Tropische Auszeit auf Iriomote & Ishigaki

Bei vier Wochen Japan mit Tempelmarathon und Hochhauskulisse, wollten wir mindestens eine Woche Strand, Ruhe und tropisches Wasser. Dazu buchten wir vorab Flüge nach Okinawa zu den Yaeyama-Inseln, genauer Ishigaki und Iriomote. Wir waren sehr gespannt, wie es aussieht, wenn türkises Meer auf japanische Kultur trifft und wurden nicht enttäuscht!

 

Ishigaki-jima – auf nach Südjapan!

Die Insel erreichten wir mit dem Flugzeug in ca 3h von Tokyo. Die Fahrt nach Norden in den Ort Kabira fuhren wir mit dem Taxi. Den Bus hatten wir leider verpasst (den englischen Busfahrplan sollte man sich unbedingt an der Bushaltestelle am Flughafen besorgen).

Die kleine verschlafene Bucht, in der sich Kabira befindet, bietet das Nötigste was man als Reisender braucht: einen kleinen „Tante Emma Laden“, eine handvoll Restaurants und einige Unterkünfte. Ansonsten wirkt der Ort fast ausgestorben, was wir als angenehm empfanden. Wir mieteten uns in das „Resort Life Kabira“ ein. Vom Besitzer erfuhren via Google Translator, wo sich lohnende Restaurants befinden. Und wir wurden kulinarisch auch wirklich nicht enttäuscht! Wir hatten tolles Tempura & Sushi im Lokal Jimbei vom lolaken Fischermann, selbstgebratenses Ishigaki Beef bei Umaru und leckere Backwaren in der lokalen Bäckerei. Da es nicht viele Restaurants gibt, sollte man bei Zeiten da sein oder versuchen zu reservieren. Schnell sind die wenigen Tische belegt oder zu späterer Stunde das Essen einfach aus. Mehr Auswahl gibt es in Ishigaki-Stadt, inklusive einiger Cafés und westlicher Restaurants.

 

Im Nachhinein hätte es Sinn gemacht, einen Mietwagen zu nehmen, um die Insel auf eigene Faust besser erkunden zu können. Hier ist allerdings ein bisschen mehr Engagement in der Reisevorbereitung nötig (Stichwort japanische Übersetzung des Führerscheins). Wir machten trotzdem kleine Ausflüge mit dem Bus zu den Stränden Sukuji Beach (in der Nähe vom Seaside Hotel) und nach Yonehara. Für uns völlig ausreichend und tagesfüllend…

Von Kabira ging es dann erst mit dem Bus zum Hafen und dann mit der Fähre zur bezaubernden Insel Iriomote.

 

Iriomote-jima – stilles Paradies

Iriomote fühlte sich für uns wie ein rundum-sorglos-Paket an. Am Fährhafen in Uehara angekommen, sahen wir gleich eine Frau die ein Schild mit der Inschrift Nilaina (unsere Unterkunft) hoch hielt. Wir waren überrascht und Sie war es auch, denn wir hatten keinem Bescheid gesagt, mit welcher Fähre wir übersetzen. Aber egal, manchmal läufts.

Nach kurzer Begrüßung in unserer „Dschungel-Unterkunft“ gab’s kurze Empfehlungen zu den Aktivitäten und wir wurden gefragt, in welchem Restaurant wir gerne zu Abend essen würden, damit reserviert werden kann und ein Shuttle bereitsteht. Sehr komfortabel. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand Hoshisuna-no-hama in Laufreichweite.

 

Ausflug nach Barasu-to

Am zweiten Tag buchten wir ein kleine Tour über Blue Zest: ein Schnorcheltrip mit kleiner Pause auf einer winzigen Insel aus Korallenschrott, die gerade so über das Wasser ragt – Barasu-to. Das Schnorcheln war erstaunlich schön. Tolle Hartkorallengärten mit tiefen Passagen. Spektakuläre Fische blieben allerdings aus, wobei es insgesamt doch schon „fischig“ war und wir ein paar Fische entdeckten, die wir noch nie gesehen haben. Die GoPro hatten wir zu Hause gelassen, da wir so eine schöne Unterwasserwelt gar nicht erwartet hatten.

 

Traumstrand Ida-no-hama

Am dritten Tag ging es via Bus und Fähre zum westlichen Zipfel der Insel zum Strand Ida-no-hama. Dieser Stand gehört zu einem der Schönsten, die wir kennen. Satt grüner tropischer Wald bis zum Strand, schattige Plätzchen zum Dösen, türkisblaues Wasser, zu beiden Seiten eingerahmt durch steile Klippen und ab und zu schnappt eine Schildkröte, die nach Seegras sucht, nach Luft. Schildkröten sind unsere liebsten „Unterwassertiere“ und wir kriegen nicht genug davon, mit ihnen zu schnorcheln. Eine wirklich gelungene Überraschung! Wir konnten gar nicht genug Fotos machen…

Und teilen muss man sich dieses kleine Paradies übrigens mit nur ein, zwei anderen Menschen.

