Tropische Auszeit auf Iriomote & Ishigaki

Bei vier Wochen Japan mit Tempelmarathon und Hochhauskulisse, wollten wir mindestens eine Woche Strand, Ruhe und tropisches Wasser. Dazu buchten wir vorab Flüge nach Okinawa zu den Yaeyama-Inseln, genauer Ishigaki und Iriomote. Wir waren sehr gespannt, wie es aussieht, wenn türkises Meer auf japanische Kultur trifft und wurden nicht enttäuscht!

 

Ishigaki-jima – auf nach Südjapan!

Die Insel erreichten wir mit dem Flugzeug in ca 3h von Tokyo. Die Fahrt nach Norden in den Ort Kabira fuhren wir mit dem Taxi. Den Bus hatten wir leider verpasst (den englischen Busfahrplan sollte man sich unbedingt an der Bushaltestelle am Flughafen besorgen).

Die kleine verschlafene Bucht, in der sich Kabira befindet, bietet das Nötigste was man als Reisender braucht: einen kleinen „Tante Emma Laden“, eine handvoll Restaurants und einige Unterkünfte. Ansonsten wirkt der Ort fast ausgestorben, was wir als angenehm empfanden. Wir mieteten uns in das „Resort Life Kabira“ ein. Vom Besitzer erfuhren via Google Translator, wo sich lohnende Restaurants befinden. Und wir wurden kulinarisch auch wirklich nicht enttäuscht! Wir hatten tolles Tempura & Sushi im Lokal Jimbei vom lolaken Fischermann, selbstgebratenses Ishigaki Beef bei Umaru und leckere Backwaren in der lokalen Bäckerei. Da es nicht viele Restaurants gibt, sollte man bei Zeiten da sein oder versuchen zu reservieren. Schnell sind die wenigen Tische belegt oder zu späterer Stunde das Essen einfach aus. Mehr Auswahl gibt es in Ishigaki-Stadt, inklusive einiger Cafés und westlicher Restaurants.

 

Im Nachhinein hätte es Sinn gemacht, einen Mietwagen zu nehmen, um die Insel auf eigene Faust besser erkunden zu können. Hier ist allerdings ein bisschen mehr Engagement in der Reisevorbereitung nötig (Stichwort japanische Übersetzung des Führerscheins). Wir machten trotzdem kleine Ausflüge mit dem Bus zu den Stränden Sukuji Beach (in der Nähe vom Seaside Hotel) und nach Yonehara. Für uns völlig ausreichend und tagesfüllend…

Von Kabira ging es dann erst mit dem Bus zum Hafen und dann mit der Fähre zur bezaubernden Insel Iriomote.

 

Iriomote-jima – stilles Paradies

Iriomote fühlte sich für uns wie ein rundum-sorglos-Paket an. Am Fährhafen in Uehara angekommen, sahen wir gleich eine Frau die ein Schild mit der Inschrift Nilaina (unsere Unterkunft) hoch hielt. Wir waren überrascht und Sie war es auch, denn wir hatten keinem Bescheid gesagt, mit welcher Fähre wir übersetzen. Aber egal, manchmal läufts.

Nach kurzer Begrüßung in unserer „Dschungel-Unterkunft“ gab’s kurze Empfehlungen zu den Aktivitäten und wir wurden gefragt, in welchem Restaurant wir gerne zu Abend essen würden, damit reserviert werden kann und ein Shuttle bereitsteht. Sehr komfortabel. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand Hoshisuna-no-hama in Laufreichweite.

 

Ausflug nach Barasu-to

Am zweiten Tag buchten wir ein kleine Tour über Blue Zest: ein Schnorcheltrip mit kleiner Pause auf einer winzigen Insel aus Korallenschrott, die gerade so über das Wasser ragt – Barasu-to. Das Schnorcheln war erstaunlich schön. Tolle Hartkorallengärten mit tiefen Passagen. Spektakuläre Fische blieben allerdings aus, wobei es insgesamt doch schon „fischig“ war und wir ein paar Fische entdeckten, die wir noch nie gesehen haben. Die GoPro hatten wir zu Hause gelassen, da wir so eine schöne Unterwasserwelt gar nicht erwartet hatten.

 

Traumstrand Ida-no-hama

Am dritten Tag ging es via Bus und Fähre zum westlichen Zipfel der Insel zum Strand Ida-no-hama. Dieser Stand gehört zu einem der Schönsten, die wir kennen. Satt grüner tropischer Wald bis zum Strand, schattige Plätzchen zum Dösen, türkisblaues Wasser, zu beiden Seiten eingerahmt durch steile Klippen und ab und zu schnappt eine Schildkröte, die nach Seegras sucht, nach Luft. Schildkröten sind unsere liebsten „Unterwassertiere“ und wir kriegen nicht genug davon, mit ihnen zu schnorcheln. Eine wirklich gelungene Überraschung! Wir konnten gar nicht genug Fotos machen…

Und teilen muss man sich dieses kleine Paradies übrigens mit nur ein, zwei anderen Menschen.

 

Wir genossen die ruhigen Tage in den tropischen Gefilden. Schöne Strände kann Japan also auch. Wir sind sehr begeistert von der Vielseitigkeit des Landes. Nächster Stopp: die größte Metropole der Welt – Tokyo! Größer kann der Kontrast fast gar nicht sein…

 

 

Kilimanjaro – unsere Erfahrung auf 5895m

„It’s just a piece of cake“ sagte uns Laurence, unser Guide, als wir schnaufend die letzten 100m des höchsten freistehenden Berges der Welt bestiegen. Kopf ausschalten, gehen, einfach weitergehen und nicht denken. Hakuna matata – don’t worry…

 

Doch von vorne: Ungefähr vor drei Monaten buchten wir die Besteigung des Kilimanjaro online über Ashante Tours. Es war beschlossen. Über die vergangenen Monate zuvor hatten wir uns viel Gedanken über unser Equipment gemacht. Denn man durchwandert verschiedenste klimatische Zonen. Am Fuß des Berges herrschen trockene 30°C. Danach trifft man auf feuchtwarmen Bergregenwald, kommt dann in kalte Geröllwüsten bishin zur schneereichen Gletscherlandschaft mit Temperaturen von -15°C und starken Winden. All das muss durch gute Kleidung und Ausrüstung abgedeckt sein.
Ein weiterer Punkt ist die körperliche Fitness. Trotz eindeutiger Ratschläge fiel unsere physische Vorbereitung aufgrund neu begonnender Jobs recht spärlich aus. Zum Glück stellte sich in unserem Fall heraus, dass man sich als halbwegs fitte Mitt-/Endzwanziger keine Sorgen machen braucht (nachahmen nur bedingt empfohlen).
Bezüglich der Route und Länge unseres Treks, entschieden wir uns für die Machame Route, da sie landschaftlich die schönste sein soll und für 7 Tage, also ein Tag mehr Aklimatisierung als zwingend nötig. Wir waren schließlich noch nie so hoch und wollten es unbedingt schaffen.
Am Machame Gate begann also unser Trek.

Das Erste, was man von unserem Guide hörte war „Pole Pole“ („langsam, langsam“).

Und so wanderten wir ganz gemächlich durch den Bergregenwald von 1800m auf 2835m bis zum Machame Camp. Die Vegetation änderte sich gewaltig. Der tropisch-nass-kühle Regenwald, durchzogen von Wolken, lichtete sich zunehmend zu trockenem halbhohen Bäumen und Sträuchern.

Im Camp fanden wir schon unser Schlafzelt und „dining tent“ vor. Ja, richtig gehört. Gegessen wird in extra Zelten. Und da wir eine „Private Tour“ gebucht hatten, hatten wir ein Essenszelt für uns zwei. Anfangs kam uns das ganze Ambiente etwas dekadent vor: Essenszelt mit Tisch und Stühlen, Tischdecke, Metallbesteck und – geschirr. Ist das wirklich nötig fragten wir uns, wo sich doch unsere bisherigen Treks auf das Allernötigste beschränkten? Doch wir werden uns noch über diese Annehmlichkeiten freuen, insbesondere wenn es einem hundeelend geht…

Der zweite Tag führte uns ins Shira Cave Camp auf 3750m. Dort begann für mich (Johannes) eine 2,5 tägige Kopfschmerzodysse. Da ich eh anfällig dafür bin, musste es wohl so kommen. Nichtsdestotrotz ging es immer weiter hinauf. Steine, sengende Sonne, Geröll, Erika-Pflanzen, keine Pflanzen, Wände hochklettern, geradeaus, runter, Wolken.

