUG

08.10. 9:50 Kuala Lumpur – Dubai 13:00 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

 

Dubai

1 Nacht AirBnB „Ensuite bedroom in Sheikh Zayed Rd“ (108€)

  • Burj Khalifa, Shopping Mall
  • Dubai ist so gar nicht unser Fall (heiß, künstlich, unnötig), wir werden nicht wiederkommen

 

FLUG

09.10. 8:30 Dubai – Düsseldorf 13:25 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

Übersicht

Und damit ihr grob wisst, wo was liegt, haben wir hier für euch eine Karte erstellt:

 

 

Wir haben im Dschungel, am Strand und auf einem Vulkan übernachtet – 13mal sind wir mit dem Flugzeug abgehoben – es begnetete uns das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus – wir bereisten 15 indonesische Inseln

Und haben unendlich viele Eindrücke in diesem fantastischem Land gesammelt!

 

Noch mehr Infos findet ihr bei meinen Tipps zu Bali, insbesondere Canggu, wo ich im Sommer 2017 ganze 3 Monate gelebt habe!

 

 

Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

Ubud mitten im zentralen Bali ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Himmelsrichtungen mit dem Roller.

Dabei ist vor allem auch der Weg das Ziel. Unterwegs begegnet einem nicht selten eine Zeremonie mit traditionell gekleideten Balinesen, die Opfergaben auf dem Kopf zum nächsten Tempel tragen. Alte Häuser und Tempelanlagen alle paar Meter. Immer wieder schöne Aussichten auf Reisterrassen und Schluchten durchzogen von reißenden Flüssen. Kinder, die von der Schule kommen und lachend „Hallo“ rufen (heißt auf Indonesisch nämlich auch so). Bauern, die auf den Reisfeldern arbeiten und Mandarinenplantagen mit kleinen Ständen am Weg.

Die Straßen sind auf Bali fast alle gut ausgebaut und man kann sicher und schnell fahren. Wenn man mal den Weg nicht weiß, helfen die Balinesen super gerne weiter, bei Sprachbarrieren auch mit Händen und Füßen. Ansonsten hilft das Handy mit GPS und vieles ist ausgeschildert.

Aber nun zu den Ausflügen, die wir an zwei Tagen gemacht haben, hier in chronologischer Reihenfolge…

1. Tag

Tegallalang

Etwas nördlich von Ubud liegen diese Reisterrassen. Besonders schön an einem Hang gelegen. Auf Bali sind fast alle flachen Ebenen bebaut, weswegen sie die Hänge auch zu nutzen wussten. Das Ergebnis sind wunderschöne Postkartenmotive. Bewundernswert wie das immer alles so hält und wie gerade die Flächen sind. Auch die Wasserversorgung ist ein raffiniertes System.
Für uns leider etwas zu touristisch hier…

ubud (6 von 44)

 

Pura Gunung Kawi Sebatu

Dieser Tempel war unser schönster. Vielleicht auch weil wir quasi alleine dort sein konnten um circa 11 Uhr. In ein Tal eingebettet liegt dieser traumhafte Tempel. Wasser sprudelt von heiligen Quellen in Becken, in denen Kois schwimmen. Verschiedene mystische Schreine verzieren den Tempel. Mehrere Teiche sind angelegt.
Kein Tourist stört diese Idylle und dieses friedliche Gefühl, das unweigerlich aufkommt. Man fühlt sich im Einklang mit der Umgebung, es passte irgendwie. Und obwohl man kein Hindu ist, fühlt man sich richtig. Wahrscheinlich muss jeder selber nach Bali, es ist so schwer zu beschreiben.

ubud (9 von 44)

ubud (1 von 1)

ubud (8 von 44)

 

Pura Tirta Empul

Dieser Tempel ist den Balinesen sehr wichtig.
Wir waren erschrocken über die Touristen. Das Wasser der Quelle, die man übrigens auch sehen kann, läuft durch verschiedene verzierte Öffnungen und jede hat eine eigene Bedeutung. Die Balinesen baden dort, und bei jedem Strahl beten sie, füllen sich eventuell Wasser für zu Hause ab.
Die vielen Touristen baden leider auch dort und stören dieses Bild einfach absolut. Pseudomäßig laufen sie die Wasseröffnungen ab bis sie keine Lust mehr haben. Ein paar Selfies. Das Maßloseste war eine Touristin, die eine Balinesin während ihres Rituals unterbrach: „Excuse me, … „. Schrecklich! Wir haben uns richtig fremdgeschämt.
Der Tempel ist an sich wirklich schön, aber wir konnten das nicht genießen und sind schnell wieder verschwunden.