 

Wir genossen die ruhigen Tage in den tropischen Gefilden. Schöne Strände kann Japan also auch. Wir sind sehr begeistert von der Vielseitigkeit des Landes. Nächster Stopp: die größte Metropole der Welt – Tokyo! Größer kann der Kontrast fast gar nicht sein…

 

 

Bali – Meine Tipps für Canggu und Umgebung

Drei Monate verbrachte ich in Canggu mit einer Freundin im Rahmen meines PJ’s (Praktisches Jahr, Medizin-Studium). Ich hatte eine wahnsinnig schöne Zeit und kann nach nun insgesamt 5 Monaten Indonesien sagen, dieses Land ist einfach fantastisch. Seitdem werde ich immer wieder nach Tipps für Canggu und Umgebung gefragt, die ich dann als Dokument per Mail versende. Hier nun einmal aufbereitet und einfacher zugänglich mein kleiner Guide.

 

Von A nach B:

  • Scooter! 50K pro Tag ist ein guter Preis, 700-800K für einen Monat sind auch i.O.
    • Immer so 50K extra packen für eventuelle Abzockekontrollen durch die Polizei
    • Scoopie mag ich am liebsten, aber alles andere ist auch völlig ok
    • Traut euch, Canggu ist super zum Erlernen
  • Grab (ähnlich Uber, nur noch günstiger)
  • Wenn Taxi, dann die original Blue Bird Taxi (da gibt es auch eine sehr gute App)
    • CAVE: in Touristenregionen ist Grab, Blue Bird, etc angeblich verboten (Taxi-Mafia) – einfach aufpassen, dass man sich an „versteckten“ Ecken mit seinem Fahrer trifft
  • Private Driver
    • Über eure Unterkunft erfragen oder, was wir oft gemacht haben, die Grab-Fahrer (die gut englisch konnten) ansprechen, Nummer einspeichern und bei Bedarf direkt anschreiben. Wir hatten ziemlich schnell ein Netzwerk aufgebaut und Freunde gewonnen.

 

Canggu

Was kann man hier machen? Wozu sollte ich nach Canggu? Was sind meine Tipps für Canggu?

Für Party; Surfen (auch Anfänger); Essen; Strand; das Leben genießen; in Canggu gibt es einige, die auch länger bleiben.

  • Unsere Unterkunft: Monatsweise 5 Mill IDR = 300€ (Pool, gut gelegen) -> Sirkus Guesthouse (AirBnB)
    • Tipp: Wenn ihr länger vor Ort seid, dann schaut euch um, fragt direkt bei AirBnB an und verhandelt vor Ort eine Langzeitmiete aus
  • Restaurants:
    • Zu allererst Frühstück: egal wo: Smoothie Bowl/ smashed avo (ich vermisse es so!)
    • Ruko Cafe & Shaddy Shack (Frühstück), satu-satu (bester Kaffee in Canggu, gute super günstige smoothie bowl)
    • QCafe Bali (unser Kater-Frühstück – Zucchini-Pancakes mit Lachs, pochiertem Ei und Avocado, gratis Kaffee dazu)
    • Berawas kitchen (die Nudeln ganz hinten links, günstig und gut)
    • Betelnut Cafe (burger, organic food)
    • Pomelo Cafe (alles gut und lecker)
    • Crust (pizza)
    • Warung: Die Straße bei Crust weiter hoch vom Strand weg, links Coco Markt, da ist rechts ein Warung grün und offen (sehr günstig und gut)
    • Warung Bu Mi: Die Touristenvariante, trotzdem noch günstig und lecker, etwas „westlicher“

 

  • Sonntag und Samstag ist immer Markt, da wo das Betelnut ist (Handwerkliche Sachen)
  • Fahrtwege: Nutzt die Shortcuts, nicht außenrum fahren
  • Geldautomaten: bei Canggu Square/ Canggu Plaza ein Stück weiter Richtung Seminyak rechts in einem extra Häuschen, hier bekommt man das meiste Geld. Ansonsten zB noch beim Finns Beach Club.
  • Party: Old Mans (unser zweites Zuhause), danach am Strand Beach Party oder am Nachbarstrand Echo Beach (heißt verwirrenderweise beides Sands Bar)
  • Strand: Chillen & Sonnenuntergang bei Georg (Bali Bar), hier kann man auch surfen lernen, einfach fragen, kostet eigentlich am ganzen Strand überall dasselbe. Parken beim Finns Beach Club

 

  • Bening Spa: bestes Preis-Leistungsverhältnis für Massage (einfach über WhatsApp buchen)
  • Colors Nail Bali: Die Besten! Freitag ist von 12-18Uhr 50% off (vorher über WhatsApp reservieren)

 

Bali

siehe auch Indonesiens verzauberte Insel Bali und Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