Täglich waren es dann nur wenige hundert Höhenmeter, die wir aufstiegen um eine optimale Aklimatisierung zu erreichen. Wir bemerkten, dass unsere Körper unter der Höhe litten. Ein reichlich erhöhter Ruhepuls, eine niedrige Sauerstoffsättigung (bei 3900m gerade mal 89%) und eine erhöhte Atemfrequenz waren die Antwort. Nebenbei versuchten wir so viel wie möglich zu essen, worauf unser Guide penibel achtete. Die sanitären Anlagen, insofern vorhanden, brachten uns an unser Limit. Insbesondere wenn „Luftanhalten“ bei der immer dünner werdenden Luft unmöglich wurde.

Schnell wurde das Klima kühler und die Umgebung lebendsfeindlicher, wenn auch unglaublich schön.

Wir wurden mit fantastischen Ausblicken belohnt und wandelten über den Wolken. „Pole, Pole“ machte nun immer mehr Sinn. Bei einigen unserer Mitstreiter zeigten sich schon bald erste Anzeichen von Überanstrengung. Gespräche wurden immer weniger. Jeder konzentrierte sich auf das Bevorstehende. „Walk high, sleep low“ füllte die Tage. Es folgten das Barranco Camp und das Karanga Camp.

Nach und nach gewöhnte man sich an die Höhe, bis man schließlich im Base Camp (Barafu Camp) auf 4600m ankam und der finale Aufstieg zum Uhuru Peak bevorstand. Das bedeutete, dass wir um Mitternacht das Wichtigste zusammenpackten und zum Gipfel aufbrachen. Mit Kopflampen bewaffnet und allem angezogen, was wir dabei hatten, ging es los.

Eine Reihe von kleinen Lichtpunkten schlängelte sich schon die erste Anhöhe empor.

In den folgenden sechs Stunden holten wir fast alle ein. Wir schauten in schmerzverzerrte, nach Luft japsende Gesichter. Vielen machten die letzten 1200 Höhenmeter extrem zu schaffen. Auch Nina verfiel in eine Art Trance und fühlte sich alles andere als gut. Die Temperaturen fielen immer weiter und der Wind nahm deutlich zu. Um kurz nach fünf Uhr erreichten wir den Stella Point (5756m). Dort gab es eine kleine Pause mit heißem Tee. Die letzten 45 Minuten begannen, bis wir das Dach Afrikas erreichen sollten. Vorbei an Schneefeldern und Gletschern führte uns der Pfad.

Schließlich gingen wir über eine leichte Anhöhe und der Blick war frei auf den höchsten Punkt. All die vergangenen Tage hatte man den Berg vor sich und nun endete der Weg über den Wolken.

Es ging einfach nicht mehr höher auf diesem Kontinent.

 

Die aufgehende Sonne tauchte den Gipfel und die darunter liegende Wolkendecke in ein magisches Licht. Wir hatten nicht damit gerechnet, welches unvergleichliches Glücksgefühl uns durchströmen würde als wir auf 5895m standen. Tränen standen uns in den Augen. Wir nannten es Mounteneering High. All die Anstrengungen waren in diesem Moment vergessen. Dieser Moment entschädigte für die 60 Stunden Kopfschmerzen, für Nina’s Wahrnehmungsstörungen, für die arschkalten ich-muss-pipi-mitten-in-der-Nacht Momente, für die ständig laufende Nase und dafür, dass man auf jegliches Fünkchen Komfort verzichtete in dem sogenannten „Urlaub“. Es war geschafft. Wow.

Nach dem obligatorischen Foto vor dem Gipfelschild drängte uns Laurence wieder zum Abstieg.

Diese Eile hatte einen konkreten Grund. Zwei Tage zuvor ist nämlich ein Tourist aufgrund eines Lungenödems kurz vor dem Gipfel gestorben. Auch heute sollte noch ein Rettungshubschrauber mehrere Höhenkranke vom Berg holen müssen. Innerhalb der nächsten zwei Stunden ging es also im rasanten Tempo zurück zum Base Camp.

Dort angekommen erholten wir uns ein wenig, aßen etwas und stiegen weiter ab. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass wir zum Lower Camp absteigen sollten um hier eine letzte Nacht zu schlafen. Allerdings lockte uns der Gedanke an eine warme Dusche und ein frisch gemachtes Bett. So entschieden wir uns den Abstieg direkt zu wagen. Im Nachhinein war es nicht unsere beste Idee. Die 4100 Höhenmeter in einem Gewaltmarsch hinunterzueilen quittierten uns unsere Knie und Muskeln mit barbarischen Schmerzen. Selbst Laurence meinte er habe das in den letzten zehn Jahren nur vier Mal gemacht. (Haha, danke für die späte Info…) Vom Regen völlig durchnässt erreichten wir nach zermürbenden neun Stunden das Gate. Nochmal würden wir das wohl nicht machen. Aber wir haben es echt geschafft und sind vollgepumpt mit Glückshormonen!

Das war unser Weg zum Dach Afrikas. Die Eindrücke und Erfahrungen werden wir nicht mehr vergessen. Es war ein einzigartiges Erlebnis, dass wir jedem empfehlen. Jedoch sollte man sich auch der Anstrengungen und Gefahren bewusst sein.
Ob wir noch einen weiteren der Seven Summits besteigen werden, wissen wir noch nicht, aber die Verlockung ist aktull ziemlich groß!

 

 

Premužić Trail – 3 Tage Trekking

“Whoever in the future comes to walk on this beautiful and comfortable Premužić Trail will hardly be able to imagine all the hard work and effort the first pioneers had to endure while walking through this difficult terrain with no trail whatsoever …

Dr. Ivan Krajač, “Croatian mountaineer”

 

Wir hatten Lust auf ein kleines Abenteuer. Einfach mal raus und wirklich alles was man braucht auf dem eigenen Rücken tragen inklusive Zelt, Sturmkocher, Isomatten, Schlafsack, Essen usw. Da wir so etwas noch nicht gemacht hatten, suchten wir einen Weg, den man in überschaubarer Zeit und mit wenig Erfahrung laufen kann. Die Wahl fiel auf den Premužić Trail (PT): 57km lang, mit kaum merkbarem Anstieg, Teil des Via Dinarica (über 2000 Kilometer umfassendes Fernwanderwegenetz von Slowenien bis nach Albanien)

Also hieß es Anfang Mai: Auf nach Kroatien.

Genauer gesagt erstmal nach Zavižan, dem Startpunkt des PT`s. Auf dem Weg hoch nach Zavižan wurde uns etwas mulmig zu mute, da das Quecksilber von 25°C an der Küste auf windige 9°C fiel und uns immer mehr Schneefelder begegneten. Wir wurden allerdings schon am Vortag durch einen Einheimischen geerdet, der meinte, dass wir Glück hätten, denn vor 2 Wochen lagen wohl noch 3 Meter Schnee. Oben angekommen, trifft man auf eine Hütte des Nationalparks, wo man auch die Tickets bekommt. Weitere 6km den Berg hinauf befindet sich ein großer Parkplatz, auf dem wir unser Auto stehen ließen.

Dann ging es los. Bei pustigen Temperaturen starteten wir um 11 Uhr unser Abenteuer.

Ein weißer Punkt mit rotem Hintergrund war von nun an unsere Wegweiser. Aber Achtung: Irgendwie ist jede Route mit diesem Zeichen markiert. Daher waren wir froh, dass wir unser spärliches Kartenmaterial dabeihatten, um uns an Wegkreuzungen orientieren zu können. Denn vom eigentlichen PT führen immer wieder Abzweigungen zu besonderen Ausichtspunkten/Gipfeln ab (z.B. Gromovača, Crikvena, Šatorina), welche bestimmt sehr schön sind, aber auch die Laufzeit dementsprechend verlängern. Wir entschieden uns, auf dem eigentlichen Trail zu bleiben, was nicht immer einfach zu navigieren war.

 

Der PT ist ein wunderschöner angelegter Weg, für den über die gesamte Strecke Steine kunstvoll geschichtet wurden, um einen horizontalen Trail zu schaffen. Allerdings fordert diese Art von Untergrund ständige Aufmerksamkeit, da man sonst extrem schnell umknicken kann.

 

Die erste Etappe Richtung Berghütte Alan war durch beeindruckende Karstfelsen, Nadelbäumen und Buchenwäldern geprägt. Und immer wieder diese elendigen Schneefelder. Nicht nur, dass es anstrengend war, diese zu passieren. Auch machte es die Orientierung an einigen Stellen recht schwierig, da dann einfach alles weiß war. Unser Tagesziel war eine Hütte (von Mai – Oktober bewirtschaftet) namens Alan, die wir ca. um 17 Uhr erreichten. Dort konnten wir beim Hüttenwart unsere Wasservorräte wieder auffüllen. Theoretisch kann man auch in allen Hütten (bewirtschaftet oder unbewirtschaftet) mit Isomatte und Schlafsack übernachten. Wir wollten aber lieber im eigenen Zelt in der Natur schlafen.

