13 Besonderheiten in Japan

Wir waren vier Wochen in Japan unterwegs und gerade weil dieses Land unserem Standard der Entwicklung entspricht, war es so interessant zu sehen, wie unterschiedlich sich Länder/Kulturen entwickeln können. Japan ist einfach einzigartig, besonders weil es sich sehr isoliert entwickelt hat.

 

Uns fiel so viel auf, dass es schnell ein eigener Blogeintrag wurde, abseits von den bekannten Klassikern „mangelnden Englischkenntnisse“ und „ungewöhnliches Essen“. Wir hinterfragten außerdem viele Dinge, die in Deutschland selbstverständlich sind und für eben zB Japaner sehr seltsam sein müssen.

 

1. Beheizte Toilettensitze

Es fühlt sich an, als hätte da jemand gerade etwas länger gesessen ;) Generell sind fast alle Toiletten voll elektrisch inkl Geräuschfunktion und es gibt sie in sehr sauber quasi überall (Bahnhof, Parks, Kaufhäuser, usw). Wir lieben das und sind auf unserer Reise schon enttäuscht, wenn der Sitz kalt ist…

 

2. Wo es geht, wird in einer Schlange angestanden

Ob am Bahnhof vor dem Einsteigen, beim Essensstand oder an der Ampel, es wird sich fein säuberlich aufgereiht und ohne Rempeln angestanden. Vordrängeln kennen die Japaner nicht. Gerade beim Einsteigen in Züge gibt es genaue Richtlinien, wo man wartet und einsteigt. Sehr angenehm!

 

3. Bäume gehören beschnitten

Daraus ergibt sich ein sehr charakterisches Aussehen der Vorgärten. Passt irgendwie zu der japanischen Ordnungsliebe.

 

4. Pünktliche, super schnelle high-tech Züge

300 km/h und mehr macht es möglich: man fährt 700km in knapp 3h und das immer auf die Sekunde pünktlich. Ungelogen hatte kein einziger Zug auf unserer Reise Verspätung.

 

5. Alles muss in Plastik, am besten mehrmals

Beim Bäcker kommt jede Backware in eine kleine Tüte mit Tesafilm und dann alles nochmal in eine Tüte. Im Supermarkt sowieso. Jedes Tuch, Essbesteck oder Gemüse/Obst (auch auf dem „Natural Food Market“), alles ist in Plastik umhüllt. Streetfood ist meist auch sicherhaltshalber mehrmals eingepackt. Nachhaltigkeit sieht anders aus…

Im Recycling sind die Japaner dann aber wiederum Weltmeister und geradezu fanatisch (es gibt bis zu 12 verschiedene Müllarten).

 

6. Die Sache mit den Mülleimern und der Sauberkeit

Trotz der anfallenden Müllmassen gibt es einfach keine Mülleimer. Im Zweifel nimmt man den wieder mit nach Hause. Eine Recherche ergab, dass der Grund ein Anschlag 1995 in Tokyo ist, bei dem Mülltonnen missbraucht wurden. Und trotzdem sind die Straßen wie geleckt. Japan ist sehr,sehr sauber. Sauberer als Deutschland.

 

7. Man kann alles aufspießen

In Bezug auf Essen sind dem keine Grenzen gesetzt: ganze Würstchen, Frittiertes, Fleisch, Süßes, Obst, sogar kleine Baby-Oktopusse (tauften wir „Okto-Lollie“).

 

8. Alles ist klein

Ob die Hotelzimmer/Wohnungen, die Deckenhöhe, die Autos, die niedrige Höhe der Spiegel, die Sitzplätze in Bussen, die Menschen. Gerade für große Männer manchmal nicht einfach…

 

9. Schirme und Mundschutz sind Accessoires

Bei uns nur bei Regen in Nutzung (wenn überhaupt), sind Schirme hier ein toller Schutz gegen die Sonne bei Sonnenphobie. Mundschutz gehört zum guten Ton, vor allem wenn man selber krank ist und aus Höflichkeit keinen anstecken will.

 

10. Höflichkeit, Verbeugen und Dankbarkeit sind selbstverständlich

Alle sind immer höflich, ruhig, zuvorkommend, nett und man verbeugt sich gerne zum Abschied oder zum Bedanken, am besten immer mehrmals. Mit dieser japanischen Art, wäre man in Deutschland immer der Letzte. Außerdem fällt uns immer wieder auf, wie ruhig es trotz Menschenmassen ist. Es wird nicht gehupt und in der U-Bahn wird geschwiegen. Brüllen, laut lachen, schreien oder auch nur lautstark unterhalten tun sich hier vor allem die Touristen. Von denen gibt es hier aber nicht sehr viele…

Wir haben noch nie ein so höfliches Volk gesehen.