ubud (10 von 44)

 

Gunung Kawi

Leider auch so überlaufen. Viele Verkäufer, die einfach nicht locker lassen, senken die Stimmung. So viele Sarongs kann man gar nicht kaufen.
Um zum Tempel hinzugelangen muss man etliche Stufen hinab in ein wunderschönes Tal. Dort warten riesige Schreine in Stein gehauen und große Bäume direkt an einem Fluss. Wären die ganzen Verkäufer nicht, dann wäre das einfach der Hammer. So wurde das Bild leider wieder getrübt.

ubud (12 von 44)

 

Danau Batur

Immer weiter Richtung Norden steil bergauf, vorbei an Mandarinenplantagen taucht der riesige Vulkan Gunung Batur auf. Seine Ausläufer sind schwarz von erstarrten Lava-Feldern. Der Batur-See schmiegt sich sehr schön an den Vulkan. Sehen kann man das von Penelokan und Kintamani. Dort gibt es auch viele Warung’s, wo man bei schöner Aussicht Mittagessen kann. Beeindruckend waren die Wolken die sich vom Kamm zum See schoben, zum Greifen nah, um sich dann dort aufzulösen.

ubud (14 von 44)

 

2. Tag

Jatiluwih

Vorneweg: Das war unser schönster Weg mit dem Roller! (Morgens von Ubud nach Jatiluwih durch abgeschiedene Dörfer und Landschaften.)
In Jatiluwih erwartete uns ein riesiges Gebiet voller Reisterrassen. Der Wahnsinn. Im Nachhinein wären wir gerne länger geblieben, zumal es leider etwas bewölkt war. Hier kann man wirklich Stunden über Stunden wandern.
Mittendrin kann man dann wieder was essen in einem der Warung’s.
Es lohnt sich wirklich hierher zu kommen!

ubud (26 von 44)

 

Tanah Lot

Dies ist ein Wassertempel im Südwesten Bali’s. Gerade zum Sonnenuntergang soll es hier schön sein. So war dann leider auch unser Plan.
Und wir wurden enttäuscht. Alles voller Menschen. Touristenbusse kippen dort ihre Ladung an den Küstenweg.
Dementsprechend an kein schönes Örtchen zu denken. Es war gerade Ebbe, weswegen man leider bis zum Tempel laufen konnte und das hat dann auch etwa die Hälfte der Touristen getan. Die andere stand uns oben auf den Aussichtspunkten im Weg.

ubud. (1 von 1)

Genervt missachteten wir dann einfach diverse Absperrungen und schlichen uns in eine Bucht mit kleinem Strand und Sicht auf einen Nachbartempel um dort die Stimmung einzufangen. Hier waren nur ein paar Fotografen, die wir schon von oben erblickt hatten.
Und plötzlich pünktlich zum Sonnenuntergang kamen dann tausende Fledermäuse aus einer riesigen Höhle direkt neben uns. Das war fantastisch. Es hörte gar nicht mehr auf!
So haben wir doch noch gute Erinnerungen an diesen Ort. Wenn auch auf andere Art und Weise.

ubud (27 von 44)

ubud (28 von 44)

 

Wir sind in vier Tagen Ubud über 240km mit dem Roller gefahren und das klappte einfach super! Das einzig nervige waren die Eintrittspreise überall. An jedem Tempel 10.000 – 15.000 IDR. Das wäre ja noch ok. Aber dann selbst bei Stadteinfahrten wieder zu bezahlen, fanden wir irgendwann echt frech (Kintamani, Jatiluwih). Immer Handeln, immer auf das arme Studentenleben hinweisen war unsere Taktik, die manchmal zog.

Ansonsten sind wir begeistert und schwelgen schon in Erinnerungen. Bali, Indonesien’s verzauberte Insel, lässt uns einfach nicht mehr los.

 

 

Indonesiens verzauberte Insel Bali

Wo soll ich anfangen?

Bali ist anders als der Rest Indonesiens.