Legal darf man wohl in der Nähe der Hütten sein Zelt aufschlagen, aber wir zelteten lieber an geeigneten Stellen (,die nicht immer so einfach zu finden waren) entlang des Weges. Das ist zwar illiegal, aber da Nebensaison war und wir auf dem gesamten Trek nur 4 Menschen begegneten, gingen wir das Risiko ein.

 

 

So wanderten wir noch ca. 1,5h weiter mit fantastischen Aussichten auf die Adria und einem immer stärker werdenden Wind. Es wurde immer später und so verbrachten wir die erste Nacht eher etwas ungemütlich an einem Hang etwas blick- und windgeschützt durch Bäume. Obwohl der Platz, der beste war, den wir finden konnten, wehte uns der Wind das Zelt mächtig um die Ohren und der leichte Anstieg ließ uns in unseren Schlafsäcken Richtung Tal rutschen. In dieser Nacht schliefen wir sehr unruhig, da wir bei den starken Böhen befürchteten, dass das Zelt nachgibt. Und tatsächlich bemerkten wir am nächsten Morgen, dass eine Stange verbogen war. Aber immerhin hat es gehalten.

Nachdem wir alles zusammengepackt hatten (Dauer: ca. 45min!), zogen wir weiter. Und zu unserer Freude, klarte das Wetter auf und wir konnten ein sonnig-warmes Frühstück mit frisch gebrühten Kaffee und Müsli mit tollem Ausblick genießen.

 

Von da an präsentierte sich der PT von seiner schönen Seite. Schroffe Felslandschaften wechselten sich mit saftig grünen Buchenwäldern ab und das alles bei angenehmen Temperaturen. Unterwegs filterten wir uns Wasser aus einem Bach, es gibt nicht viele Wasserquellen auf dem Trail.

Auf dem ganzen Trail stellte es sich nämlich als Herausforderung raus Wasser zu finden. Es gibt quasi keine Bäche, maximal den Schnee hätten wir tauen können, um an Wasser zu gelangen. Die Velebit-Gebirge besteht aus porösen Gestein, welches Wasser schnell versickern lässt. Daher sind die Hütten entlang des Weges für die Wasserversorgung recht wichtig, da diese Regenwasser auffangen.

 

 

Wir wanderten bis zur Berghütte Skorpovac mit kleinen Navigationshürden. Dort verbrachten wir 2 Stunden mit der Mittagszubereitung im Schatten alter Bäume, zwischen Ruinen vergessener Völker und ließen unsere Seele baumeln. Auch das Wasser konnten wir wieder auffüllen.

 

Gegen Abend brachen wir noch einmal auf und wanderten für noch ca. 2 Stunden weiter und suchten uns in der Dämmerung einen Platz für das Zelt. Diesmal war es eine windstille und perfekt horizontale Stelle. Zwar war diese unmittelbar neben dem Weg, aber das machte uns keine Sorgen, da wir nur zwei Menschen an diesem Tag begegnet waren. Wir beobachteten den Sonnenuntergang von einer Bergspitze, aßen ein paar Snacks und kochten uns im Vorzelt noch einen Tee um dann seelenruhig mit dem Rauschen des Waldes um uns herum einzuschlafen.

 

Wir wachten auf mit einem tollen Ausblick auf das Meer auf.

Packten alles zusammen und suchten uns ein sonniges Plätzchen zum Frühstücken, welches nicht lange auf sich warten ließ. Ca. 2,5 Stunden vor Ankunft in Baške Oštarije riefen wir das Taxiunternehmen an und organisierten die Fahrt zurück nach Zavižan. So langsam wurde man dann schon melancholisch. Auch wenn das Abenteuer rau begann, so hatte uns der zweite und dritte Tag voll und ganz von dieser Art, eine Gegend zu erkunden und zu erleben, überzeugt.

 

 

All sein überschaubares Hab und Gut bei sich zu haben, sich komplett selbst zu versorgen und mit dem Rhythmus der Natur zu leben, ließ in uns während dieses beeindruckenden Premužić Trail eine innere Ruhe einkehren.

 

 

Infos für alle Nachmacher

Bau: 1930 – 1933
Länge: 57 km (Zavižan – Baške Oštarije)
Eintritt (Zavižan): 45 Kuna (ca. 6,- €)
Taxi
Da der Premužić Trail kein Rundkurs ist, sondern sich von Zavižan Richtung Süden nach Baške Oštarije schlängelt, mussten wir uns auch über den Rückweg Gedanken machen. Hierfür hat die Parkverwaltung eigens Schilder aufgestellt mit einer Telefonnummer eines Taxiunternehmens, welches Wanderer von diversen Berghütten abholt und zurück zum Startpunkt bringt.
Telefonnummer des Taxis: 098 912 6644
Homepage des Taxis: www.dragec-prijevoz.hr
Kosten des Taxis: 800 Kuna (ca. 100 €) von Baške Oštarije – Zavižan

 

Route

Wir hatten uns vorher einen GPS Track auf unser Handy geladen und hatten daher einen kleinen Anhaltspunkt.
Android App: GPX Pro
Gerne hätten wir noch Kartenmaterial oder mehr Infos aus dem Internet gehabt. Dies stellte sich als Herausforderung dar. Es gibt zahlreiche Abzweigungen, die die gleiche Markierung haben und teilweise im Internet auch zum Premužić Trail fälschlicherweise dazugezählt werden. So stimmen die Zeitangaben nicht, Wege verlaufen anders und auch die GPS Daten sind nicht immer nachvollziehbar gewesen. Improvisation war mehr als einmal gefragt.
Geholfen hat uns:
http://www.hps.hr/english/velebit-hiking-trail/
https://trail.viadinarica.com/de/

 

 

Bali – Meine Tipps für Canggu und Umgebung

Drei Monate verbrachte ich in Canggu mit einer Freundin im Rahmen meines PJ’s (Praktisches Jahr, Medizin-Studium). Ich hatte eine wahnsinnig schöne Zeit und kann nach nun insgesamt 5 Monaten Indonesien sagen, dieses Land ist einfach fantastisch. Seitdem werde ich immer wieder nach Tipps für Canggu und Umgebung gefragt, die ich dann als Dokument per Mail versende. Hier nun einmal aufbereitet und einfacher zugänglich mein kleiner Guide.

 

Von A nach B:

  • Scooter! 50K pro Tag ist ein guter Preis, 700-800K für einen Monat sind auch i.O.
    • Immer so 50K extra packen für eventuelle Abzockekontrollen durch die Polizei
    • Scoopie mag ich am liebsten, aber alles andere ist auch völlig ok
    • Traut euch, Canggu ist super zum Erlernen
  • Grab (ähnlich Uber, nur noch günstiger)
  • Wenn Taxi, dann die original Blue Bird Taxi (da gibt es auch eine sehr gute App)
    • CAVE: in Touristenregionen ist Grab, Blue Bird, etc angeblich verboten (Taxi-Mafia) – einfach aufpassen, dass man sich an „versteckten“ Ecken mit seinem Fahrer trifft
  • Private Driver
    • Über eure Unterkunft erfragen oder, was wir oft gemacht haben, die Grab-Fahrer (die gut englisch konnten) ansprechen, Nummer einspeichern und bei Bedarf direkt anschreiben. Wir hatten ziemlich schnell ein Netzwerk aufgebaut und Freunde gewonnen.

 

Canggu

Was kann man hier machen? Wozu sollte ich nach Canggu? Was sind meine Tipps für Canggu?

Für Party; Surfen (auch Anfänger); Essen; Strand; das Leben genießen; in Canggu gibt es einige, die auch länger bleiben.