  • Richtung Süden: Seminyak, Legian, Kuta – immer touristischer, maximal gut für
    • Party, party, party
    • Waterbom (Hammer Wasserpark für vergleichsweise viel Geld, lohnt sich aber)
    • und vielleicht einmal Potato Head Beach Club -> Luxus Chill Anlage zu deutschen Preisen, einen Spätnachmittag
  • Bukit Halbinsel im Süden:
    • Single Fin Beach Club für Sonnenuntergang (vorher einen Platz reservieren)
    • Balangan Beach für 1 Tag zum relaxen
    • Hindutempel Uluwatu direkt am Meer mit Affen
    • Insgesamt lohnen sich 1-2 extra Nächte vor Ort -> Sunhouse, Mandala Village (süß, aber abgelegen, mit roller alles machbar). Ansonsten schafft man das Ganze auch als Tagesausflug von Canggu
    • Luxus-Ausflug nach Nusa Dua (zB Westin Resort, sehr empfehlenswert, sau teuer)
  • Amed:
    • Tauchen/ Schnorcheln
    • schöner schwarzer Strand mit glasklarem Wasser, Sonnenuntergänge mit dem Vulkan Agung im Hintergrund
    • d’sawah Amed homestay and warung (nicht direkt am Strand aber kein Problem, man wird auch gefahren, leckeres Essen und liebe Besitzerin, schöne Zimmer)

 

  • Ubud:
    • 3-4N extra oder sogar als stressiger Tagesausflug möglich (Tempel, Tegallalang, schöne Roller-Strecken, Monkey-Forest) -> siehe auch hier
  • Jatiluwih
    • Riesige wunderschöne Reisterrassen
    • vorher einfach einen eurer Fahrer oder in eurer Unterkunft fragen, ob es gerade grün ist
    • vielleicht verbinden auf Rückweg von Munduk mit private driver oder von Ubud aus selber mit Roller

 

  • Munduk:
    • Bergdorf, sehr schön gelegen, hammer Aussicht, Wandern zwischen Dschungel/Reisterrassen/Wasserfälle
    • -> Maliana Homestay (einfach, ok)

 

  • Trek auf den Vulkan Batur:
    • Super easy, theoretisch machbar in 1-2h, sehr voll, aber schöne Aussicht oben
    • Wenn der Rinjani (unbedingt machen! siehe hier) geplant ist, lohnt es sich aber eher nicht

 

Umgebung

  • Gilis – paradiesische Traumstrände, bei allen 3 Inseln kann man günstig tauchen mit 100% Schildkröten-Wahrscheinlichkeit!, ebenso beim Schnorcheln sehr sehr wahrscheinlich, keine Autos/ Scooter, Boote fahren ab Padang Bai (Speed Boat), zwischen den Inseln sind es nur Minuten
    • Gili T.: die größte Insel, Party, Essen, viel los im positiven Sinne, am wenigsten idyllisch -> Rumah Cahaya (AirBnB, sehr nette Gastgeber)
    • Gili Meno: Honeymoon, schönste Strände -> Meno Dream Resort (einfach süß, etwas zu teuer)
    • Gili Air: dazwischen, aber nicht jeden Abend Party -> Goodtimes Bungalow (eher famililenfreundlich als jung und hip)

 

  • Lombok
    • Rinjani: 3N, auf 3726m, „teuer“, aber lohnt sich sehr (unbedingt machen! siehe hier)
    • Im Süden (Kuta): Umgebung, Strände mit Roller abfahren, vergleichsweise günstig Surfen lernen, aber mittlerweile auch sehr voll -> Kuta Lodge Homestay (akzeptabel wenn man nichts anderes findet)

 

  • Gili Gede oder andere secret gilis: absolutes „raus aus allem“, sehr sehr idyllisch, keine Autos, tolle nahezu unberührte Unterwasserwelt (Schnorcheln, Tauchen ist auch möglich) -> Via Vacare, Gili Gede (kein fließend Wasser, kaum Empfang, kein WIFI, keine Autos, Strom von 17-21h, maximale Auszeit)

 

  • Nusa Penida
    • -> Arsa Santhi Penida (empfehlenswert, eher Pärchen & Familien)
    • So stell ich mir Bali vor 20 Jahren vor, kaum was los, abenteuerliche Rollerpisten (nur für Erfahrene), nur an den Hot Spots Tagesausflügler von Lembogan zu Wasser und mit Autos zu Land
    • Tauchen in wirklich fast unberührten Riffs und Chance auf Mantas -> Sanctum Dive Center
    • Kelingking Beach ist einfach traumhaft (wer sich traut, klettert runter (auf eigene Gefahr!))
    • Angel’s Billabong, Broken Beach, Crystal Bay (ganz ok für den Sonnenuntergang)
    • Warung tu pande (lecker!)
    • Auch als Tagesausflug von Lembogan möglich, aber weniger empfehlenswert

 

  • Nusa Lembogan
    • -> Kakiang Lembogan Guesthouse (sehr süß, super nette Besitzer, alles recht neu)
    • Viel mehr los als auf Penida, trotzdem klein, süße Strände und alles mit Roller machbar
    • Sandy Bay Beach (unser Strand Favorit, Zugang über den gleichnamigen Club), Devil’s Tear, Nusa Ceningan (Secret Beach)

 

  • Java
    • Von Bali aus machbar: Ijen (Schwefelabbau, eine andere Welt, mitten in der Nacht wandern, blaues Feuer, Mondlandschaft, sauerster See der Welt)
    • -> Didus Homestay (sehr empfehlenswert, günstiger Trek ab hier buchbar mit guten Guides, super liebe Besitzerin, schöne chill out area)