Man hat eh schon das Gefühl nicht nur die Insel, sondern immer das Land zu wechseln. Kulturell, landschaftlich und von den Menschen her. Aber Bali hat einfach nochmal eins drauf gesetzt.
Angekommen am Flughafen in Denpasar fällt sofort auf, dass alles sauberer ist. Na klar, denken wir, mehr auf den Tourismus ausgelegt. Aber auf der Fahrt nach Ubud mit Taxi für 300.000 IDR hält sich der Eindruck. Gut, es ist nicht sauber, aber nach Sumatra und Java kommt es uns so vor ;)
Und dann überall Blumen, Statuen, Tempel. Jedes Haus hat einen Familientempel. Und die fallen einem sofort ins Auge. Die Menschen tragen bunte Sarongs. Viele lachen. Alles ist grün von Reisterrassen und dschungelartiger Vegetation.

Man hat direkt so ein Gefühl, so ein bisschen magisch.

ubud (1 von 44)

 

Auf Bali sind fast alle Hinduisten. Der Alltag der Balinesen ist von Zeremonien geprägt. Jeden Morgen werden Opfergaben gebracht. Blüten und gefärbter Reis in Schalen aus Bananenblättern sollen, wenn höher gelegt Gnade von den Göttern bringen, wenn auf den Boden gelegt die Dämonen verscheuchen. Selbst unser gemieteter Roller hat jeden Morgen ein Schälchen bekommen :)

ubud (30 von 44)

 

Angekommen nahe Ubud auf Zentral-Bali, in der Sunrise Villa, ist uns direkt der Duft in die Nase gestiegen.

Räucherstäbchen.

Die werden nämlich mindestens jeden Morgen angezündet. Und das riecht wirklich toll. Im Rest von Indonesien roch es meist eher nach diesen Müllhaufen die angezündet wurden, weil es kein richtiges Abfallsystem gibt.
Die Sunrise Villa liegt auf einem Hügel an einer Straße, die kurvenreich direkt nach Ubud Zentrum führt. Die Aussicht von unserem Zimmer ist traumhaft: Palmen und Reisterrassen. Immer eine leichte Brise auf der riesigen gemütlichen Terrasse. Und es gibt einen wunderschönen Infinity-Pool.

ubud (29 von 44)

ubud (42 von 44)

 

Dann unser Standard: Roller gemietet für 55.000 IDR den Tag und losfahren.

Ubud selbst gefällt uns auf Anhieb sehr.

Klar, es ist touristisch und teilweise auch sehr überlaufen. Aber neben den schrecklichen „I love Ubud“ Shirts und Billig-Sarongs gibt es auch viele kleine süße Geschäfte mit richtig hübschen Klamotten, Accessoires und natürlicher Kosmetik.

ubud (40 von 44)

 

Alles ist irgendwie künstlerisch und „back to nature“ angehaucht.

Spa’s und Yoga warten an jeder Ecke. Genauso wie Galerien mit Bildern und Kunsthandwerk. So haben wir uns ein handgemachtes Küchenmesser aus recycleten Autoblattfedern eines Familienbetriebes zugelegt. Die Restaurants und Cafés wirken meist hip und sind sehr einladend. Tatsächlich kann man hier richtig richtig gut essen gehen. Westlich und indonesisch bzw balinesisch. Das Ambiente ist traumhaft.

ubud (5 von 44)

 

Und dann ein paar Meter aus der Stadt rausgelaufen, wenige Minuten, und sofort ist alles ruhig. Saftig grrüne Reisterrassen. Ein Hahn kräht. Bauern mit diesen typischen spitzen Hüten arbeiten knietief im Feld. Ein Kokosnuss-Verkäufer. Ab und zu ein Kranich. Schön!

Die Seele fühlt sich wohl.

ubud (39 von 44)

ubud (36 von 44)

ubud (2 von 44)

 

Ubud kann dann noch mit dem Monkey-Forest aufwarten. In dem kleinen Wald sind wahnsinnig viele Affen, die keine scheu haben und super neugierig sind. Obwohl wir nichts zu Essen für die Äffchen gekauft haben und es wirklich nicht drauf angelegt hatten, hockte schon bald einer auf dem Rucksack, am Arm, auf den Kopf, immer auf der Suche nach was Essbaren. Oder ein Stück Plastik. Interessante Erfahrung…

Gerade die ganz kleinen Affenbabys sind sehr süß!

ubud (16 von 44)

ubud (19 von 44)

ubud (17 von 44)

ubud (21 von 44)

ubud (22 von 44)