  • Unsere Unterkunft: Monatsweise 5 Mill IDR = 300€ (Pool, gut gelegen) -> Sirkus Guesthouse (AirBnB)
    • Tipp: Wenn ihr länger vor Ort seid, dann schaut euch um, fragt direkt bei AirBnB an und verhandelt vor Ort eine Langzeitmiete aus
  • Restaurants:
    • Zu allererst Frühstück: egal wo: Smoothie Bowl/ smashed avo (ich vermisse es so!)
    • Ruko Cafe & Shaddy Shack (Frühstück), satu-satu (bester Kaffee in Canggu, gute super günstige smoothie bowl)
    • QCafe Bali (unser Kater-Frühstück – Zucchini-Pancakes mit Lachs, pochiertem Ei und Avocado, gratis Kaffee dazu)
    • Berawas kitchen (die Nudeln ganz hinten links, günstig und gut)
    • Betelnut Cafe (burger, organic food)
    • Pomelo Cafe (alles gut und lecker)
    • Crust (pizza)
    • Warung: Die Straße bei Crust weiter hoch vom Strand weg, links Coco Markt, da ist rechts ein Warung grün und offen (sehr günstig und gut)
    • Warung Bu Mi: Die Touristenvariante, trotzdem noch günstig und lecker, etwas „westlicher“

 

  • Sonntag und Samstag ist immer Markt, da wo das Betelnut ist (Handwerkliche Sachen)
  • Fahrtwege: Nutzt die Shortcuts, nicht außenrum fahren
  • Geldautomaten: bei Canggu Square/ Canggu Plaza ein Stück weiter Richtung Seminyak rechts in einem extra Häuschen, hier bekommt man das meiste Geld. Ansonsten zB noch beim Finns Beach Club.
  • Party: Old Mans (unser zweites Zuhause), danach am Strand Beach Party oder am Nachbarstrand Echo Beach (heißt verwirrenderweise beides Sands Bar)
  • Strand: Chillen & Sonnenuntergang bei Georg (Bali Bar), hier kann man auch surfen lernen, einfach fragen, kostet eigentlich am ganzen Strand überall dasselbe. Parken beim Finns Beach Club

 

  • Bening Spa: bestes Preis-Leistungsverhältnis für Massage (einfach über WhatsApp buchen)
  • Colors Nail Bali: Die Besten! Freitag ist von 12-18Uhr 50% off (vorher über WhatsApp reservieren)

 

Bali

siehe auch Indonesiens verzauberte Insel Bali und Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

  • Richtung Süden: Seminyak, Legian, Kuta – immer touristischer, maximal gut für
    • Party, party, party
    • Waterbom (Hammer Wasserpark für vergleichsweise viel Geld, lohnt sich aber)
    • und vielleicht einmal Potato Head Beach Club -> Luxus Chill Anlage zu deutschen Preisen, einen Spätnachmittag
  • Bukit Halbinsel im Süden:
    • Single Fin Beach Club für Sonnenuntergang (vorher einen Platz reservieren)
    • Balangan Beach für 1 Tag zum relaxen
    • Hindutempel Uluwatu direkt am Meer mit Affen
    • Insgesamt lohnen sich 1-2 extra Nächte vor Ort -> Sunhouse, Mandala Village (süß, aber abgelegen, mit roller alles machbar). Ansonsten schafft man das Ganze auch als Tagesausflug von Canggu
    • Luxus-Ausflug nach Nusa Dua (zB Westin Resort, sehr empfehlenswert, sau teuer)
  • Amed:
    • Tauchen/ Schnorcheln
    • schöner schwarzer Strand mit glasklarem Wasser, Sonnenuntergänge mit dem Vulkan Agung im Hintergrund
    • d’sawah Amed homestay and warung (nicht direkt am Strand aber kein Problem, man wird auch gefahren, leckeres Essen und liebe Besitzerin, schöne Zimmer)

 

  • Ubud:
    • 3-4N extra oder sogar als stressiger Tagesausflug möglich (Tempel, Tegallalang, schöne Roller-Strecken, Monkey-Forest) -> siehe auch hier
  • Jatiluwih
    • Riesige wunderschöne Reisterrassen
    • vorher einfach einen eurer Fahrer oder in eurer Unterkunft fragen, ob es gerade grün ist
    • vielleicht verbinden auf Rückweg von Munduk mit private driver oder von Ubud aus selber mit Roller

 

  • Munduk:
    • Bergdorf, sehr schön gelegen, hammer Aussicht, Wandern zwischen Dschungel/Reisterrassen/Wasserfälle
    • -> Maliana Homestay (einfach, ok)

 

  • Trek auf den Vulkan Batur:
    • Super easy, theoretisch machbar in 1-2h, sehr voll, aber schöne Aussicht oben
    • Wenn der Rinjani (unbedingt machen! siehe hier) geplant ist, lohnt es sich aber eher nicht

 

Umgebung

  • Gilis – paradiesische Traumstrände, bei allen 3 Inseln kann man günstig tauchen mit 100% Schildkröten-Wahrscheinlichkeit!, ebenso beim Schnorcheln sehr sehr wahrscheinlich, keine Autos/ Scooter, Boote fahren ab Padang Bai (Speed Boat), zwischen den Inseln sind es nur Minuten
    • Gili T.: die größte Insel, Party, Essen, viel los im positiven Sinne, am wenigsten idyllisch -> Rumah Cahaya (AirBnB, sehr nette Gastgeber)
    • Gili Meno: Honeymoon, schönste Strände -> Meno Dream Resort (einfach süß, etwas zu teuer)
    • Gili Air: dazwischen, aber nicht jeden Abend Party -> Goodtimes Bungalow (eher famililenfreundlich als jung und hip)

 

  • Lombok
    • Rinjani: 3N, auf 3726m, „teuer“, aber lohnt sich sehr (unbedingt machen! siehe hier)
    • Im Süden (Kuta): Umgebung, Strände mit Roller abfahren, vergleichsweise günstig Surfen lernen, aber mittlerweile auch sehr voll -> Kuta Lodge Homestay (akzeptabel wenn man nichts anderes findet)

 

  • Gili Gede oder andere secret gilis: absolutes „raus aus allem“, sehr sehr idyllisch, keine Autos, tolle nahezu unberührte Unterwasserwelt (Schnorcheln, Tauchen ist auch möglich) -> Via Vacare, Gili Gede (kein fließend Wasser, kaum Empfang, kein WIFI, keine Autos, Strom von 17-21h, maximale Auszeit)

 

  • Nusa Penida
    • -> Arsa Santhi Penida (empfehlenswert, eher Pärchen & Familien)
    • So stell ich mir Bali vor 20 Jahren vor, kaum was los, abenteuerliche Rollerpisten (nur für Erfahrene), nur an den Hot Spots Tagesausflügler von Lembogan zu Wasser und mit Autos zu Land
    • Tauchen in wirklich fast unberührten Riffs und Chance auf Mantas -> Sanctum Dive Center
    • Kelingking Beach ist einfach traumhaft (wer sich traut, klettert runter (auf eigene Gefahr!))
    • Angel’s Billabong, Broken Beach, Crystal Bay (ganz ok für den Sonnenuntergang)
    • Warung tu pande (lecker!)
    • Auch als Tagesausflug von Lembogan möglich, aber weniger empfehlenswert

 

  • Nusa Lembogan
    • -> Kakiang Lembogan Guesthouse (sehr süß, super nette Besitzer, alles recht neu)
    • Viel mehr los als auf Penida, trotzdem klein, süße Strände und alles mit Roller machbar
    • Sandy Bay Beach (unser Strand Favorit, Zugang über den gleichnamigen Club), Devil’s Tear, Nusa Ceningan (Secret Beach)

 

  • Java
    • Von Bali aus machbar: Ijen (Schwefelabbau, eine andere Welt, mitten in der Nacht wandern, blaues Feuer, Mondlandschaft, sauerster See der Welt)
    • -> Didus Homestay (sehr empfehlenswert, günstiger Trek ab hier buchbar mit guten Guides, super liebe Besitzerin, schöne chill out area)

 

So, das ist er – mein „Guide“. Ich hoffe die Tipps helfen weiter. Wir haben noch so viel mehr erlebt, dies sind nur die Highlights, möglichst kompakt dargestellt und die Liste ist trotzdem schon sehr lang. Indonesien und insbesondere Bali ist einfach umwerfend, traumhaft schön! Auch auf den zweiten Blick. Ich hoffe jetzt sogar noch auf den dritten Blick…

 

 

 

Providencia – eine Karibikperle

Providencia ist eine kleine Insel, gehört zu Kolumbien, liegt aber mit San Andrés als „Inselgruppe und Provinz San Andrés und Providencia“ in der Karibik näher bei Nicaragua als bei Kolumbien. Providencia ist nur 7 km lang und 4 km breit  und hat nur 5500 Einwohner. Damit geht es hier deutlich ruhiger und gemütlicher zu als auf der 90km entfernten Nachbarinsel San Andrés (Einwohner: 105.000). Hier gibt es keine riesigen Hotelbetonburgen oder überfüllte Strände. Hier hat man das richtige Karibikfeeling.

Der Grund, warum Providencia bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist, ist auch, dass die Anreise nicht einfach ist. Providencia ist nur mit klapprigen 16-Personen Flugzeug (mit hammer Aussicht) von San Andrés oder via 3-4h Katamaran-Fahrt ebenfalls nur von San Andrés erreichbar.

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Unsere Unterkunft

Gewohnt haben wir in einem kleinen bunten Häusschen, dem „Casa Sunset Hill“, mit Meerblick, Hängematte und Außenküche. Die Dusche war natürlich kalt, bei über 30°C aber eigentlich kein Problem. Wir haben uns in unserem Kaibikhäuschen sehr wohl gefühlt.

