Kapstadt – Das schönste Ende der Welt

Vier Nächte verbrachten wir in dieser 3,7 Millionen Einwohner Stadt. Wolkenkratzer, Blechhütten, protzige Villen, kleine Häuser, Wohnblöcke, alles in einer Stadt. Es dominiert aber der westliche Standard, die Townships inklusive der ärmlichsten Hütten aus Blech und Schrott liegen getrennt von der restlichen Stadt außerhalb.
Wir sind überrascht, wie sehr uns alles an Europa erinnert. Hier ist gerade Sommer und das spürt man. Es hat etwas von Mittelmeer wie an der Waterfront die Familien mit Kinderwagen in den Cafés frühstücken, die Rentner die Promenade entlang schlendern und die Pärchen verliebt auf den Bänken sitzen. Alles „Weiße“. Nur die Souvenir-Shops mit den Bongos, Zebrafellen und Safari-Schnitzereien erinnern daran, dass wir in Südafrika sind.

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Kaap De Goede Hoop

Ein Ausflug mit unserem Mietwagen zum Kap der guten Hoffnung hat uns dann aber doch sehr schnell verdeutlicht am ganz anderen Ende der Welt zu sein. Die sehr rauhe, türkise See klatscht an die rötlichen Felsen mit einer Ausdauer, die einem nur die unbändige Kraft der Natur nahe bringen kann. Es gibt das Cape of good Hope und Cape Point, wo der alte Leuchtturm steht zu dem man hinauf wandern kann. Die Aussicht ist traumhaft. Kaum vorzustellen, dass hier so viele Seefahrer ihre Leben ließen. Jetzt sind es hochsommerliche Temperaturen, klare Sicht, die Sonne scheint, der erste Sonnenbrand lässt grüßen.

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Boulders Piguin-Kolonie

Ebenso typisch für das Kap sind seine Brillenpinguine. Die süßen kleinen Tierchen hocken bei 30°C in der Sonne auf Steinen am Boulders Beach (Simon’s Town) und kühlen sich zwischendurch im kalten Meer ab. Man kann ihnen ganz nahe kommen in freier Natur, man kann sogar mit ihnen schwimmen. Es ist sehr beeindruckend Tiere, die man nur aus dem Zoo kennt, in ihrer natürlichen Umgebung in freier Wildbahn zu sehen.

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Die Westküste

Kapstadt hat mehrere Vororte, die wundershön an der Küste liegen. Camp’s Bay zum Beispiel hat einen vorzeigbaren weißen Strand mit Blick auf die Twelve Apostel’s, eine berühmte Bergkette. Das klare, türkis-blaue Wasser ist uns aber mit 17°C zu kalt, die kühle Brise tut in der Hitze aber gut. Hier ist alles sehr schick und passt noch weniger in unser Bild von Südafrika.

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In der Hout Bay wartet der nächste Strand. Wunderschön, aber kalt. Wir besuchten hier einen Kunst- und Handwerkermarkt (Bay Harbour Market). Kein Ramsch, sondern richtig schöne Sachen zu europäischen Preisen konnte man hier kaufen. Alles bunt, künstlerisch und schön. Wir haben Gemsbok (eine Antilopen-Art) gegessen, sehr lecker. Außerdem kamen wir mit Kapstädtern ins Gespräch und freuten uns, dass dies noch ein Geheimtipp zu sein scheint.

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Der Chapman’s Peak Drive ist eine Küstenstraße von Hout Bay nach Noordhoek, die uns wunderschöne Ausblicke bescherte. Eine solche Landschaft haben wir bisher noch nicht gesehen.

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Kirstenbosch

Ein weiteres Highlight stellte der botanische Garten Kirstenbosch dar. Schon in Deutschland kauften wir ein Ticket für das Summer Sunset Concert, die Cape Town Philharmonie. Der Garten an sich ist riesig und wunderschön. Wie in Jurassic Park schmiegt sich der Tafelberg an die Wiesen, Bäume, Sträucher und Beete. Wir haben noch nie eine so schöne Anlage gesehen. Kirstenbosch ist der erste botanische Garten, der zum Unesco Weltkulturerbe erklärt wurde.

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Das Konzert war dann auch richtig schön. Die Kapstädter lieben es zu picknicken. Und so saßen wir mit hunderten an einem Hang auf einer Wiese, viele mit Decke, Stühlen, Wein, Käse, Brot, Sandwiches, Sekt. Das Flair war einzigartig. Die Musik auch.