 

Natürlich haben wir uns auch an Yoga versucht. Bei Yoga Barn gibt es eine richtig schöne Anlage mit offenen Räumen in die Natur, alles aus Holz. Wir waren dann aber etwas überfordert beim Power Yoga mit den Verrenkungen.
Einen Kochkurs haben wir auch gemacht, bei Paon Cooking Classes. In einem traditionellen balinesischen Anwesen haben wir viele Gerichte gekocht und gegessen, immer in der Hoffnung, dass es mir nicht zu scharf wird. Es war super lecker und wir hoffen zu Hause was davon hinzubekommen.

ubud (32 von 44)

 

Abends kann man dann im Spa entspannen. Für gerade mal 200.000 IDR wurden wir für 2,5 Stunden durchmassiert von Kopf bis Fuß, Peeling, Öl, Rosenblüten-Badewanne und Dusche eingenommen. Herrlich! Jetzt sind wir süchtig danach…

So kann man es sich gut gehen lassen.

In einigen der zahlreichen Tempel Ubud’s finden jeden Abend traditionelle Tänze statt. Schon tagsüber kann man an jeder Ecke Karten dafür kaufen. Wir haben uns den Kecak-Tanz angesehen, in dem viele Männer Kecak -tschak -tschak singen und eine Version des Ramayana aufgeführt wird. Sehr eigen, aber wir haben Spaß beim Zusehen gehabt.

ubud (43 von 44)

 

Und alle Bilder und alle Erklärungen können doch nicht darstellen wie es auf Bali ist. Es hatte einen Vibe dort. Man spürt den Hinduismus.

Ein Balinese sagte uns, dass Balinesen maximal nur einen Tag Streit haben. Abends wird im Meeting Room (den jedes traditionelle Familienhaus auf Bali hat) so lange diskutiert bis Friede herrscht. Damit man am nächsten Morgen wieder mit einem Lächeln aufsteht. Deswegen lächelt jeder Balinese immer, vor allem morgens.

Und das spürt man und geht irgendwie in einen selbst über!

 

 

Essen und Kultur in Yogyakarta

Große Städte sind ja nicht so unsers. In Südostasien schon mal gar nicht. Laut, stinkend, dreckig kommen sie meist daher. Und wir können beim besten Willen nichts Schönes daran finden.
Aber nicht so Yogyakarta (ausgesprochen: Dschogdschakarta, kurz Yogya). In Yogya leben rund 500.000 Menschen, viele davon Studenten. Also ein Bildungs- und Kulturzentrum.
Gut, auch hier gibt es sie wieder, die Moloch-Ecken. Aber trotzdem war es insgesamt nicht dieses heillose Chaos, der ganz große Wahnsinn.
Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten essen zu gehen und das sogar richtig gut und in stylischem Ambiente! Auch westlich! Pizza und Burger können mit deutschen Niveau mithalten und liegen preislich natürlich aber unter unserem Niveau. Nette Abwechslung zum Nasi Goreng :)
Roller fahren ist anstrengend in Yogya, aber machbar. Es gibt kaum Wolkenkratzer, sondern viele kleine Häuser mit roten Dächern. Und wenn man sich in einer Seitenstraße verirrt, können sich die Häuser in wunderschöne, protzige Villen verwandeln.
Es stinkt nicht an jeder Ecke, es wird nur selten Müll verbrannt und überall warten Becak’s, die einen durch die Stadt fahren.
Das Stadtbild gefiel uns also gut. Wir fühlten uns wohl. Auch weil unsere Unterkunft in der Jl Prawirotaman II, das Gallery Prawirotaman richtig toll war. Für 34€/ Nacht hot shower, AC, weiße Betten, alles sauber, Pool, großes Frühstück-Buffet. Schön!

yogya (3 von 33)

Und man kann einiges in Yogya unternehmen und erleben…

Kraton

Der Sultanspalast in Yogya. Immer noch residiert hier der Sultan mit seiner Familie. Überall laufen dort die „Wachen“ mit traditionellen Kleidern (Sarong, Tunika, Säbel, barfuss) herum. Wir hatten Glück und haben noch ein traditionelles Puppentheater anschauen können. Der Kraton selbst ist eine Ansammlung von Pavillonen und kleinen Museen mit Bildern von den vergangenen Sultanen. Die zu unserem Überraschen sehr große Ähnlichkeit zu unseren Generälen hatten mit ihren Kleidern und Orden.