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Die lokalen Supermärkte sind verhältnismäßig gut ausgestattet,  sodass man sehr gut selbst kochen kann, wenn man wie wir die Möglichkeit hat.

Besonders der Alkohol ist sehr günstig, da man auf der Insel steuerbefreit ist (Bsp: Havana Club 20 000 COP/ ca. 7€).

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Die Insel

Mit unserem gemieteten Roller (65 000 COP/ Tag) waren wir mobil und erkundeten die Insel.

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Es gibt viele tolle Strände, an denen man fast immer ganz allein ist oder zumindest ein Plätzchen für sich findet. Das Meer leuchtet in den verschiedensten Blau- und Türkistönen. Die Sonne scheint jeden Tag um die Wette. Riffe zum Schnorcheln sind in erschwimmbarer Nähe zum Ufer. Hier sind wir richtig!

 

Almond Bay

Eine kleine süße Bucht mit Möglichkeit zum Schnorcheln.

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Southwest Bay (Bahia Sur Oeste)

Providencias längster Strand mit Möglichkeiten zu einem ausgiebigen Mittagessen.

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Manchineel Beach (Playa Manzanillo)

300m lang und wunderschön abseits von Straßen und Gebäuden gelegen. Ein Highlight ist die Roland Roots Bar, wo man herrlich in Hängematten ein kühles Bier genießen kann.

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Santa Catalina Island

Die Nachbarinsel Santa Catalina ist mit Providencia über eine lange, hölzerne Brücke, die man nur zu Fuß überqueren kann, verbunden. Hier gibt es auf dem Weg zum Morgans Head (links abbiegen) schöne Buchten, Ausblicke und Schnorchelplätze. Wir sahen unter Wasser und auf dem Weg im seichten Wasser sogar Stachelrochen.

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Die Orte und Buchten tragen hier alle zwei Namen. Einen Spanischen und einen Englischen. Der Grund hierfür ist die gesprochene Sprache: Kreol, Englisch mit spanischen Einflüssen. Schöner Nebeneffekt: Endlich spricht man mit uns auch Englisch.

 

Tauchen

Wir tauchten insgesamt 4mal (2 Tauchgänge inkl. Equipment 190 000 COP). Zu den Highlights gehörten Haie, Rochen und Schildkröten.  Etwas ganz besonderes waren aber die teilweise riesige Fischschwärme, in denen man als Taucher verschwindet. Wahnsinn! Auch umtauchten wir ein 1932 gesunkenes ca. 60m langes Schiff.

Die Farb- und Fischvielfalt, insbesondere aber die Korallen konnten nicht ganz mit den Tauchspots in Südostasien (zB Komodo; Nordsulawesi) mithalten, trotzdem genossen wir jeden Tauchgang!

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Bootstrip

Mit der Agentur „SCHEIDNER Tours“ unternahmen wir einen sehr schönen Bootstrip (75 000 COP pro Person) einmal um die Insel mit tollen Stops zum Schnorcheln, Baden und Bestaunen.

 

Morgans Head

Gehört zu Santa Catalina und ist auch schön vom Boot aus zu bestaunen, außerdem toller Schnorchel-Spot.

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Cayo Cangrejo

WOW! Der absolute Höhepunkt. Türkises, klares Wasser und das Beste: Schildkröten :) Wir lieben sie einfach…

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Providencias vorgelagertes Riff

…mit bisher unserer besten Sichtweite. Johannes tauchte bis zu 8,5m tief.

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Fazit

Wir haben unsere 5 Tage hier sehr genossen und uns von Tag zu Tag wohler gefühlt. Allerdings darf man auf Providencia nicht die völlig ungetrübte Idylle erwarten. Die Einheimischen legen offensichtlich nicht viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung. So fühlt man sich als Westeuropäer hier und da doch manchmal ein bisschen unwohl, aber so ist nun mal Kolumbien und wir haben uns damit arrangiert.

Auf dem Weg zum Flughafen erzählte uns der Taxifahrer, dass ein größerer Flughafen für größere Flugzeuge geplant ist. Aber die Einwohner möchten ihr kleines Paradies so unberührt behalten und haben Angst vor den Folgen von mehr Tourismus. Deswegen haben sie sich geweigert, anzufangen zu bauen. Derzeit werden die bereits gelieferten Baumaterialen wieder für lau an die Einheimischen weiter verkauft. Die Gefahr scheint abgwendet und

wir hoffen, dass Providencia noch lange eine solch paradiesische Karibikperle bleibt!

 

 

Pazifikküste und Dschungel pur im El Cantil

Mit der kleinsten Maschine (15 Sitzplätze, 8 Passagiere mit uns eingerechnet), mit der wir je einen Linienflug hinter uns gebracht haben, ging es von Medillín, Enrique Olaya Herrera im Zentrum Medellíns, nach Nuquí. Stewardess, Sicherheitsanweisung oder Toilette: Fehlanzeige. Dafür wurde man für die Balance passend positioniert, es gab Ohrstöpsel gegen den Propellerlärm (es war trotzdem super laut) und man konnte den Piloten ins Cockpit gucken.

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Enrique Olaya Herrera, Medillín

 

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Flughafen in Nuquí

 

Nuquí

ist ein kleiner Ort an der Pazifikküste im Departamento de Chocó, in dem ca. 3.800 Menschen leben. Er besitzt einen sehr kleinen Flughafen und ist nur mit dem Flugzeug oder mit dem Boot zu erreichen, es führen keinerlei Straßen dorthin. Ein dichter Dschungel trennt die Küste vom Rest Kolumbiens.

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Nuquí

 

Nach dem Flug mit tollen Aussichten auf die riesigen Gipfel der Anden kamen wir in Nuqui an und wurden von Poso, einem der Hauptansprechpartner unseres Aufenthalts in der „Eco Lodge El Cantil“, in Empfang genommen. Die paar Koffer wurden mit einer Sackkarre schnell aus dem Flugzeug geladen und zu uns gebracht. Auf überflüssigen Schnick-Schnack, wie Gepäckband, ein Gate oder Metalldektoren wird verzichtet. Mit dem Boot ging es dann weiter zur 35 Minuten entfernten Lodge, direkt am Strand.

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El Cantil selbst besteht aus 6 kleinen Doppelhütten (ohne Strom, aber dafür mit romantischen Petroleumlampen) und der Speiseterasse mit Restaurant (hier gibt es zum Abend hin Strom, um Geräte zu laden). Internet oder Handyempfang sucht man hier ´übrigens vergebens.

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Die Hütten, alle mit Meerblick und Hängematten

 

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Hier wird das Essen serviert, hier: Frühstück

 

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Ausblick vom Restaurant

 

Das Essen ist für die abgelegene Situation sehr gut. Fisch muss man aber lieben, da es hier zu Mittag und Abend immer Fisch in allen erdenklichen Variationen gibt. Die Räume sind rustikal einfach, aber schön ausgestattet. Fenster oder abschließbare Türen sucht man vergebens. Dadurch fühlten wir uns, vor allem nachts unter unserem Moskitonetz dem Dschungel und dem Meer so nah wie selten zuvor.

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Die ganze Anlage ist mit viel Liebe gestaltet

… und bettet sich traumhaft in die kleine Bucht, in der der Regenwald sich bis ins Meer ergießt und sich sogar auf den großen vorgelagerten Felsen festkrallt. Wahnsinnig schön! Wirklich ein tolles Stück fast unberührte Natur findet man hier. Einsam, wild, friedlich, rauh. Ein Paradies mit so viel Natur, dass man gar nicht weiß, wohin man als erstes gucken soll.

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Uns standen eine Reihe von Aktivitäten zur Auswahl. Wir entschieden uns zunächst für die sogenannte

Poison-Frog-Tour

… eine vier stündige Trekkingtour durch den Dschungel hin zu einem Hügel, wo die Chance besteht die giftigen, bunten Gesellen zu bestaunen. Wir als Trekkingfans sind auf unsere Kosten gekommen.

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Später an diesem Tag unternahmen wir auch noch den Versuch zu schnorcheln, aber das doch recht aufgewühlte Wasser erlaubte keine gute Sicht. Auch scheint die Unterwasserwelt nicht vergleichbar mit den farbenprächtigen Riffen in Südostasien. Man hat wohl aber die Chance auf Großfische zu treffen. Wir entschieden uns allerdings auf Scuba Diving zu verzichten. Beim Schwimmen trafen wir noch auf eine kleine Gruppe von Delfinen, die in ca. 100m Entfernung an uns vorbeizogen.

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Am nächsten Tag unternahmen wir die…

Rio Jovi Tour

Wir wanderten ca. 2 Stunden entlang am Strand bis zum kleinen Ort Jovi, wo wir zwei Guides anheuerten, die uns mit einem traditionellen Einbaum den Rio Jovi hinauf zu einem Wasserfall, mit kleinen Pools zum abkühlen, stakten. Das Besondere war, dass der Regenwald ein dichtes Blätterdach über den Fluss formte und vor der Sonne schützte.