 

11. Die Japaner lieben Regeln und Hinweise zu diesen Regeln

Und diese hängen gut erkennbar überall aus. Am besten auch mehrmals. Lieber ein Schild zu viel, als zu wenig. Blöd nur, wenn man sie aufgrund der Schriftzeichen gar nicht erst versteht… ;)

 

12. Alles macht Geräusche und/oder blinkt

Ampeln, Türen, Werbeplakate, Klimaanlagen, Fahrstühle, die Müllabfuhr, Automaten. Alles spricht mit einem. Der Busfahrer redet auch unentwegt. Am lautesten und grellsten sind aber die Pachinkos, die Spielhöllen, die es an jeder Ecke gibt. Das steht in krassem Kontrast zu der japanischen Art und ist irgendwie komisch, dass sowas dann gefällt.

 

13. Blühender Kirschbaum? Plastikplane raus und Picknick!

Egal wo und wann. Wenn etwas blüht, dann wird darunter gepnickt (natürlich auf Plastik). Hanami ist wahrscheinlich der einzige Grund für die ordnungsliebenden, ruhigen Japaner mal richtig auszurasten.

 

 

Europa muss für die Japaner laut, dreckig, unordentlich und einziges Chaos sein. Noch dazu rüpelhafte, unhöfliche und unfreundliche Menschen. Die Hygiene inklusive hinterwälderische Sanitäranlagen lässt zu Wünschen übrig. Mal überspitzt gesagt und nur so eine Vermutung ;)

 

Wir sind auf jeden Fall jeden Tag über die Eigenheiten Japans erstaunt. Ob es nun der Restaurantbesuch ist, der zum Erlebnis wird, weil alle Beifall klatschen, nachdem ich mit GoogleTranslator meine Schwangerschaft verkündete (anders war der angebotene Sake nicht abzulehnen) oder die Ruhe und Ordnung beim Kreuz-und-Quer-laufen auf der wahrscheinlich menschenreichsten Kreuzung der Welt (Shibuya Kreuzung – bis zu 15.000 (!) Menschen pro Ampelphase).

 

 

 

 

 

Bali – Meine Tipps für Canggu und Umgebung

Drei Monate verbrachte ich in Canggu mit einer Freundin im Rahmen meines PJ’s (Praktisches Jahr, Medizin-Studium). Ich hatte eine wahnsinnig schöne Zeit und kann nach nun insgesamt 5 Monaten Indonesien sagen, dieses Land ist einfach fantastisch. Seitdem werde ich immer wieder nach Tipps für Canggu und Umgebung gefragt, die ich dann als Dokument per Mail versende. Hier nun einmal aufbereitet und einfacher zugänglich mein kleiner Guide.

 

Von A nach B:

  • Scooter! 50K pro Tag ist ein guter Preis, 700-800K für einen Monat sind auch i.O.
    • Immer so 50K extra packen für eventuelle Abzockekontrollen durch die Polizei
    • Scoopie mag ich am liebsten, aber alles andere ist auch völlig ok
    • Traut euch, Canggu ist super zum Erlernen
  • Grab (ähnlich Uber, nur noch günstiger)
  • Wenn Taxi, dann die original Blue Bird Taxi (da gibt es auch eine sehr gute App)
    • CAVE: in Touristenregionen ist Grab, Blue Bird, etc angeblich verboten (Taxi-Mafia) – einfach aufpassen, dass man sich an „versteckten“ Ecken mit seinem Fahrer trifft
  • Private Driver
    • Über eure Unterkunft erfragen oder, was wir oft gemacht haben, die Grab-Fahrer (die gut englisch konnten) ansprechen, Nummer einspeichern und bei Bedarf direkt anschreiben. Wir hatten ziemlich schnell ein Netzwerk aufgebaut und Freunde gewonnen.

 

Canggu

Was kann man hier machen? Wozu sollte ich nach Canggu? Was sind meine Tipps für Canggu?

Für Party; Surfen (auch Anfänger); Essen; Strand; das Leben genießen; in Canggu gibt es einige, die auch länger bleiben.

  • Unsere Unterkunft: Monatsweise 5 Mill IDR = 300€ (Pool, gut gelegen) -> Sirkus Guesthouse (AirBnB)
    • Tipp: Wenn ihr länger vor Ort seid, dann schaut euch um, fragt direkt bei AirBnB an und verhandelt vor Ort eine Langzeitmiete aus
  • Restaurants:
    • Zu allererst Frühstück: egal wo: Smoothie Bowl/ smashed avo (ich vermisse es so!)
    • Ruko Cafe & Shaddy Shack (Frühstück), satu-satu (bester Kaffee in Canggu, gute super günstige smoothie bowl)
    • QCafe Bali (unser Kater-Frühstück – Zucchini-Pancakes mit Lachs, pochiertem Ei und Avocado, gratis Kaffee dazu)
    • Berawas kitchen (die Nudeln ganz hinten links, günstig und gut)
    • Betelnut Cafe (burger, organic food)
    • Pomelo Cafe (alles gut und lecker)
    • Crust (pizza)
    • Warung: Die Straße bei Crust weiter hoch vom Strand weg, links Coco Markt, da ist rechts ein Warung grün und offen (sehr günstig und gut)
    • Warung Bu Mi: Die Touristenvariante, trotzdem noch günstig und lecker, etwas „westlicher“

 