yogya (1 von 33)

yogya (2 von 33)

 

Jl. Malioboro

Die Shopping-Straße von Yogya. Überall kann man Batik kaufen und jedes erdenkliche Souvenir. Warung’s gibt es an jeder Ecke und die ganzen Mopeds finden kaum mehr ein Plätzchen zum Parken.
Auch wir haben einen Batik-Sarong erstanden im Mirota Batik. Und wir haben uns bei Mc Donald’s einen Burger gegönnt :D

yogya (33 von 33)

 

Vogelmarkt

Südlich an der Jl Bantul circa auf der Höhe der Jl Dongkelan liegt der Vogelmarkt von Yogya (= PASTY). Und hier gibt es nicht nur zahlreiche Vögel in viel zu kleinen Käfigen, sondern auch viele andere Tiere hinter Gittern: Hunde, Katzen, Kaninchen, Raben, Schlangen, andere Reptilien. Uns tat das im Herzen weh. Die Käfige sind viel zu klein und die Tiere schauen so unglücklich und verstört.
Wir sind schnell wieder gegangen. Mit bedrückter Stimmung. Deswegen auch keine Fotos.

 

Prambanan

Die Tempelanlage liegt circa 20km nordöstlich von Yogya und ist mit öffentlichen Bussen oder als Selbstfahrer mit Roller gut zu erreichen. Sie ist die bedeutendste Anlage der Hinduisten in Indonesien und wurde mühevoll in den letzten Jahrzenten wieder aufgebaut. Wir waren gegen Spätnachmittag dort und fanden die Stimmung richtig beeindruckend. Die Sonne ging irgendwann unter und das Licht wurde warm und weich. Die Besucher wurden immer weniger bis wir mit den allerletzten kurz vor Schließung die Anlage verlassen haben. Das brachte uns schöne Fotos und es waren dann am Ausgang die ganzen Souvenirstände schon geschlossen, sodass wir nicht bedrängt wurden.

yogya (4 von 33)

yogya (6 von 33)

yogya (7 von 33)

yogya (10 von 33)

yogya (13 von 33)

 

Ausflug nach Karimunjawa

Von hier aus haben wir unseren Trip nach Karimunjawa gebucht…

Borobudur

Diese buddhistische Tempelanlage liegt nordwestlich von Yogya etwa 50km entfernt. Deswegen haben wir uns hierfür einen Fahrer gegönnt. Berühmt ist die Sunrise-Tour. Und dewegen haben wir uns genau dagegen entschieden und sind am späten Nachmittag aufgebrochen.
Es war schon beeindruckend, aber Prambanan war irgendwie schöner.

yogya (18 von 33)

yogya (27 von 33)

yogya (16 von 33)

yogya (22 von 33)

yogya (14 von 33)

 

Hier hat uns vor allem die Umgebung gefallen. Hügelig, Reisfelder, Palmen, landschaftlich richtig schön.

yogya (30 von 33)

 

Übrigens war gerade Johannes ein kleiner Superstar und musste etliche Fotos von sich mit Asiaten machen lassen ;)

yogya (28 von 33)

 

Ambarrukmo Plaza

Ein kleines Shopping-Paradies in Yogya. Leider gar nicht so viel günstiger wie in Deutschland. Wenn man dringend was bestimmtes braucht, ist man hier richtig. Aber zum Schlendern ist es hier nicht so gemütlich.

 

Von A nach B kommen

Wir haben jedes Verkehrsmittel genutzt: Roller gemietet, Fahrer gebucht, Trans-Yogya Busse genutzt, Becak gefahren.
Vor allem die Trans-Yogya Busse sind sehr günstig (3800 IDR/ Fahrt) und die Haltestellen gut zu erkennen. Mit internetfähigem Handy und damit aktuellen Netzplänen ist es kein Problem sich zurechtzufinden.

yogya (32 von 33)

 