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Wieder zurück in El Cantil liehen wir uns ein Surfboard und genossen ein paar Rides auf Big Waves (siehe Fotos). Ok, wir standen zumindest und waren froh, dass unsere Kenntnisse von Bali noch vorhanden waren. Spaß hatten wir auf jeden Fall.

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El Cantil ist ein kleines Stück Paradies,

vor allem wegen der beeindruckenden Natur. Alle waren sehr freundlich, es gibt so viel zu tun. Von ca. Juni bis Oktober gibt es sogar Wale zu bestaunen. Die ganze Lodge hat sich dem Eco-Tourismus verschrieben und wir fanden, dass sie das gut umsetzen. Einzig und allein der Preis ist uns etwas zu hoch für das, was man bekommt. Surfbretter, Kayak’s oder Schnorchelausrüstug kostet dann nochmal extra. Außerdem sollte man wissen, dass es hier allgemein sehr feucht ist. Es regent häufig (wir hatten Glück und kein Regen) und die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass nichts trocken wird. Trotzdem haben wir uns sehr wohl gefühlt und jeder, der das nötige Kleingeld hat, sollte auf diesen Trip nicht verzichten. Hier geht es zur Buchung :)

 

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Einfach schön!

 

Unsere Reiseroute durch Südafrika und Mosambik

Als Inspiration, als Anhaltspunkt bezüglich Preise, als eine mögliche Option für eure Reise – hier unsere Reiseroute quer durch Südafrika und Mosambik!

Wir haben in Kapstadt und Johannesburg jeweils einen Mietwagen gemietet und sind insgesamt von Ende Februar bis März 2016 4,5 Wochen über 6000km gefahren. Der Linksverkehr ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber machbar. Navigation lief sehr gut über Google Maps und Here. Grob haben wir eine gute Woche in Kapstadt und Umgebung verbracht und sind dann für gute drei Wochen nach Johannesburg – Krüger – Mosambik – Swasiland – St. Lucia – Durban – Drakensberge – Johannesburg als Rundreise gefahren. Als Reiseführer haben wir für Südafrika den von Stefan Lose genutzt und für Mosambik viel im Internet recherchiert.

 

Anreise

FLUG

25.02., 19:20 Düsseldorf – London – Johannesburg 26.02., 9:40

 

Johannesburg-Aufenthalt „Moafrika Tours“ 58€ pP (empfehlenswert)

 

FLUG

26.02., 20:15 Johannesburg – Kapstadt 22:30

 

Kapstadt & Umgebung

22 km, ca. 22min

4 Nächte Kapstadt

(26.02.- 01.03.) „Lovely garden flat“ über AirBnB 61,25€ (empfehlenswert)

  • Ankommen, Kaap De Goede Hoop, Boulders Piguin-Kolonie, Camp’s Bay, Clifton, Sonnenuntergang Tafelberg (Tafelberg erklimmen: Platteklip George (ca 1,5h, zum Sonnenuntergang)), Hout Bay, Chapman’s Peak Drive
  • Vorher geplant: Kirstenbosch Gardens (Summer Sunset Concert), Fallschirmsprung 120€

 

Kapstadt – Das schönste Ende der Welt

 

400km, ca. 4,5h (bzw mit Küstenweg 500km, 6,5h)

2 Nächte Mossel Bay

(01.-03.03.) „Modern Loft“ über AirBnB 68,92€ (empfehlenswert)

  • Entspannen, Grillen, Spazieren gehen
  • Blaize Trail (13km, ca 6h, Ausgangspunkt “Point“)

 

370km, ca. 4-5h (2 Möglichkeiten: über N2 oder N2 & R60)

1 Nacht Stellenbosch

(03.-04.03.) 35€ „Peaceful spot near mountain & town“ (für 1 Nacht empfehlenswert)

  • nachmittags Weinpicknick bei Warwick (400R + Wein, kurz vorher gebucht)
  • spätnachmittags Weinverkostung: Delheim (Cupcakes & Wein, kurz vorher gebucht)

 

Westkap – Mossel Bay & Stellenbosch

 

30-40km, ca. 40min

FLUG

04.03., 12:35 Kapstadt – Johannesburg 14:40

 

Nord-Südafrika

50km, ca. 30min

1 Nacht Pretoria

(04.03.-05.03.) „Spacious Lodge in Pretoria“ 35€ (für 1 Nacht empfehlenswert)

  • Ein bisschen durch die Stadt schlendern

 

380km, ca. 4h

2 Nächte Hazyview

(05.-07.03.) „Ashbourne-Honeymoon“ 64€ (sehr empfehlenswert, abgeschieden und idyllisch)

  • Unterkunft (kleines Bungalow, eigener Mini-Pool, Küche)
  • Panoramaroute (von unserer Unterkunft aus als Ausflug machbar)
    • Long Tom Pass
    • Wasserfälle
    • Gods Window
    • Bourkes Luck Potholes (unser Highlight)
    • Three Roundavels

 

116km, ca. 1h 45

2 Nächte Balule Private Game Reserve

(07.-09.03.) „Sausage Tree“ 296€ (sehr empfehlenswert, kleines Reserve, gutes Preisleistungsverhältnis)

  • 2 game drives pro Tag
  • All inclusive (außer Getränke)

 

63km, ca 1h (zum Phalaborwa Gate) à 122km zu Satara
88km, ca. 1,5h (zum Orpen Gate) à 50km zu Satara

 

1 Nacht Krüger Satara

09.-10.03. 64€ (nicht empfehlenswert, lieber draußen schlafen)

 

100km, Safari

1 Nacht Krüger Lower Sabie

10.-11.03. 35,50€ (nicht empfehlenswert, lieber draußen schlafen)

 

Auf Safari im Balule & Krüger Park

 

Komatipoort- Grenzübergang

 

Mosambik

372km, ca. 5,5h (+ Grenzübergang)

2 Nächte Chidenguele

11.03.-13.03. „Naara Eco Lodge & Spa“ 110€ (empfehlenswert)

  • Entspannen nach Safari
  • Strand, Spazieren, Dschungel

 

220km, ca. 3h

4 Nächte Tofo

13.03.-17.03. „Mozambeat Motel“ 35€ (empfehlenswert)

  • Strand (Praia do Tofo)
  • Peri Peri diving school

 

360km, ca. 5h

2 Nächte Bilene

17.03.-19.03. „Tenda Tora Lodge“ 48€ (najaaaa)

  • Zwischenstopp, Umgebung entdecken

 

Eine Woche mit dem Auto durch Mosambik

 

Swasiland

392km, ca. 6h

1 Nacht Swasiland

19.03.-20.03. „Wide Horizons“ 44€ (sehr empfehlenswert)

  • Unterkunft mit Ausblick genießen
  • Swazi Candles (Markt)

 

Nordost-Südafrika

315km, ca. 4h

3 Nächte St. Lucia

20.03.-23.03. “Monzi Tented Camp” 52€ (empfehlenswert)

  • Ausflug Safari mit zahlreichen Nashörnern (Hluhluwe-iMfolozi Park)
  • Hippo-Boots-Tour
  • Ausflug in die „Wetlands“ mit Strandbesuch

 

222km, ca. 3h

1 Nacht nahe Durban

23.03.-24.03. „Manaar House“ 76€ (najaaaa)

  • Durban anschauen (Stadt plus Strand)
  • Schnorcheln mit Haien (Blue Wilderness – Shark Cage Diving Adventures, Achtung: 40min von Durban entfernt)

 

233km, ca. 3h (+ Umweg Blue Wilderness)

3 Nächte Drakensberge

24.03.-27.03. „Inkosana Lodge“ 50€ (empfehlenswert)

  • Trekking mit Routen aus der Lodge, traumhaft!

 

412km, ca. 5h

FLUG

27.03., 19:20   Johannesburg – Düsseldorf 28.03., 10:00

 

Übersicht

 

Reisekosten:

Flüge

  • Düsseldorf – Johannesburg 528€ pP
  • Johannesburg – Kapstadt 104€ pP

Mietwagen

  • Kapstadt: 109€ (First, gebucht über autoeurope)
  • Johannesburg: 407€ (Hertz, gebucht über autoeurope)  

All-in-all (Flug, Mietwagen, Unterkünfte): pro Person 1950 €

 

Das ist sie, unsere Reiseroute „Südafrika & Mosambik“. Die Reise war einmalig, überraschend eindrucksvoll und wahnsinnig abwechslungsreich. Definitv ein Highlight und wir würden es sehr ähnlich genauso wieder machen!