  • Sonntag und Samstag ist immer Markt, da wo das Betelnut ist (Handwerkliche Sachen)
  • Fahrtwege: Nutzt die Shortcuts, nicht außenrum fahren
  • Geldautomaten: bei Canggu Square/ Canggu Plaza ein Stück weiter Richtung Seminyak rechts in einem extra Häuschen, hier bekommt man das meiste Geld. Ansonsten zB noch beim Finns Beach Club.
  • Party: Old Mans (unser zweites Zuhause), danach am Strand Beach Party oder am Nachbarstrand Echo Beach (heißt verwirrenderweise beides Sands Bar)
  • Strand: Chillen & Sonnenuntergang bei Georg (Bali Bar), hier kann man auch surfen lernen, einfach fragen, kostet eigentlich am ganzen Strand überall dasselbe. Parken beim Finns Beach Club

 

  • Bening Spa: bestes Preis-Leistungsverhältnis für Massage (einfach über WhatsApp buchen)
  • Colors Nail Bali: Die Besten! Freitag ist von 12-18Uhr 50% off (vorher über WhatsApp reservieren)

 

Bali

siehe auch Indonesiens verzauberte Insel Bali und Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

  • Richtung Süden: Seminyak, Legian, Kuta – immer touristischer, maximal gut für
    • Party, party, party
    • Waterbom (Hammer Wasserpark für vergleichsweise viel Geld, lohnt sich aber)
    • und vielleicht einmal Potato Head Beach Club -> Luxus Chill Anlage zu deutschen Preisen, einen Spätnachmittag
  • Bukit Halbinsel im Süden:
    • Single Fin Beach Club für Sonnenuntergang (vorher einen Platz reservieren)
    • Balangan Beach für 1 Tag zum relaxen
    • Hindutempel Uluwatu direkt am Meer mit Affen
    • Insgesamt lohnen sich 1-2 extra Nächte vor Ort -> Sunhouse, Mandala Village (süß, aber abgelegen, mit roller alles machbar). Ansonsten schafft man das Ganze auch als Tagesausflug von Canggu
    • Luxus-Ausflug nach Nusa Dua (zB Westin Resort, sehr empfehlenswert, sau teuer)
  • Amed:
    • Tauchen/ Schnorcheln
    • schöner schwarzer Strand mit glasklarem Wasser, Sonnenuntergänge mit dem Vulkan Agung im Hintergrund
    • d’sawah Amed homestay and warung (nicht direkt am Strand aber kein Problem, man wird auch gefahren, leckeres Essen und liebe Besitzerin, schöne Zimmer)

 

  • Ubud:
    • 3-4N extra oder sogar als stressiger Tagesausflug möglich (Tempel, Tegallalang, schöne Roller-Strecken, Monkey-Forest) -> siehe auch hier
  • Jatiluwih
    • Riesige wunderschöne Reisterrassen
    • vorher einfach einen eurer Fahrer oder in eurer Unterkunft fragen, ob es gerade grün ist
    • vielleicht verbinden auf Rückweg von Munduk mit private driver oder von Ubud aus selber mit Roller

 

  • Munduk:
    • Bergdorf, sehr schön gelegen, hammer Aussicht, Wandern zwischen Dschungel/Reisterrassen/Wasserfälle
    • -> Maliana Homestay (einfach, ok)

 

  • Trek auf den Vulkan Batur:
    • Super easy, theoretisch machbar in 1-2h, sehr voll, aber schöne Aussicht oben
    • Wenn der Rinjani (unbedingt machen! siehe hier) geplant ist, lohnt es sich aber eher nicht

 

Umgebung

  • Gilis – paradiesische Traumstrände, bei allen 3 Inseln kann man günstig tauchen mit 100% Schildkröten-Wahrscheinlichkeit!, ebenso beim Schnorcheln sehr sehr wahrscheinlich, keine Autos/ Scooter, Boote fahren ab Padang Bai (Speed Boat), zwischen den Inseln sind es nur Minuten
    • Gili T.: die größte Insel, Party, Essen, viel los im positiven Sinne, am wenigsten idyllisch -> Rumah Cahaya (AirBnB, sehr nette Gastgeber)
    • Gili Meno: Honeymoon, schönste Strände -> Meno Dream Resort (einfach süß, etwas zu teuer)
    • Gili Air: dazwischen, aber nicht jeden Abend Party -> Goodtimes Bungalow (eher famililenfreundlich als jung und hip)

 

  • Lombok
    • Rinjani: 3N, auf 3726m, „teuer“, aber lohnt sich sehr (unbedingt machen! siehe hier)
    • Im Süden (Kuta): Umgebung, Strände mit Roller abfahren, vergleichsweise günstig Surfen lernen, aber mittlerweile auch sehr voll -> Kuta Lodge Homestay (akzeptabel wenn man nichts anderes findet)

 

  • Gili Gede oder andere secret gilis: absolutes „raus aus allem“, sehr sehr idyllisch, keine Autos, tolle nahezu unberührte Unterwasserwelt (Schnorcheln, Tauchen ist auch möglich) -> Via Vacare, Gili Gede (kein fließend Wasser, kaum Empfang, kein WIFI, keine Autos, Strom von 17-21h, maximale Auszeit)