Was wir nicht geschafft haben in Yogya

Noch mehr von der Stadt zu sehen. Es gibt noch Museen, Moscheen, Universitäten und und und zu besichtigen. Außerdem liegt gar nicht weit entfernt der Vulkan Merapi, den wir immer nur von Weitem erblickt haben. Dort kan man Trekken. Das Dieng-Plateau ist auch nicht weit entfernt und soll sehr schön sein. Uns war es dann aber doch zu viel Fahrerei (3,5h ein Weg). Viele Tempelanlagen liegen nahe Prambanan und Borobudur, wenn auch kleiner. Damit aber auch unbekannter und vielleicht weniger überlaufen. Also bestimmt einen Besuch wert.
Und nicht zu vergessen der Mt Bromo und das Ijen-Massiv. Das hätte eine Mehrtagestour bedeutet, wenig Schlaf und tausende andere Touristen. Es wäre der Landweg nach Bali gewesen, den wir dann lieber in einer Stunde geflogen sind.
(Auf uns wartet dafür noch der Rinjani auf Lombok…)

Yogya hat also viel zu bieten und das in einer sehr angenehmen Athmosphäre ohne dieses bekannte südostasiatische Chaos!

 

 

 

Kurzurlaub am Lake Toba auf unserer Reise

Um 8:30 ging es los von Bukit Lawang im Dschungel zum

größten Vulkansee der Welt!

Sieben Stunden Autofahrt standen uns bevor. Zurück nach Medan, an soviel Dreck, Müll, Armut, Plastik, Gestank vorbei, Zwischenhalt in Berastagi, bis zum Sipiso-piso Wassserfall.

100m krachen die Wassermasssen in die Tiefe.

laketoba (1 von 22)

laketoba (2 von 22)

Der Ausblick ist ein Traum, der Lake Toba zeigt sich hier von seiner besten Seite. Unser Fahrer wollte erst nicht halten, warum auch immer. Ging ihm wahrscheinlich um das Eintrittsgeld (0,65€ für alle). Aber nach langem Streit haben wir gewonnen und es nicht bereut, dass unser Fahrer ab diesem Zeitpunkt echt sauer war.
Weitere 2 Stunden Fahrt und wir erreichten

Parapat.

Auch hier alles so dreckig. Man mag nichts anfassen. Am liebsten auch gar nicht atmen. Ein Toilettengang ist immer wieder eine Härteprüfung.

laketoba (3 von 22)

Von hier aus fährt eine Fähre nach Samosir, Tuktuk. Der Insel im Vulkansee.

laketoba (4 von 22)

Um 19:00 Uhr waren wir dann im Anju Cottages und bezahlten für Seeblick und ein super sauberes Zimmer 12,90€. Wirklich schön!

Am nächsten Morgen

Roller gemietet (10€ für 2 Tage) und losgefahren. Laut Stefan Loose kann man an einem Tag die Insel umrunden.

laketoba (9 von 22)

laketoba (8 von 22)

Nach circa zwei Stunden verschmählerte sich der Weg Richtung Süden auf ein Minimum von 10cm. Die Kinder auf dem Weg machten große Augen und riefen und winkten. Entweder sie lachten uns aus oder freuten sich, dass „Weiße“ in diese Abgeschiedenheit kamen.
Es war so unwegsam, überall Löcher, hoch und runter und dann war der Weg vorbei. Super. Nach einem Gespräch mit einem Einheimischen aus der Hüttenansammlung wo wir gelandet waren, drehten wir um.

laketoba (12 von 22)

laketoba (14 von 22)

laketoba (20 von 22)

Schade! Aber der Weg war toll. So schöne Aussichten. Herrlich. Alles so friedlich. Sehr authentisch. Und ein Batak-Haus reihte sich an dem nächstem. Das sind die traditionellen Häuser hier und die wohnen da tatsächlich auch noch drin.

laketoba (16 von 22)

laketoba (17 von 22)

Kurzer Zwischenhalt in Tomok

…ein bisschen Batak-Kultur anschauen. Wir haben das Königsgrab besucht. Es war ganz nett.
Zurück im Anju Cottages die Überraschung. Eine Schulklasse Indonesier quartierte sich ein und es wurden Boxen aufgestellt direkt in unsere Richtung! Und dann Party. Techno und Karaoke.
Wir sind dann in einer schnellen Aktion geflohen ins Tabo Cottages (22€/ Nacht).

Mit dem Roller und den Sachen umgezogen.

Und das lohnte sich. Warme Dusche (wir wussten gar nicht, dass wir das vermisst hatten, aber ja, es war ein Traum), wunderschöne Anlage mit Pool und vielen Liegemöglichkeiten, inkl Frühstück. Sehr schön!