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Skydiving

Der Höhpunkt für den Adrenalin-Spiegel war mit Sicherheit unser Fallschirmsprung. Nur 40km nördlich von Kapstadt (bei Skydive Cape Town, ca. 120€) ging es von ca. 3000m Höhe in die Tiefe. Etwas Vergleichbares gibt es nicht. Mit der Aussicht von Kapstadt inklusive Tafelberg und dem Meer stürzten wir uns nacheinander in den Abgrund, 30 sec freier Fall und dann gleiteten wir mit  geöffnetem Fallschirm dem Boden näher. Wir sind einer Meinung: das machen wir irgendwann nochmal!

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Der Weg zum Hangar hatte übrigens auch sehr schöne Ausblicke…

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Table Mountain

Und weil wir noch nicht genug Höhenmeter gemacht hatten, sind wir dann noch den Tafelberg rauf, zu Fuß natürlich. Wir sind seit dem Rinjani in Indonesien ja Profis. 600 Höhenmeter waren zu überwinden, zum Sonnenuntergang wollten wir oben sein. Wir haben dann etwas über eine Stunde gebraucht und waren stolz so fix oben zu sein.

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Völlig verschwitzt mischten wir uns dann unter die anderen Touristen, die mit der Seilbahn hochgefahren sind. Seltsames Gefühl. Der Ausblick war dann wunderschön. Kapstadt, das Meer, die Berge, die Vororte, die Küste, … auf der flachen Ebene kann man umherlaufen und bekommt viele unterschiedliche Panoramen zu Gesicht. Der Sonnenuntergang setzte der Romantik nochmal einen drauf.

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„Etwas mit eigenen Augen gesehen zu haben ist mehr wert, als mit eigenen Ohren davon gehört zu haben“

Kapstadt hat uns überrascht, obwohl man schon so viel darüber gehört hat. Mal wieder ist alles anders. Hier prallen Welten aufeinander: die Ozeane, die Palmen und die Eichen, die Schwarzen und die Weißen, die Strände und die Berge, der prunkvolle Reichtum auf die Armut.

Wir haben ein neues Ziel für unseren zukünftigen Wohnort auf unserer immer länger werdenden Liste. Hoffentlich kommen wir irgendwann wieder hierher.

 

 

Unsere Reiseroute durch Indonesien

Insgesamt knapp 2 Monate sind wir unterwegs gewesen und haben uns vorher sehr lange mit einer geeigneten Reiseroute durch Indonesien beschäftigt. Und das hier ist das Ergebnis nach unserer Reise. Wir haben einiges vorher gebucht, aber auch Freiraum für spontane Buchungen gelassen. Teilweise fehlten uns nur die Unterkünfte, aber wir haben auch ganze Abschnitte inkl Flüge erst während unserer Reise gebucht. Dieser Mix hat für uns sehr gut gepasst.

Als Reiseführer diente uns der Stefan Lose von Indonesien, sowie Recherchen im Internet. Siehe auch hier für mehr Infos zu unserer Vorbereitung.

Die Highlights für uns waren die Orang Utans auf Sumatra, Bali, der Rinjani-Trek, die Bootstour vor Flores und Bangka in Sulawesi. Aber auch alle anderen Ziele wollen wir nicht missen.

Als Inspiration, als Anhaltspunkt bezüglich Preise, als eine mögliche Option für eure Reise – hier unsere Reiseroute durch Indonesien!

 

Anreise

FLUG

16.08. 15:25 Düsseldorf – Dubai – Kuala Lumpur 17.08., 15:05 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

FLUG

17.08. 20:55, Kuala Lumpur – Medan 20:55 (airasia, 65€)

 

 

Sumatra

4 Nächte Bukit Lawang – Junia Guesthouse (100.000IDR/ Nacht)

  • Nachts ankommen (Abholung durch Unterkunft)
  • 1 Tag Dorf anschauen/im Fluss baden
  • 2 Tage/ 1 Nacht Dschungel-Trek mit frei lebenden Orang Utans (70€ pP)

 

Bukit Lawang – auf den Spuren der Orang Utans

 

Bukit Lawang – Toba-See, mit Minibus vor Ort gebucht

 

3 Nächte Toba-See (TukTuk) – Tabo Cottages (350.000IDR/ Nacht)

  • Roller mieten und die Insel entdecken

 

Kurzurlaub am Lake Toba auf unserer Reise

 

Toba-See – Flughafen, 1 Nacht am Flughafen übernachtet

 

FLUG

25.08. 6:15, Medan – Yogyakarta 9:00 (airasia 75,5€)

 

 

Java

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (37,25€/ Nacht)

  • Kultur: Borobudur & Prambranan (Tempel)
  • Yogya anschauen (Kraton, Märkte)
  • Essensstände & Restaurants

Trip: Karimunjawa 4 Nächte (27.08.-31.08., 90€ pP)