 

 

Auf Safari im Balule & Krüger Park

Wir entschieden uns dafür unsere Safari auf zwei Wegen zu erleben…

 

Balule Private Game Reserve

Zuerst mieteten wir uns für zwei Tage in einer Lodge, die einem Private Game Reserve liegt, ein („Sausage Tree“ nach dem gleichnamigen Baum). Diese Lodges sind sehr teuer, es sind jedoch immer zwei Safaris täglich und alle Mahlzeiten inbegriffen. Die Safaris finden dann im hauseigenen Landcruiser statt und man fährt querfeldein durch das private Reservat, welches zum sogenannten Greater Krüger gehört. Es ist durch keine Zäune zum eigentlichen Krüger Nationalpark abgegrenzt, gehört aber den Eigentümern der wenigen Lodges. Diese können sogar Tiere einkaufen, die dann aber natürlich auch weglaufen könnten. So gibt es im Balule zum Beispiel kaum Gnus, weil die zahlreichen Löwen die eingekauften Gnus immer sofort wegfraßen, die Gnus in andere Gebiete flohen und man es dann aufgab. Zum Naturschutz wurden auch mal 30 Nashörner gekauft, zwei davon sind noch da.
Die Safari war dann einfach nur atemberaubend. Vorne auf dem Truck saß  immer Tembeh, der Ausschau hielt. Wenn er ein Tier erblickte fuhren wir oft direkt durch den Busch um es gut zu sehen. Tembeh sah einfach alles.

 

Die Löwen haben einen Büffel erlegt. Die Männchen fressen immer zuerst.

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Impalas sieht man wirklich immer und überall.

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Zwei Spitzmaulnashörner (Black Rhino). Sie sind etwas kleiner als die Breitmaulnashörner und sehr selten.

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Ein Großkudu.

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Eine ganze Büffelherde kreuzte unseren Weg. Mit dabei war auch ein süßes Baby.

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Abends ging es nach einem Sundowner noch bis in die Nacht weiter. Morgens ging es so früh los, dass wir den Sonnenaufgang bewundern konnten, der alles in orange-rotes Licht tauchte. Überhaupt änderten sich die Farben ständig.

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Den letzten Morgen regnete es dann die ersten 20 Minuten unserer Safari. Die Tiere interessiert das wenig. Sie freuen sich sogar über die Abkühlung, denn die Tage zuvor wurde es über 43°C heiß.
Wir sahen bis auf den Leopard alle der Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard, Löwe). Und noch viele weitere Tiere. Wir haben sehr viel erklärt bekommen, auch zur Pflanzenwelt.

 

Ein junger Elefantenbulle wackelt mit seinen Ohren und trötet. Er will uns nur beeindrucken.

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Wir kamen den Tieren ganz nah. Sehr beeindruckend.

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Zwischen den Safaris hatte man Zeit zum Entspannen am Pool und das Essen war grandios. Man musste sich um nichts kümmern. Wir haben das sehr genossen.

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Krüger-Nationalpark

Dann wollten wir aber auch nochmal selber fahren, selber Tiere entdecken. Nach zwei Tagen rundum-sorglos-Paket, fuhren wir für zwei weitere Nächte in den Krüger-Nationalpark mit unserem kleinen Chevrolet. Die Straßen sind entweder geteert oder sandig, aber immer auch ohne 4×4 befahrbar. Sie dürfen niemals verlassen werden. Auch nicht von den professionellen Safari-Trucks. Das heißt, wenn man ein Tier in der Entfernung sieht, bleibt es dabei. Ferngläser sind hier Pflicht. Uns kamen die Tiere aber viel weniger schreckhaft vor als im Balule. Entweder sie sind mehr an Autos gewöhnt oder sie wissen, dass man ihnen nicht folgen kann.

 

Ein Impala-Männchen direkt am Wegesrand.

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Warzenschwein-Baby und Mutter. „Pumba“. Sie sehen nicht gut und kommen sehr nah.

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Bei der self-drive Variante ist man nun selber gefragt und muss Ausschau halten. Das wurde super anstrengend. Aber umso mehr freute man sich, wenn man ein Tier erblickt hatte.

 

Breitmaulnashörner (White Rhino).

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Eine von zahlreichen Giraffen. Sie entdeckt man fast überall.

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Klippspringer, eine Antilopenart. Sie schaffen es aus dem Stand mehrere Meter hoch zu springen.

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Hilfreich war es, wenn schon einige andere Autos irgendwo standen. Hier sahen wir fast alles aus dem Balule nochmal und kriegten unsere Big  Five zusammen. Den Leopard sahen wir gleich dreimal. Wenn auch nur aus weiter Entfernung.

 

Unser leider bestes Leoparden-Foto. Die Tiere sind sehr scheu.

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Zwei Löwen-Männchen. Zusammen mit noch zwei Löwen bilden sie ein Junggesellen-Rudel.

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Ein Elefanten-Baby.

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Zebras sind in etwa genauso häufig wie Giraffen. Sie verwirren Angreifer mit ihren Streifen.

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Ein Wasserbock-Männchen.

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Ein Flusspferd. Abends kommen viele an Land und grasen.

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Die Landschaft ändert sich ständig und ist an sich auch schon traumhaft schön.

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Einmal lief eine Löwin direkt an unserem Auto vorbei. Sehr eindrucksvoll.

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Wasserbock-Baby mit Mutter.

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Ein scheuer Schabrackenschakal in der Morgendämmerung. Ein Paar bleibt sich lebenslang treu.

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Eine Tüpfelhyäne, die ihren schlechten Ruf zu unrecht hat.

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Zum Schluss Johannes absoluter Liebling. Eine Leopardenschildkröte.

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Ingesamt haben wir über 1500 Fotos an den vier Tagen gemacht. Wir haben noch viel mehr gesehen als hier abgebildet. Es ist einfach überwältigend wieviel man sieht und wie groß die Eindrücke sind, die man auf einer Safari sammelt.

 

Noch etwas zum Thema Wilderei…

Wir hoffen, dass man das so noch lange erleben kann. Es ist einzigartig. Wieder der Gedanke: die Tiere gehören nicht in den Zoo. Besonders erschüttert hat uns jedoch, dass immer noch so viel gewildert wird. Im Balule, aber vor allem im Krüger. Elefanten wegen ihrer Stoßzähne, noch mehr Nashörner wegen ihres Hornes. Die Wilderer kommen ganz normal in den Park, finden ein Nashorn, senden die GPS-Daten. Nachts kommen dann andere Wilderer über den Zaun, häufig von Mosambik, und holen sich das Horn. Bei Vollmond sind alle besonders besorgt. In ganz Südafrika werden jedes Jahr 1200 Nashörner wegen ihres Hornes getötet, bei nur noch rund 25.000 Tieren weltweit. Die Spitzmaulnashörner (Black Rhino) sind dabei stärker bedroht als die Breitmaulnashörner (White Rhino). Das Horn wird vor allem im asiatischen Raum (in Vietnam) als Aphrodisiakum verkauft. In 3-7 Jahren soll das Nashorn ausgestorben soll. Zahlreiche Programme versuchen das zu verhindern. Teilweise bewachen Ranger die Nashörner mit einer 1:1 Betreuung. Richard, unser Safari-Guide im Balule, schätzt, dass es in fünf Jahren keine mehr gibt.

 

Westkap – Mossel Bay & Stellenbosch

Die beiden Orte Mossel Bay und Stellenbosch liegen in der Provinz Westkap im südwestlichen Teil Südafrikas. Passend zum Kontrastprogramm unseres bisherigen Roadtrips in Südafrika könnten die beiden Städte kaum unterschiedlicher sein…

 

Mossel Bay

Von Kapstadt ging es mit dem Auto nach Mossel Bay. Nach ca. 400km und 4 Stunden Fahrt kamen wir an. Mossel Bay mit seinen 60 000 Einwohnern liegt in der gleichnamigen schönen Bucht. Unsere AirBnB-Unterkunft, die “Sundowner loft” (eine liebevoll ausgebaute Dachgeschosswohnung von Darryl und Nadja), bot einen tollen Blick auf den Hafen. Vor allem das Frühstück konnte man so richtig genießen.

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Am ersten Abend unternahmen wir einen kleinen Spaziergang entlang der östlichen Küste bis zum Cape Saint Blaze. Auf dem Weg konnten wir zahlreiche Surfer beobachten.

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Landestypisch gönnten wir uns in unserem eigenen kleinen Garten einen südafrikanischen Braai zum Abendessen.

Am nächsten Morgen gingen wir zur Blue Shed Roastery im Ort. Ein rustikales Café mit guter Auswahl und leckerem Kuchen.

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Der Saint Blaze Trail, der am Leuchtturm beginnt und sich westwärts 13km entlang der Küste durch die raue Natur schlängelt, war eine anstrengende, aber mit fantastischen Ausblicken belohnte Wanderung.