 

So, das ist er – mein „Guide“. Ich hoffe die Tipps helfen weiter. Wir haben noch so viel mehr erlebt, dies sind nur die Highlights, möglichst kompakt dargestellt und die Liste ist trotzdem schon sehr lang. Indonesien und insbesondere Bali ist einfach umwerfend, traumhaft schön! Auch auf den zweiten Blick. Ich hoffe jetzt sogar noch auf den dritten Blick…

 

 

 

Providencia – eine Karibikperle

Providencia ist eine kleine Insel, gehört zu Kolumbien, liegt aber mit San Andrés als „Inselgruppe und Provinz San Andrés und Providencia“ in der Karibik näher bei Nicaragua als bei Kolumbien. Providencia ist nur 7 km lang und 4 km breit  und hat nur 5500 Einwohner. Damit geht es hier deutlich ruhiger und gemütlicher zu als auf der 90km entfernten Nachbarinsel San Andrés (Einwohner: 105.000). Hier gibt es keine riesigen Hotelbetonburgen oder überfüllte Strände. Hier hat man das richtige Karibikfeeling.

Der Grund, warum Providencia bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist, ist auch, dass die Anreise nicht einfach ist. Providencia ist nur mit klapprigen 16-Personen Flugzeug (mit hammer Aussicht) von San Andrés oder via 3-4h Katamaran-Fahrt ebenfalls nur von San Andrés erreichbar.

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Unsere Unterkunft

Gewohnt haben wir in einem kleinen bunten Häusschen, dem „Casa Sunset Hill“, mit Meerblick, Hängematte und Außenküche. Die Dusche war natürlich kalt, bei über 30°C aber eigentlich kein Problem. Wir haben uns in unserem Kaibikhäuschen sehr wohl gefühlt.

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Die lokalen Supermärkte sind verhältnismäßig gut ausgestattet,  sodass man sehr gut selbst kochen kann, wenn man wie wir die Möglichkeit hat.

Besonders der Alkohol ist sehr günstig, da man auf der Insel steuerbefreit ist (Bsp: Havana Club 20 000 COP/ ca. 7€).

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Die Insel

Mit unserem gemieteten Roller (65 000 COP/ Tag) waren wir mobil und erkundeten die Insel.

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Es gibt viele tolle Strände, an denen man fast immer ganz allein ist oder zumindest ein Plätzchen für sich findet. Das Meer leuchtet in den verschiedensten Blau- und Türkistönen. Die Sonne scheint jeden Tag um die Wette. Riffe zum Schnorcheln sind in erschwimmbarer Nähe zum Ufer. Hier sind wir richtig!

 

Almond Bay

Eine kleine süße Bucht mit Möglichkeit zum Schnorcheln.

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Southwest Bay (Bahia Sur Oeste)

Providencias längster Strand mit Möglichkeiten zu einem ausgiebigen Mittagessen.

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Manchineel Beach (Playa Manzanillo)

300m lang und wunderschön abseits von Straßen und Gebäuden gelegen. Ein Highlight ist die Roland Roots Bar, wo man herrlich in Hängematten ein kühles Bier genießen kann.

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Santa Catalina Island

Die Nachbarinsel Santa Catalina ist mit Providencia über eine lange, hölzerne Brücke, die man nur zu Fuß überqueren kann, verbunden. Hier gibt es auf dem Weg zum Morgans Head (links abbiegen) schöne Buchten, Ausblicke und Schnorchelplätze. Wir sahen unter Wasser und auf dem Weg im seichten Wasser sogar Stachelrochen.

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Die Orte und Buchten tragen hier alle zwei Namen. Einen Spanischen und einen Englischen. Der Grund hierfür ist die gesprochene Sprache: Kreol, Englisch mit spanischen Einflüssen. Schöner Nebeneffekt: Endlich spricht man mit uns auch Englisch.

 

Tauchen

Wir tauchten insgesamt 4mal (2 Tauchgänge inkl. Equipment 190 000 COP). Zu den Highlights gehörten Haie, Rochen und Schildkröten.  Etwas ganz besonderes waren aber die teilweise riesige Fischschwärme, in denen man als Taucher verschwindet. Wahnsinn! Auch umtauchten wir ein 1932 gesunkenes ca. 60m langes Schiff.

Die Farb- und Fischvielfalt, insbesondere aber die Korallen konnten nicht ganz mit den Tauchspots in Südostasien (zB Komodo; Nordsulawesi) mithalten, trotzdem genossen wir jeden Tauchgang!

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Bootstrip

Mit der Agentur „SCHEIDNER Tours“ unternahmen wir einen sehr schönen Bootstrip (75 000 COP pro Person) einmal um die Insel mit tollen Stops zum Schnorcheln, Baden und Bestaunen.

 

Morgans Head

Gehört zu Santa Catalina und ist auch schön vom Boot aus zu bestaunen, außerdem toller Schnorchel-Spot.