Neuer Tag. Neuer Roller-Ausflug.

Zu den heißen Quellen sollte es gehen. Die waren dann nicht wirklich lohnenswert, einfach (sehr!) heißes Wasser, dass in einen Pool fließt.

laketoba (21 von 22)

Aber der Weg dorthin war wieder schön. Nicht so geil wie am Tag zuvor, aber dafür richtig gute Straßen.
Und es war Sonntag. Alle waren in den zahlreichen Kirchen. Die Batak sind nämlich fast alle Christen und das nehmen sie anscheinend auch sehr ernst.
Die Kirchen waren alle voll und als der Gottesdienst zu Ende war, sind alle in wunderschönen traditionellen Gewänden die Straßen entlang gelaufen.

laketoba (19 von 22)

Nach der Tour waren wir am Ende. Fast zwei Stunden hatte eine Tour gedauert. Insgesamt sind wir an beiden Tagen 120km gefahren.
Also schnell was Essen.
Und das kann man in Tuktuk richtig, richtig gut.

Überall gibt es Fisch, gerne auch gegrillt.

laketoba (22 von 22)

Und das ist wahnsinnig lecker! Auch alles andere schmeckt super. Es gab sogar richtig gute Pommes. Wie im Urlaub halt.
So haben wir uns hier auch gefühlt. Ein kleines süßes Städtchen direkt an einem schönen See mitten in den Bergen mit Palmen und tropischem Klima. Vielleicht abends etwas kälter.
Etwas sauberer als anderswo, Souvenirläden, viele Resorts.
Es lohnt sich hierher zu kommen. Ein bisschen Inselfeeling genießen und Faulenzen!

 

 

Unsere Highlights auf Koh Phangan!

Koh Phangan… Eine unserer liebsten Inseln in Thailand, wenn nicht sogar unsere Nr. 1! Hier unsere Highlights:


Wo haben wir gewohnt?
Buri Rasa am Thong Nai Pan Noi Beach, für 69€ die Nacht (Nebensaison). Wirklich wunderschönes Hotel, wir haben uns wahnsinnig wohl gefühlt, die Bucht ist ein Traum! Die Location ist ein wenig abgelegen, aber Roller kann man überall mieten und dann die Insel erkunden… Und Restaurants, kleine Läden und Ähnliches gibt es genug! Wir fanden den kleinen Ort richtig schön!

Was kann man unternehmen?
Halfmoon-Party!
Es gibt die Fullmoon- und Halfmoon-Party jeweils zu den entsprechenden Mondphasen. Wir haben uns für die Halfmoon entschieden, da sie kleiner ist und im Dschungel stattfindet. Und es ist der Hammer: alles leuchtet im Schwarz-Licht, alle tanzen ausgelassen zu Electro-Beats, alle sind richtig gut drauf. Gut, das mag auch an den Magic Mushrooms liegen, aber wir fanden den Konsum nicht zu übertrieben und hatten Spaß.
Termine: www.halfmoonfestival.com
Wie kommt man hin? Alle Unterkünfte bieten einen Transport an, einfach mal nachfragen ;)
Fullmoon-Party: die findet am Strand Haad Rin statt (der Strand ist nicht so schön)

IMG_8842


Was kann man noch machen, außer Party?
Strand! Wirklich echte Traumstrände warten in Ko Phangan. Am besten man mietet sich einen Roller und fährt die Küste entlang… Gerade an der West-Seite Richtung Norden löst ein Paradies das nächste ab. Am schönsten Strand fanden wir Thong Nai Pan Noi, wo sich auch unser Hotel befand. In der Nebensaison waren wir häufig sogar fast alleine.
Hier ein paar Bilder zum Anreiz:

[envira-gallery id="878"]


Was ist in Thong Sala los?
Die kleine Stadt wo auch die Fähre anlegt ist nicht sehr hübsch, aber für eine kleinen Besuch lohnt es sich schon: auf dem Markt was essen, ein bisschen Souvenir-Shoppen, die Weiterreise planen…


Und wie findet man sich zurecht?
Unser Reiseführer von Stefan Loose hat uns sehr geholfen, außerdem gibt es überall Karten, die wirklich hilfreich sind!

 

Also Koh Phangan war für uns wirklich richtig toll mit vielen schönen Highlights.
Die Insel hat mehr zu bieten als nur Party!