 

  • Nusa Penida
    • -> Arsa Santhi Penida (empfehlenswert, eher Pärchen & Familien)
    • So stell ich mir Bali vor 20 Jahren vor, kaum was los, abenteuerliche Rollerpisten (nur für Erfahrene), nur an den Hot Spots Tagesausflügler von Lembogan zu Wasser und mit Autos zu Land
    • Tauchen in wirklich fast unberührten Riffs und Chance auf Mantas -> Sanctum Dive Center
    • Kelingking Beach ist einfach traumhaft (wer sich traut, klettert runter (auf eigene Gefahr!))
    • Angel’s Billabong, Broken Beach, Crystal Bay (ganz ok für den Sonnenuntergang)
    • Warung tu pande (lecker!)
    • Auch als Tagesausflug von Lembogan möglich, aber weniger empfehlenswert

 

  • Nusa Lembogan
    • -> Kakiang Lembogan Guesthouse (sehr süß, super nette Besitzer, alles recht neu)
    • Viel mehr los als auf Penida, trotzdem klein, süße Strände und alles mit Roller machbar
    • Sandy Bay Beach (unser Strand Favorit, Zugang über den gleichnamigen Club), Devil’s Tear, Nusa Ceningan (Secret Beach)

 

  • Java
    • Von Bali aus machbar: Ijen (Schwefelabbau, eine andere Welt, mitten in der Nacht wandern, blaues Feuer, Mondlandschaft, sauerster See der Welt)
    • -> Didus Homestay (sehr empfehlenswert, günstiger Trek ab hier buchbar mit guten Guides, super liebe Besitzerin, schöne chill out area)

 

So, das ist er – mein „Guide“. Ich hoffe die Tipps helfen weiter. Wir haben noch so viel mehr erlebt, dies sind nur die Highlights, möglichst kompakt dargestellt und die Liste ist trotzdem schon sehr lang. Indonesien und insbesondere Bali ist einfach umwerfend, traumhaft schön! Auch auf den zweiten Blick. Ich hoffe jetzt sogar noch auf den dritten Blick…

 

 

 

Unsere Reiseroute durch Indonesien

Insgesamt knapp 2 Monate sind wir unterwegs gewesen und haben uns vorher sehr lange mit einer geeigneten Reiseroute durch Indonesien beschäftigt. Und das hier ist das Ergebnis nach unserer Reise. Wir haben einiges vorher gebucht, aber auch Freiraum für spontane Buchungen gelassen. Teilweise fehlten uns nur die Unterkünfte, aber wir haben auch ganze Abschnitte inkl Flüge erst während unserer Reise gebucht. Dieser Mix hat für uns sehr gut gepasst.

Als Reiseführer diente uns der Stefan Lose von Indonesien, sowie Recherchen im Internet. Siehe auch hier für mehr Infos zu unserer Vorbereitung.

Die Highlights für uns waren die Orang Utans auf Sumatra, Bali, der Rinjani-Trek, die Bootstour vor Flores und Bangka in Sulawesi. Aber auch alle anderen Ziele wollen wir nicht missen.

Als Inspiration, als Anhaltspunkt bezüglich Preise, als eine mögliche Option für eure Reise – hier unsere Reiseroute durch Indonesien!

 

Anreise

FLUG

16.08. 15:25 Düsseldorf – Dubai – Kuala Lumpur 17.08., 15:05 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

FLUG

17.08. 20:55, Kuala Lumpur – Medan 20:55 (airasia, 65€)

 

 

Sumatra

4 Nächte Bukit Lawang – Junia Guesthouse (100.000IDR/ Nacht)

  • Nachts ankommen (Abholung durch Unterkunft)
  • 1 Tag Dorf anschauen/im Fluss baden
  • 2 Tage/ 1 Nacht Dschungel-Trek mit frei lebenden Orang Utans (70€ pP)

 

Bukit Lawang – auf den Spuren der Orang Utans

 

Bukit Lawang – Toba-See, mit Minibus vor Ort gebucht

 

3 Nächte Toba-See (TukTuk) – Tabo Cottages (350.000IDR/ Nacht)

  • Roller mieten und die Insel entdecken

 

Kurzurlaub am Lake Toba auf unserer Reise

 

Toba-See – Flughafen, 1 Nacht am Flughafen übernachtet

 

FLUG

25.08. 6:15, Medan – Yogyakarta 9:00 (airasia 75,5€)

 

 

Java

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (37,25€/ Nacht)

  • Kultur: Borobudur & Prambranan (Tempel)
  • Yogya anschauen (Kraton, Märkte)
  • Essensstände & Restaurants

Trip: Karimunjawa 4 Nächte (27.08.-31.08., 90€ pP)

  • inkl. Transport
  • Robinson Crusoe Feeling allein an paradiesischen Stränden, Schnorcheln, Bootsausflüge

 

Karimunjawa – Java’s Paradies

 

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (34€/ Nacht)