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Cayo Cangrejo

WOW! Der absolute Höhepunkt. Türkises, klares Wasser und das Beste: Schildkröten :) Wir lieben sie einfach…

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Providencias vorgelagertes Riff

…mit bisher unserer besten Sichtweite. Johannes tauchte bis zu 8,5m tief.

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Fazit

Wir haben unsere 5 Tage hier sehr genossen und uns von Tag zu Tag wohler gefühlt. Allerdings darf man auf Providencia nicht die völlig ungetrübte Idylle erwarten. Die Einheimischen legen offensichtlich nicht viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung. So fühlt man sich als Westeuropäer hier und da doch manchmal ein bisschen unwohl, aber so ist nun mal Kolumbien und wir haben uns damit arrangiert.

Auf dem Weg zum Flughafen erzählte uns der Taxifahrer, dass ein größerer Flughafen für größere Flugzeuge geplant ist. Aber die Einwohner möchten ihr kleines Paradies so unberührt behalten und haben Angst vor den Folgen von mehr Tourismus. Deswegen haben sie sich geweigert, anzufangen zu bauen. Derzeit werden die bereits gelieferten Baumaterialen wieder für lau an die Einheimischen weiter verkauft. Die Gefahr scheint abgwendet und

wir hoffen, dass Providencia noch lange eine solch paradiesische Karibikperle bleibt!

 

 

Unsere Reiseroute durch Indonesien

Insgesamt knapp 2 Monate sind wir unterwegs gewesen und haben uns vorher sehr lange mit einer geeigneten Reiseroute durch Indonesien beschäftigt. Und das hier ist das Ergebnis nach unserer Reise. Wir haben einiges vorher gebucht, aber auch Freiraum für spontane Buchungen gelassen. Teilweise fehlten uns nur die Unterkünfte, aber wir haben auch ganze Abschnitte inkl Flüge erst während unserer Reise gebucht. Dieser Mix hat für uns sehr gut gepasst.

Als Reiseführer diente uns der Stefan Lose von Indonesien, sowie Recherchen im Internet. Siehe auch hier für mehr Infos zu unserer Vorbereitung.

Die Highlights für uns waren die Orang Utans auf Sumatra, Bali, der Rinjani-Trek, die Bootstour vor Flores und Bangka in Sulawesi. Aber auch alle anderen Ziele wollen wir nicht missen.

Als Inspiration, als Anhaltspunkt bezüglich Preise, als eine mögliche Option für eure Reise – hier unsere Reiseroute durch Indonesien!

 

Anreise

FLUG

16.08. 15:25 Düsseldorf – Dubai – Kuala Lumpur 17.08., 15:05 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

FLUG

17.08. 20:55, Kuala Lumpur – Medan 20:55 (airasia, 65€)

 

 

Sumatra

4 Nächte Bukit Lawang – Junia Guesthouse (100.000IDR/ Nacht)

  • Nachts ankommen (Abholung durch Unterkunft)
  • 1 Tag Dorf anschauen/im Fluss baden
  • 2 Tage/ 1 Nacht Dschungel-Trek mit frei lebenden Orang Utans (70€ pP)

 

Bukit Lawang – auf den Spuren der Orang Utans

 

Bukit Lawang – Toba-See, mit Minibus vor Ort gebucht

 

3 Nächte Toba-See (TukTuk) – Tabo Cottages (350.000IDR/ Nacht)

  • Roller mieten und die Insel entdecken

 

Kurzurlaub am Lake Toba auf unserer Reise

 

Toba-See – Flughafen, 1 Nacht am Flughafen übernachtet

 

FLUG

25.08. 6:15, Medan – Yogyakarta 9:00 (airasia 75,5€)

 

 

Java

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (37,25€/ Nacht)

  • Kultur: Borobudur & Prambranan (Tempel)
  • Yogya anschauen (Kraton, Märkte)
  • Essensstände & Restaurants

Trip: Karimunjawa 4 Nächte (27.08.-31.08., 90€ pP)

  • inkl. Transport
  • Robinson Crusoe Feeling allein an paradiesischen Stränden, Schnorcheln, Bootsausflüge

 

Karimunjawa – Java’s Paradies

 

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (34€/ Nacht)

  • Sightseeing, Essensstände & Restaurants

 

Essen und Kultur in Yogyakarta

 

FLUG

02.09. 08:35, Yogyakarta – Denpasar 10:45 (airasia, 40€)

 

 

Bali

4 Nächte Ubud – Sunrise Villa Bali (51€/ Nacht)

  • Reisfelder, Tempel, Monkey-Forest, durch Ubud schlendern, Kochkurs, Yoga
  • Tagesausflüge mit Roller in die Umgebung (Gunung Batur, Jatiluwih, Tanah Lot, …)

 

Indonesiens verzauberte Insel Bali

Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

 

FÄHRE
06.09. früh inkl. Pick-up 250.000IDR pP. + Taxi 350.000 vom Hafen nach Kuta (Lombok)

 

 

Lombok

5 Nächte Areguling nahe Kuta – Kuta Owa Lodge (48€/ Nacht)

  • Surfen, Roller mieten, Strände in der Umgebung entdecken, Sonnenuntergänge genießen