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Wir beenden unseren Trek nach ca. 8km am Pinnacle Point Golfclub. Dort gönnten wir uns eine kleine Erfrischung, auch wenn wir uns, verstaubt wie wir waren, zwischen den „feinen“ Golfern fehl am Platz fühlten.

Anschließend verbrachten wir noch ein paar Stunden völlig ungestört am Strand und trauten uns sogar ins kühle Wasser.

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Für den Rückweg riefen wir uns ein Taxi (Tel.: 0829325809, 100 Rand).

Zum Abendessen gab es Fisch und Lamm am Hafen im „Kaai 4“. Lecker!

 

Stellenbosch – Wein soweit das Auge reicht

Stellenbosch, die nach Kapstadt älteste von Europäern besiedelte Stadt, liegt 50km von Cape Town entfernt. Bekannt ist das Gebiet vor allem für seinen Weinanbau. Malerisch schmiegen sich über 120 Weingüter in die leicht hügelige Landschaft. Die großen, alten Gebäude wirken sehr imposant in den riesigen, hübsch angelegten Gärten. Wenn man die Auffahrten, gesäumt von gewaltigen Bäumen, zu den Gütern entlang fährt, spürt man die Tradition, den Reichtum und die Idylle. Das Lebensgefühl scheint sich um die schönen Seiten des Lebens zu drehen.

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Wir wollten es den Kapstädtern gleichtun (die Picknick lieben) und hatten ein Weinpicknick (400 R + Wein) bei Warwick vorgebucht, was sich als Jackpot entpuppte. Mit den kulinarischen Leckerbissen im Korb und einer Flasche Chardonnay machten wir es uns auf großen Kissen unter einem Sonnenschirm auf einer Wiese bequem und genossen den Nachmittag.

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Danach fuhren wir etwas „angeheitert“ weiter zu Delheim und machten dort eine Weinverkostung mit dazu passenden Cupcakes (80 R p.P.).

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Wir fühlten uns richtig wohl hier.
Leckeres Essen und Wein in solch einem Ambiente, das ist unser Ding.

Wir kommen wieder!

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Kapstadt – Das schönste Ende der Welt

Vier Nächte verbrachten wir in dieser 3,7 Millionen Einwohner Stadt. Wolkenkratzer, Blechhütten, protzige Villen, kleine Häuser, Wohnblöcke, alles in einer Stadt. Es dominiert aber der westliche Standard, die Townships inklusive der ärmlichsten Hütten aus Blech und Schrott liegen getrennt von der restlichen Stadt außerhalb.
Wir sind überrascht, wie sehr uns alles an Europa erinnert. Hier ist gerade Sommer und das spürt man. Es hat etwas von Mittelmeer wie an der Waterfront die Familien mit Kinderwagen in den Cafés frühstücken, die Rentner die Promenade entlang schlendern und die Pärchen verliebt auf den Bänken sitzen. Alles „Weiße“. Nur die Souvenir-Shops mit den Bongos, Zebrafellen und Safari-Schnitzereien erinnern daran, dass wir in Südafrika sind.

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Kaap De Goede Hoop

Ein Ausflug mit unserem Mietwagen zum Kap der guten Hoffnung hat uns dann aber doch sehr schnell verdeutlicht am ganz anderen Ende der Welt zu sein. Die sehr rauhe, türkise See klatscht an die rötlichen Felsen mit einer Ausdauer, die einem nur die unbändige Kraft der Natur nahe bringen kann. Es gibt das Cape of good Hope und Cape Point, wo der alte Leuchtturm steht zu dem man hinauf wandern kann. Die Aussicht ist traumhaft. Kaum vorzustellen, dass hier so viele Seefahrer ihre Leben ließen. Jetzt sind es hochsommerliche Temperaturen, klare Sicht, die Sonne scheint, der erste Sonnenbrand lässt grüßen.

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Boulders Piguin-Kolonie

Ebenso typisch für das Kap sind seine Brillenpinguine. Die süßen kleinen Tierchen hocken bei 30°C in der Sonne auf Steinen am Boulders Beach (Simon’s Town) und kühlen sich zwischendurch im kalten Meer ab. Man kann ihnen ganz nahe kommen in freier Natur, man kann sogar mit ihnen schwimmen. Es ist sehr beeindruckend Tiere, die man nur aus dem Zoo kennt, in ihrer natürlichen Umgebung in freier Wildbahn zu sehen.

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Die Westküste

Kapstadt hat mehrere Vororte, die wundershön an der Küste liegen. Camp’s Bay zum Beispiel hat einen vorzeigbaren weißen Strand mit Blick auf die Twelve Apostel’s, eine berühmte Bergkette. Das klare, türkis-blaue Wasser ist uns aber mit 17°C zu kalt, die kühle Brise tut in der Hitze aber gut. Hier ist alles sehr schick und passt noch weniger in unser Bild von Südafrika.

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In der Hout Bay wartet der nächste Strand. Wunderschön, aber kalt. Wir besuchten hier einen Kunst- und Handwerkermarkt (Bay Harbour Market). Kein Ramsch, sondern richtig schöne Sachen zu europäischen Preisen konnte man hier kaufen. Alles bunt, künstlerisch und schön. Wir haben Gemsbok (eine Antilopen-Art) gegessen, sehr lecker. Außerdem kamen wir mit Kapstädtern ins Gespräch und freuten uns, dass dies noch ein Geheimtipp zu sein scheint.

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Der Chapman’s Peak Drive ist eine Küstenstraße von Hout Bay nach Noordhoek, die uns wunderschöne Ausblicke bescherte. Eine solche Landschaft haben wir bisher noch nicht gesehen.

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Kirstenbosch

Ein weiteres Highlight stellte der botanische Garten Kirstenbosch dar. Schon in Deutschland kauften wir ein Ticket für das Summer Sunset Concert, die Cape Town Philharmonie. Der Garten an sich ist riesig und wunderschön. Wie in Jurassic Park schmiegt sich der Tafelberg an die Wiesen, Bäume, Sträucher und Beete. Wir haben noch nie eine so schöne Anlage gesehen. Kirstenbosch ist der erste botanische Garten, der zum Unesco Weltkulturerbe erklärt wurde.

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Das Konzert war dann auch richtig schön. Die Kapstädter lieben es zu picknicken. Und so saßen wir mit hunderten an einem Hang auf einer Wiese, viele mit Decke, Stühlen, Wein, Käse, Brot, Sandwiches, Sekt. Das Flair war einzigartig. Die Musik auch.

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Skydiving

Der Höhpunkt für den Adrenalin-Spiegel war mit Sicherheit unser Fallschirmsprung. Nur 40km nördlich von Kapstadt (bei Skydive Cape Town, ca. 120€) ging es von ca. 3000m Höhe in die Tiefe. Etwas Vergleichbares gibt es nicht. Mit der Aussicht von Kapstadt inklusive Tafelberg und dem Meer stürzten wir uns nacheinander in den Abgrund, 30 sec freier Fall und dann gleiteten wir mit  geöffnetem Fallschirm dem Boden näher. Wir sind einer Meinung: das machen wir irgendwann nochmal!

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Der Weg zum Hangar hatte übrigens auch sehr schöne Ausblicke…

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Table Mountain

Und weil wir noch nicht genug Höhenmeter gemacht hatten, sind wir dann noch den Tafelberg rauf, zu Fuß natürlich. Wir sind seit dem Rinjani in Indonesien ja Profis. 600 Höhenmeter waren zu überwinden, zum Sonnenuntergang wollten wir oben sein. Wir haben dann etwas über eine Stunde gebraucht und waren stolz so fix oben zu sein.

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Völlig verschwitzt mischten wir uns dann unter die anderen Touristen, die mit der Seilbahn hochgefahren sind. Seltsames Gefühl. Der Ausblick war dann wunderschön. Kapstadt, das Meer, die Berge, die Vororte, die Küste, … auf der flachen Ebene kann man umherlaufen und bekommt viele unterschiedliche Panoramen zu Gesicht. Der Sonnenuntergang setzte der Romantik nochmal einen drauf.

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„Etwas mit eigenen Augen gesehen zu haben ist mehr wert, als mit eigenen Ohren davon gehört zu haben“

Kapstadt hat uns überrascht, obwohl man schon so viel darüber gehört hat. Mal wieder ist alles anders. Hier prallen Welten aufeinander: die Ozeane, die Palmen und die Eichen, die Schwarzen und die Weißen, die Strände und die Berge, der prunkvolle Reichtum auf die Armut.

Wir haben ein neues Ziel für unseren zukünftigen Wohnort auf unserer immer länger werdenden Liste. Hoffentlich kommen wir irgendwann wieder hierher.