  • Sightseeing, Essensstände & Restaurants

 

Essen und Kultur in Yogyakarta

 

FLUG

02.09. 08:35, Yogyakarta – Denpasar 10:45 (airasia, 40€)

 

 

Bali

4 Nächte Ubud – Sunrise Villa Bali (51€/ Nacht)

  • Reisfelder, Tempel, Monkey-Forest, durch Ubud schlendern, Kochkurs, Yoga
  • Tagesausflüge mit Roller in die Umgebung (Gunung Batur, Jatiluwih, Tanah Lot, …)

 

Indonesiens verzauberte Insel Bali

Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

 

FÄHRE
06.09. früh inkl. Pick-up 250.000IDR pP. + Taxi 350.000 vom Hafen nach Kuta (Lombok)

 

 

Lombok

5 Nächte Areguling nahe Kuta – Kuta Owa Lodge (48€/ Nacht)

  • Surfen, Roller mieten, Strände in der Umgebung entdecken, Sonnenuntergänge genießen

 

3 Nächte Rinjani-Trekking (Green Rinjani, 176€ pP inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru)

  • 12.09.-14.09. klettern und eines DER Highlights unserer Reise erleben
  • inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru, inkl drop off und Fähre nach Gili Meno

 

Gunung Rinjani – Vulkantrekking auf 3726m

 

3 Nächte Gili Meno – Meno Dream Resort (45€/ Nacht)

  • Ausruhen, Strand, mit Schildkröten um die Wette Schnorcheln

 

3 Nächte Gili T – airbnb Rumah Cahaya (54€/ Nacht)

  • Strand, Essen, Schnorcheln, Relaxen
  • Fähre zurück zum Festland Lombok durch Unterkunft gebucht

 

FLUG

20.09. ca. 17:00, Lombok – Denpasar (16€, WingsAir)

STOPOVER Bali 1 Nacht Denpasar – Best Western Kuta Villa (23€)

 

FLUG

21.09. 6:50, Denpasar – Labuan Bajo 8:25 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Flores & Komodo

2 Nächte Bootstrip mit Flores XP (3.350.000 IDR pP)

  • Bootstour im Komodo-Nationalpark, Tauchen (25€/ Tauchgang)
  • Komodo-Warane, Traumstrände, die Freiheit genießen, die Farbenvielfalt des Wassers bestaunen
  • inkl Pick-up am airport

 

3 Tage mit dem Boot vor Flores & Komodo

 

1 Nacht Golo Hilltop Hotel (450.000 IDR)

 

FLUG

24.09. 11:20, Labuan Bajo – Denpasar 12:50 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Bali

3 Nächte Legian – Magani Hotel (1.200.000 IDR/ Nacht)

  • vor Ort ausgehandelt, Deluxe-Room, dieses hammer Hotel genießen
  • Surfen, Waterbom-Park (sehr witzig und touristisch)
  • mit Roller Bali’s Süden erkunden (Uluwatu, Single Fin)

 

FLUG

27.09. 12:20, Denpasar – Manado 14:55 (Garuda, 93€)

 

 

Nord-Sulawesi

5 Nächte Bangka – CoralEye (55€/ Nacht)

  • Ausruhen, Schnorcheln & Tauchen, privater Traum-Strand
  • Preis inklusive Essen, Unterkunft hat Transport organisiert

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

 

3 Nächte Bunaken – Two Fish Divers

  • Mit dem „Advanced Open Water Diver Kurs“ richtig gute Taucher werden
  • Unterkunft hat Transport organisiert

 

1 Nacht Manado – Hotel Gran Central (ca. 20€)

  • Umgebung anschauen, eher nicht so spannend, Zwischenstopp

 

FLUG

06.10. , 6:15 Manado – Jakarta – Kuala Lumpur 14:40 (LionAir, 138€)

 

 

Kuala Lumpur

2 Nächte AirBnB „Exklusive Stay #7 At Regalia KL“ (50€/ Nacht)

  • Stadt entdecken mit den Öffentlichen
  • „Food Tour Malaysia“ (160 RM)

 

FLUG

08.10. 9:50 Kuala Lumpur – Dubai 13:00 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

 

Dubai

1 Nacht AirBnB „Ensuite bedroom in Sheikh Zayed Rd“ (108€)

  • Burj Khalifa, Shopping Mall
  • Dubai ist so gar nicht unser Fall (heiß, künstlich, unnötig), wir werden nicht wiederkommen

 

FLUG

09.10. 8:30 Dubai – Düsseldorf 13:25 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

Übersicht

Und damit ihr grob wisst, wo was liegt, haben wir hier für euch eine Karte erstellt:

 

 

Wir haben im Dschungel, am Strand und auf einem Vulkan übernachtet – 13mal sind wir mit dem Flugzeug abgehoben – es begnetete uns das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus – wir bereisten 15 indonesische Inseln

Und haben unendlich viele Eindrücke in diesem fantastischem Land gesammelt!

 

Noch mehr Infos findet ihr bei meinen Tipps zu Bali, insbesondere Canggu, wo ich im Sommer 2017 ganze 3 Monate gelebt habe!