 

3 Nächte Rinjani-Trekking (Green Rinjani, 176€ pP inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru)

  • 12.09.-14.09. klettern und eines DER Highlights unserer Reise erleben
  • inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru, inkl drop off und Fähre nach Gili Meno

 

Gunung Rinjani – Vulkantrekking auf 3726m

 

3 Nächte Gili Meno – Meno Dream Resort (45€/ Nacht)

  • Ausruhen, Strand, mit Schildkröten um die Wette Schnorcheln

 

3 Nächte Gili T – airbnb Rumah Cahaya (54€/ Nacht)

  • Strand, Essen, Schnorcheln, Relaxen
  • Fähre zurück zum Festland Lombok durch Unterkunft gebucht

 

FLUG

20.09. ca. 17:00, Lombok – Denpasar (16€, WingsAir)

STOPOVER Bali 1 Nacht Denpasar – Best Western Kuta Villa (23€)

 

FLUG

21.09. 6:50, Denpasar – Labuan Bajo 8:25 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Flores & Komodo

2 Nächte Bootstrip mit Flores XP (3.350.000 IDR pP)

  • Bootstour im Komodo-Nationalpark, Tauchen (25€/ Tauchgang)
  • Komodo-Warane, Traumstrände, die Freiheit genießen, die Farbenvielfalt des Wassers bestaunen
  • inkl Pick-up am airport

 

3 Tage mit dem Boot vor Flores & Komodo

 

1 Nacht Golo Hilltop Hotel (450.000 IDR)

 

FLUG

24.09. 11:20, Labuan Bajo – Denpasar 12:50 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Bali

3 Nächte Legian – Magani Hotel (1.200.000 IDR/ Nacht)

  • vor Ort ausgehandelt, Deluxe-Room, dieses hammer Hotel genießen
  • Surfen, Waterbom-Park (sehr witzig und touristisch)
  • mit Roller Bali’s Süden erkunden (Uluwatu, Single Fin)

 

FLUG

27.09. 12:20, Denpasar – Manado 14:55 (Garuda, 93€)

 

 

Nord-Sulawesi

5 Nächte Bangka – CoralEye (55€/ Nacht)

  • Ausruhen, Schnorcheln & Tauchen, privater Traum-Strand
  • Preis inklusive Essen, Unterkunft hat Transport organisiert

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

 

3 Nächte Bunaken – Two Fish Divers

  • Mit dem „Advanced Open Water Diver Kurs“ richtig gute Taucher werden
  • Unterkunft hat Transport organisiert

 

1 Nacht Manado – Hotel Gran Central (ca. 20€)

  • Umgebung anschauen, eher nicht so spannend, Zwischenstopp

 

FLUG

06.10. , 6:15 Manado – Jakarta – Kuala Lumpur 14:40 (LionAir, 138€)

 

 

Kuala Lumpur

2 Nächte AirBnB „Exklusive Stay #7 At Regalia KL“ (50€/ Nacht)

  • Stadt entdecken mit den Öffentlichen
  • „Food Tour Malaysia“ (160 RM)

 

FLUG

08.10. 9:50 Kuala Lumpur – Dubai 13:00 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

 

Dubai

1 Nacht AirBnB „Ensuite bedroom in Sheikh Zayed Rd“ (108€)

  • Burj Khalifa, Shopping Mall
  • Dubai ist so gar nicht unser Fall (heiß, künstlich, unnötig), wir werden nicht wiederkommen

 

FLUG

09.10. 8:30 Dubai – Düsseldorf 13:25 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

Übersicht

Und damit ihr grob wisst, wo was liegt, haben wir hier für euch eine Karte erstellt:

 

 

Wir haben im Dschungel, am Strand und auf einem Vulkan übernachtet – 13mal sind wir mit dem Flugzeug abgehoben – es begnetete uns das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus – wir bereisten 15 indonesische Inseln

Und haben unendlich viele Eindrücke in diesem fantastischem Land gesammelt!

 

Noch mehr Infos findet ihr bei meinen Tipps zu Bali, insbesondere Canggu, wo ich im Sommer 2017 ganze 3 Monate gelebt habe!

 

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

Fünf wunderbare Nächte verbrachten wir hier. Und wir sind verliebt!

Bangka ist eine noch recht unbekannte Insel im Norden von Nord-Sulawesi. Mit nur fünf Resorts auf der ca 5,000 ha großen Insel, sowie gerade mal 2400 Einwohnern, ist hier wirklich nicht viel los. Eigentlich gar nichts, bis auf ein paar Schiffe, die man in der Ferne erblicken kann.

Das Coral Eye liegt an der westlichen Küste und ist etwas ganz Besonderes.

Es gibt ein Hauptgebäude und wenige kleinere Häuser drumherum. Im Haupthaus ist alles offen gestaltet und noch viel großzügiger als die Bilder anmuten. Alles ist sehr einfach, aber stilvoll und hochwertig eingerichtet. Es wurde viel Holz und andere Naturprodukte verarbeitet. Es gibt viele Relax-Areas mit wunderbarer Aussicht. In der Mitte befindet sich unter dem meterhohem Dach ein großer Tisch, wo alle gemeinsam essen.

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Das Essen ist der Wahnsinn. Der absolute Höhepunkt bildete ein 3m großer Blue-Marlin-Fish, der als Carpaccio serviert wurde. Frisch aus dem Meer von den lokalen Fishermen gefangen. Ansonsten gibt es Pasta, Nasi Goreng, Guacamole, … Lecker!

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Das allerbeste war für uns aber die Location:
Direkt an einem Traumstrand mit weißem Sand, türkisem klarem Wasser, Palmen und dem besten Hausriff, dass wir je beschnorcheln durften, liegt das „Resort“. Drumherum befindet sich nur eine kleine Ansammlung von 3-4 Häusern (Einheimische) und sonst nichts!

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Das heißt im Klartext: Man kann alles überall liegen lassen, nichts wird geklaut. Ja, selbst die Türen haben keine Schlösser! Man befindet sich im Paradies und das auch noch vollkommen allein. Nur die anderen Gäste sind noch da und das sind maximal circa 15, bestenfalls aus aller Welt. Und die zwei Hunde Skiffy und Piero.

Einfach nur fantastisch!

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Und was macht man außer das Leben zu genießen? Neben Schnorcheln,…

Tauchen!

Hier ist das Tauchen wirklich paradiesisch. Das liegt vor allem daran, dass hier nicht viele Tauchen. Die Riffe sind alle intakt und man fühlt sich wie in einem Aquarium. Besonders faszinierend sind die ganz kleinen Meeresbewohner: Schnecken, Seepferdchen, Shrimps, Krebse. Und die Fische: Clownfische ohne Ende, Lion-Fish, Frog-Fish, und so viele deren Namen wir nicht kennen. Sogar Blue Spotted Sting Rays, Bamboo Sharks! Unser Guide, Marco, zeigt uns alles :)

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Momentan sind die Gäste fast alle „Profi-Taucher“, obwohl das hier kein Tauchresort ist. Equipment, Erfahrung und Know-How übersteigt unseres bei Weitem.
So waren alle ganz aus dem Häuschen als wir ein Blue-ringed Octopus fanden. Erst gar nicht erkannt, wechselte er plötzlich die Farbe. Schön anzusehen.
Hinterher erfuhren wir, dass dieser Octopus nicht nur super selten ist, sondern eins der giftigsten Tiere des Ozeans. Einen Menschen kann er problemlos umbringen (er hat genug Gift für 26 Menschen). Ein Gegengift existiert nicht.
Aha. Wir kommen uns ganz schön ahnungslos vor.
Langsam keimt in uns die Idee auf, den Advanced Open Water Diver zu machen…

Wir haben auf Bangka tatsächlich ein kleines Paradies gefunden.

5 Tage lang haben wir kein Schlüssel benutzt, kein Geld in der Hand gehabt und unsere Flip-Flops erst gar nicht ausgepackt. Dafür haben wir absolute Ruhe in familiärer Athmosphäre am Traumstrand und dazu top Dive-Spots genossen.

Wir wollen zurück!

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3 Tage mit dem Boot vor Flores & Komodo

Ohne hohe Erwartungen buchten wir diese Tour. Sehr spontan schauten wir im Internet, sind auf Flores XP gestoßen, gefiel uns, Flüge waren günstig. Ok, machen wir es.

Und es war der Hammer. Das Boot war klein, aber fein. Mit Sonnendeck und Sitzkissen. Unsere Gruppe waren neun Leute, die alle aus verschiedenen Ländern kamen. Tolle Menschen. Wir hatten zwei Divemaster auf sechs Taucher und gutes Equipment an Board.

Übernachtet haben wir auf einer einsamen Insel namens Sebayur in Zelten direkt am Strand. Nur das Meer rauschte und die Sterne funkelten um die Wette.

Geile Zeit! Wir haben es sehr genossen… Das Lebensgefühl von Insel zu Insel mit Boot durch das Paradies zu schippern ist fantastisch.

Die ganze Ecke dort zwischen Komodo, Rinca, Flores usw. ist sehr einzigartig. Über Wasser ist alles sehr trocken, staubig und trostlos. Die Landschaft ist trotzdem schön anzusehen mit den Hügeln, die in das tiefblaue Meer tauchen. Unter Wasser dann das blühende Leben. Alles ist bunt, viele Fische, Korallen. Wenn irgendwo ein Stein ist, dann auch sofort Fische und Korallen!

Stichwortartig nun, was wir genau gemacht haben. Die Bilder sprechen schon viel für sich :)

 

Tag 1

Ankunft am Flughafen, Pick-up mit super altem coolen Jeep zum Hafen, Frühstück an Bord

Kanawa Island

Erster Tauchgang, der zum Eingewöhnen gut war, aber es sollten bessere folgen. Die Insel an sich ist ein Traum. Uns sind vor allem die ganzen Seesterne direkt am Ufer aufgefallen. Eine kleine Bilderbuch-Insel.