 

 

Gunung Rinjani – Vulkantrekking auf 3726m

Den Rinjani findet man in gängigen Reiseführern als Highlight der Insel Lombok aufgelistet. Als enthusiastischer Leser schreibt man die Besteigung des Vulkans mit seinen 3726 m schnell auf seine To-Do-Liste für die Indonesienreise. Beschäftigt man sich dann weiter mit der Materie, bemerkt man schnell, dass das Abhaken des Punktes einiges abverlangen wird…

Zur  Vorbereitung:

Da wir absolut keine Trekker sind, mangelte es natürlich an passendem Equipment. Daher mussten zu aller erst ein paar robuste Wanderschuhe her, die man nätürlich auch nicht erst am Fuß des Vulkans aus der Verpackung nehmen sollte. Sporthose, -shirt, warmer Pullover und Regenjacke rundeten die Sache dann ab.
Wir entschieden uns das Monster in 3 Tagen und 2 Nächten zu bezwingen. Ganz bis nach oben. Halbe Brötchen backen wir nicht (obwohl dass das Problem mit der Ober-und Unterseite lösen würde…).

Am 12.09.15 begann das Abenteuer.

Mit dem Auto wurden wir von Senaru nach Sembalun (1100m über Null) gebracht. Damit war die erste Etappe schon geschafft. Was konnte uns jetzt noch aufhalten!?

Gegen 8:30 Uhr begannen wir zu laufen. Unser eigenes Gepäck auf dem Rücken. Proviant, Gaskocher und Zelte trugen die Porter in großen Kiepen die zur Balance an den Enden eines dicken Bambusrohrs befestigt waren.

Die erste wirkliche Etappe begann mit einer angenehmen Steigung, mit der man sich gut eingewöhnen und einlaufen konnte.

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Schon hier kamen die Fersen einer Mitstreiterin (wir waren zu fünft mit zwei Guides unterwegs) an ihre Grenzen. Gut dass wir Tape dabei hatten, um ihr nicht schon nach 13 Höhenmetern den Traum vom Gipfel nehmen zu müssen. Gegen 11 Uhr pausierten wir dann das erste Mal und die Porter bereiteten uns das erste erstaunlich gute Essen zu.

Ab der Mittagspause wurde der Pfad dann anspruchsvoller. Es wurde wirklich steil und man musste immer Ausschau nach einer passenden Stelle für den nächsten Schritt halten. Die sengende Sonne und die staubig trockene Luft brachte einen ganz schön ins Schwitzen.

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Gegen 15 Uhr waren wir dann am Kraterrand auf ca. 2600m.

Zu diesem Zeitpunkt war man schon ordentlich fertig, aber noch lange von den Gruselgeschichten der Bergspitzen-Besteigung, die manch andere Blogger im Internet verbreiten, entfernt. Hier am Kraterrand war das Basecamp für alle Wandergruppen. Die Zelte wurden aufgestellt und wir konnten sie inspizieren. Vor Freude machten wir fast Luftsprünge, denn wir sahen, dass wir dicke Schlafmatten und tolle Schlafsäcke hatten auf denen es sich äußerst bequem lag. Wir hatten nämlich immer noch die hauchdünnen Isomatten von Bukit Lawang im Gedächtnis, die uns den wurzeligen Regenwaldboden wirklich hautnah brachten.

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Kurz nach Sonnenuntergang (ca. 18 Uhr) gab es dann eines der besten Currrys, die wir in Indonesien gegessen haben. Dazu einen warmen Tee und dann gings auch schon schnell ins Zelt. Denn sobald die letzten Sonnenstrahlen verschwunden waren wurde es unangenehm kalt. Eine kleine gute Nachtgeschichte und ab 19 Uhr schliefen wir schon.

Denn um 2:30 Uhr sollte unsere Nacht schon wieder vorbei sein.

Up to the Top!

Wer den Sonnenaufgang auf dem Gipfel erleben möchte und zudem kein Porter ist (die hätten nämlich noch 2 Stunden weiterschlafen können und wären immer noch pünktlich oben gewesen), musste sich nämlich um 3 Uhr nachts auf den Weg machen. Mit der Kopflampe auf der Stirn und langen Sachen ging es dann los, durch die Nacht mit einem Sternenhimmel der uns den Atem raubte. So viele Sterne hatten wir vorher noch nie gesehen. Eine Sternschnuppe rundete das Ganze dann noch ab.

Die erste Stunde war ein ziemlich steiler Aufstieg aber immerhin mit recht festen Boden, der uns dennoch ganz schön pusten ließ. Die mittlere Abschnitt war dann ein flacher Pfad, der uns Zeit gab noch einmal Luft für den letzten Abschnitt zu holen. Nach und nach zog man sich dann eine Schicht nach der anderen an um nicht zu frieren. Es gab nur kurze Trinkpausen, da man ja einen recht engen Zeitplan hatte.

Der finale Abschnitt begann. Eine starke Steigung und feinsteiniges Geröll hinderten daran einen sicheren und festen Tritt zu finden. Ständig rutschte man mühsam erklommene Schritte einfach wieder zurück, was bei der Höhe und den eh schon schweren Gliedern ziemlich anstrengte. Zu diesem Zeitpunkt entfleuchte einem schon mal der ein oder andere Fluch. (Besonders Janina, die in solchen Situationen nichts für sich behalten kann :) )

Gegen 5:30 Uhr schälte sich der Horizont mit der Morgendämmerung aus der Nacht. Der atemberaubende Sternenhimmel verschwand langsam.

Ein toller Augenblick.

Durch das Licht konnte man nun die Spitze sehen und das gab einem nochmal ein gutes Stück Motivation um auch noch die letzten paar Meter durchzuhalten.

Um 5:45 Uhr waren wir dann pünktlich oben und konnten den Sonnenaufgang um 6:00 Uhr genießen.

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Das war sehr beeindruckend. Das Gefühl ganz oben auf der Spitze zu sein und nicht mehr höher klettern zu können war toll. Es ging einfach nicht mehr weiter hoch. Das Glücksgefühl war unbeschreiblich.

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Eben noch völlig geschafft, begannen wir beschwingten Schrittes dann 25 Minuten später mit dem Abstieg. Durch das lose Geröll konnten man regelrecht talwärts rutschen. Man durfte sich nur nicht die Schuhe ständig vollschaufeln. Es boten sich uns immer wieder imposante Ausblicke, das Glücksgefühl hielt an. Noch lange kamen uns andere Trekker auf dem Weg nach oben entgegen.

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Zweieinhalb Stunden später kam man dann mit brennenden Oberschenkeln im Basecamp an um dort schnell zu frühstücken. Nach nur 20 Minuten brachen wir zum Kratersee (2000m) auf.

Das war ein angenehmer Abstieg. Unten angekommen erwarteten uns dann die heißen Quellen in denn man sich für 1 Stunde entspannen und den Staub der letzten Tage loswerden konnte. Der Blick auf den Kratersee mit dem kleinen, bei einem Ausbruch des Rinjanis neu entstanden, Vulkan war schön anzusehen.

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Nach der langen Pause fiel es uns schwer wieder ins Laufen zu finden. Denn laut Plan mussten wir noch bis zu unserem Übernachtungsplatz wieder 600 Meter in die Höhe zurücklegen. Und die hatten es in sich. Eine steile Kletterpassage folgte der nächsten. An einer Stelle sollten wir besonders vorsichtig sein, da dort ein paar Wochen zuvor ein Trekker ums Leben kam.

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Nach 3 Stunden war es geschafft und wir hatten nochmal einen schönen Blick auf Gipfel und See.

Insgesamt sind wir an dem Tag 9,5 Stunden gelaufen!

Kurz nach einem wunderschönen Sonnenuntergang huschten wir ins Zelt und freuten uns auf eine lange, erholsame Nacht.

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Der letzte Tag begann um 6:30 Uhr mit dem Sonnenaufgang vor einem schönen Panorama mit dem Rinjani.

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Um 7:30 Uhr startete dann der Abstieg.

Zu allererst ein steiler Abschnitt. Man konnte regelrecht von Stein zu Stein hüpfen. Und dann kamen die flachen Ausläufer des Vulkans durch grünen Regenwald. Die Porter überholten uns hier natürlich wieder.

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Der langsame, aber stetige Abstieg war für manche (besonders für mich) eines der anstrengendsten Parts. Um 12:30 Uhr waren wir unten angelangt und warteten auf unseren Pickup…

Dies war unsere schrecklichste und beste Erfahrung in Indonesien!

Das Gefühl über den Wolken zu sein, aus eigener Kraft es dorthin geschafft zu haben, wo sonst nur Flugzeuge sind, ist überwältigend und werden wir nie vergessen.

 

Unsere kleine Trekking-Gruppe war gut zusammen gewürfelt. Wir haben es alle geschafft und sind stolz darauf!

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Hintergründe:

Nur für erfahrene Trekker?

Zusammenfassend war der Trek eine tolle Erfahrung und ist absolut zu empfehlen. Wir möchten auch denjenigen Mut machen, die sich nicht sicher sind, ob sie es schaffen oder nicht. In vielen Blogs wird einem ziemlich viel Angst gemacht. …“man müsse schon mal einen Berg bestiegen haben“, „…zwei mal Joggen und Fußballtraining reicht nicht aus…“. Das ist alles völliger Quatsch. Jeder, der sich halbwegs fit fühlt, schafft das ohne Vorbereitung. Ich selber mache keinen regelmäßigen Sport und bin ohne jegliche Probleme hochgekommen. Es war wirklich sehr anstrengend, eine Herausforderung am Limit, aber machbar! Ich habe sogar den Portern eine der ca. 50kg schweren Stangen abgenommen und selber getragen ;)

Der Trek in Zahlen:

Tag 1: Sembalun Village (1.150.m) – Sembalun Crater Rim(2.639.m)
Tag 2: Crater Rim (2.639) – Summit/Top (3.726m) – Segara Anak Lake & Hot springs (2008m) – Senaru Crater Rim (2.641m)
Tag 3: Senaru Crater Rim(2.641m) – Senaru Village (601m)

Touranbieter:

Wir haben den Trek über Green Rinjani gebucht. Für mittlerweile 210$ pP. ist alles inbegriffen inkl. Pick-up & Drop-off. Wir waren insgesamt zufrieden, vor allem mit dem Trek! 