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Sebayur

Unsere Camping-Insel. Hier konnte man auch toll schnorcheln am wunderschönen Riff direkt vor unseren Zelten. Abends gab es Fisch zu essen und man konnte den Sonnenuntergang bewundern. Nach einem Lagerfeuer ging es ins Zelt (um 20:00 Uhr :D). Nachts lohnte es sich, wenn man auf Toilette musste. Dann sah man die Millionen Sterne. Nur auf dem Rinjani waren es mehr!
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Tag 2

Oh, Batu Bolong. Dich werden wir erst mal nicht vergessen.

Der Komodo Nationalprak gehört zu den Top Divespots der Welt. Und das merkten wir an Batu Bolong. Fische ohne Ende. Ein Hai, Schildkröten, Nemo, Moränen, wirklich riesige Fische (Napoleon-Fische) und und und. Es war der Wahnsinn. Nach dem Tauchen war das Glücksgefühl am Höchstpunkt. Gänsehaut. Wir waren uns einig: Das war der beste Divespot für uns alle!

Zurück auf dem Boot, strahlende Sonne auf der Haut, gute Musik, die Brise in den Haaren. Das ist das Leben. So wie es sein sollte. Man könnte platzen vor Freude und Zufriedenheit.

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Komodo

Die Warane, die wollten ja auch noch gesehen werden. Nur hier leben sie noch in freier Wildbahn. Die Insel ist trocken, tot, staubig. Die Komodo-Warane sind eindrucksvoll, aber auch sehr faul. Die liegen viel rum. Es war interessant, aber sicher nicht das Highlight.

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Pink Beach

Von weitem kaum zu erahnen entpuppte sich der Pink Beach tatsächlich als pinker Sandstrand mit herrlich türkisem Wasser. Schnorchelnd sind wir an Land geschwommen und haben den herrlichen Blick einfach genossen. Die Farbe kommt von den vielen roten Korallenstücken die den Sand bilden.

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back to Sebayur

Den Sonnenuntergang haben wir dann von einem kleinen Berg bestaunt. Die Sicht war wunderschön, auch auf unser kleines Camp.

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Schlafenszeit dann wieder um 20 Uhr. Irgendwie ist man so müde…

 

Tag 3

Manta Point

Kurzes Briefing: Es soll starker Current herrschen, gefährlich, ok. Und das war es dann auch. Auf der Suche nach den Mantas sind wir in einem wahnsinnigen Tempo durch das Meer getrieben. Als wir den ersten entdeckten klammerten wir uns aneinander um nicht davon zu treiben. Insgesamt sechs Mantas konnten wir erblicken und wir werden nie vergessen wie entspannt sie im Strom dahin gleiten. Auch das Korallenriff konnte sich echt sehen lassen inklusive Schildkröte. Unser Liebling.

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Zwei kleine Eilande im perfekt türkisen Wasser. Wie in der Werbung. Einach zu schön um wahr zu sein… Tolles Lebensgefühl, ab ins Wasser gesprungen und das Paradies erleben!

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Mawan Island

Noch ein Schnorchelspot. Diesmal sollten wir Lion-Fish auffinden. Gleich fünf Stück haben wir gesehen und uns etwas gefürchtet. Sehr eindrückliche Fische.

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Rinca

Nochmal Komodo-Warane. Außer die Aussicht unterschied sich dieser klein Trek kaum von Komodo. Die größten Echsen der Welt, die auch mal einen Hirsch mit ihrem giftigen Biss zur Strecke bringen können, zeigten sich von ihrer trägen Seite.

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Flying Foxes bei Kalong Island

Kurz nach einem wunderschönen Sonnenuntergang konnten wir Millionen von Flughunden beobachten, die von einer Insel bestehend aus Mangroven über uns hinweg flogen. Beeindruckender als gedacht. Von unten sehen sie aus wie kleine Batman’s.

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Und dann ging es zurück zum Hafen. Dort haben wir noch mit unserer Gruppe Pizza gegessen. Richtig lecker. Wir haben uns alle gut verstanden und uns so wohl gefühlt!

Diese Tour war einfach atemberaubend schön!

 

Hintergründe:

Der Nationalpark Komodo umfasst die drei größeren Inseln Komodo, Rinca und Padar, sowie zahlreiche kleinere Inseln. Ursprünglich sollten die seltenen Komodowarane geschützt werden, wurd aber später auf den maritimen Bereich erweitert. Flora und Fauna konnte geschützt werden und ist deshalb wegen der großen Artenvielfalt bei Tauchern sehr beliebt.

Wir haben eine Boots-Tour durch den Nationalpark über Flores XP gebucht: Die 3 Tage Dragon Tour. Pro Person bezahlten wir 204€ (Last-Minute Rabatt) inkl. Pick-up & Drop-off, Essen, Getränke. Für jeden Tauchgang 25€ inkl. Equipment. Alles war nahezu perfekt für uns, bis auf die Sache mit der Verpflegung. Es gab von Tag zu Tag weniger zu essen, sodass wir am Ende echt Hunger hatten :D

Ansonsten waren wir einfach nur happy mit dieser spontanen Fügung!