Sembalun vs Senaru als Startpunkt:

Ganz klar Sembalun. Aus einem einfachen Grund: Man besteigt den Gipfel schon in der ersten Nacht. Man hat noch Ernergie dafür. Alle anderen Vor- & Nachteile haben gegenüber dem kein Gewicht.

 

 

 

Vorbereitungen für unsere Indonesien Reise

Selamat datang!  …

Indonesia, here we come!

Im Sommer ist Indonesien geplant. Juhu! Flüge sind gebucht, andere Vorbereitungen werden auch schon getroffen :)


Unsere Vorbereitungen für Indonesien

Reiseführer:

Stefan Loose, unser Lieblingsreiseführer

Lonely Planet gibt es auch noch, aber für komplett Indonesien leider nur auf Englisch. Sonst sieht es leider recht mau aus mit Reiseführern für ganz Indonesien. Einzig die Kombi Bali-Lombok wird noch angeboten. Deswegen werden wir ergänzend noch viel im Internet stöbern!

neue Begleiter:

unsere neue GoPro Hero 3+ black (zusammen mit unserer DSLR wird jeder Moment festgehalten!)

Eine gute Kamera ist unserer Meinung nach ein MUSS. Was gibt es schöneres als nach einer Reise alle mit Bildern neidisch zu machen? ÄÄhhhm und natürlich in Erinnerungen zu schwelgen ;)

Wichtig: eine DSLR und auch ActionCams müssen bedient werden können! Da reicht es nicht auf den Auflöser zu drücken. Deswegen: vor der Reise üben und lernen. Wenn nämlich das perfekte Motiv nicht ordentlich festgehalten werden kann, weil man die falsche Einstellung gewählt hat, dann hat sich die teure Investition auch nicht gelohnt!

Sprache:

Bahasa Indonesia, kleine Übersicht bietet Babbel oder große Übersicht die wirklich tolle Website von „the indonesian way“ (english)

Nach unseren Erfahrungen in Kuba (ohne wenigstens ein wenig Spanisch ist man dort hoffnungslos verloren), haben wir geschaut wie es mit Indonesisch aussieht. Und siehe da: lateinische Buchstaben, Aussprache sehr ähnlich zum Deutschen, einfache Grammatik! Das könnte sich lohnen etwas Zeit darein zu investieren und in Kontakt mit den Locals zu kommen!

unsere grob geplante Route:

Kuala Lumpur – Sumatra (Orang utans!) – Java (Yogya!) – Bali (Ubud!) – Lombok (Gili, Kuta, Rinjani!) – Sulawesi (Bunaken!) – Kuala Lumpur

…damit decken wir fast alle großen Inseln ab. Kalimantan (der indonesische Teil Borneos) sparen wir uns, da wir uns für Sumatra entschieden haben und uns die Inseln von den „Attraktionen“ her recht ähnlich erscheinen. Wir planen uns noch ein bisschen Luft ein um eventuell noch Flores mit Komodo besuchen zu können.

Sonst ist es aber schwierig spontan zu bleiben, da die Flüge günstiger sind, wenn man rechtzeitig bucht. Außerdem ist im Sommer Hochsaison, weshalb es mit den Unterkünften schwierig werden kann in bestimmten Gebieten (zB die Gilis).

Wir versuchen daher eine Mischung aus spontan und vorgebucht :)

Unsere Bucket List:

Was alles auf unserer To Do Liste steht… Hoffentlich können wir das meiste abhaken ;)

  • mit einer Schildie um die Wette tauchen
  • einen Vulkan besteigen
  • Surfen lernen/ skillen
  • und nochmal tauchen, tauchen, tauchen, schnorcheln
  • Affen begucken
  • fremde Kulturen verstehen lernen
  • essen, ganz viel lecker essen
  • einen Orang Utan im Dschungel beobachten
  • asiatisches Durcheinander in den Städten belächeln

Indonesien besteht aus über 17.000 Inseln, die sich quasi von Thailand bis fast Australien erstrecken und ist damit wirklich riesig. Jede Insel hat dabei ihren eigenen Charme und ihre eigene Kultur, sodass man jedes mal in eine neue Welt eintaucht. Die Religionen treffen hier auf ihre ganz eigene Art und Weise aufeinander. Vielfältig ist wohl das passendste Wort für Indonesien. Und genau das macht uns so wahnsinnig neugierig!

Wir freuen uns auf: Dschungel, Vulkane, viele verschiedene Kulturen&Religionen, Strand, Meer, Reisterrassen, Tauchen, Tempel, Surfen, Trekking und und und….

Wir sind gespannt und können es kaum erwarten!