  • inkl. Transport
  • Robinson Crusoe Feeling allein an paradiesischen Stränden, Schnorcheln, Bootsausflüge

 

Karimunjawa – Java’s Paradies

 

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (34€/ Nacht)

  • Sightseeing, Essensstände & Restaurants

 

Essen und Kultur in Yogyakarta

 

FLUG

02.09. 08:35, Yogyakarta – Denpasar 10:45 (airasia, 40€)

 

 

Bali

4 Nächte Ubud – Sunrise Villa Bali (51€/ Nacht)

  • Reisfelder, Tempel, Monkey-Forest, durch Ubud schlendern, Kochkurs, Yoga
  • Tagesausflüge mit Roller in die Umgebung (Gunung Batur, Jatiluwih, Tanah Lot, …)

 

Indonesiens verzauberte Insel Bali

Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

 

FÄHRE
06.09. früh inkl. Pick-up 250.000IDR pP. + Taxi 350.000 vom Hafen nach Kuta (Lombok)

 

 

Lombok

5 Nächte Areguling nahe Kuta – Kuta Owa Lodge (48€/ Nacht)

  • Surfen, Roller mieten, Strände in der Umgebung entdecken, Sonnenuntergänge genießen

 

3 Nächte Rinjani-Trekking (Green Rinjani, 176€ pP inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru)

  • 12.09.-14.09. klettern und eines DER Highlights unserer Reise erleben
  • inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru, inkl drop off und Fähre nach Gili Meno

 

Gunung Rinjani – Vulkantrekking auf 3726m

 

3 Nächte Gili Meno – Meno Dream Resort (45€/ Nacht)

  • Ausruhen, Strand, mit Schildkröten um die Wette Schnorcheln

 

3 Nächte Gili T – airbnb Rumah Cahaya (54€/ Nacht)

  • Strand, Essen, Schnorcheln, Relaxen
  • Fähre zurück zum Festland Lombok durch Unterkunft gebucht

 

FLUG

20.09. ca. 17:00, Lombok – Denpasar (16€, WingsAir)

STOPOVER Bali 1 Nacht Denpasar – Best Western Kuta Villa (23€)

 

FLUG

21.09. 6:50, Denpasar – Labuan Bajo 8:25 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Flores & Komodo

2 Nächte Bootstrip mit Flores XP (3.350.000 IDR pP)

  • Bootstour im Komodo-Nationalpark, Tauchen (25€/ Tauchgang)
  • Komodo-Warane, Traumstrände, die Freiheit genießen, die Farbenvielfalt des Wassers bestaunen
  • inkl Pick-up am airport

 

3 Tage mit dem Boot vor Flores & Komodo

 

1 Nacht Golo Hilltop Hotel (450.000 IDR)

 

FLUG

24.09. 11:20, Labuan Bajo – Denpasar 12:50 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Bali

3 Nächte Legian – Magani Hotel (1.200.000 IDR/ Nacht)

  • vor Ort ausgehandelt, Deluxe-Room, dieses hammer Hotel genießen
  • Surfen, Waterbom-Park (sehr witzig und touristisch)
  • mit Roller Bali’s Süden erkunden (Uluwatu, Single Fin)

 

FLUG

27.09. 12:20, Denpasar – Manado 14:55 (Garuda, 93€)

 

 

Nord-Sulawesi

5 Nächte Bangka – CoralEye (55€/ Nacht)

  • Ausruhen, Schnorcheln & Tauchen, privater Traum-Strand
  • Preis inklusive Essen, Unterkunft hat Transport organisiert

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

 

3 Nächte Bunaken – Two Fish Divers

  • Mit dem „Advanced Open Water Diver Kurs“ richtig gute Taucher werden
  • Unterkunft hat Transport organisiert

 

1 Nacht Manado – Hotel Gran Central (ca. 20€)

  • Umgebung anschauen, eher nicht so spannend, Zwischenstopp

 

FLUG

06.10. , 6:15 Manado – Jakarta – Kuala Lumpur 14:40 (LionAir, 138€)

 

 

Kuala Lumpur

2 Nächte AirBnB „Exklusive Stay #7 At Regalia KL“ (50€/ Nacht)

  • Stadt entdecken mit den Öffentlichen
  • „Food Tour Malaysia“ (160 RM)

 

FLUG

08.10. 9:50 Kuala Lumpur – Dubai 13:00 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

 

Dubai

1 Nacht AirBnB „Ensuite bedroom in Sheikh Zayed Rd“ (108€)

  • Burj Khalifa, Shopping Mall
  • Dubai ist so gar nicht unser Fall (heiß, künstlich, unnötig), wir werden nicht wiederkommen

 

FLUG

09.10. 8:30 Dubai – Düsseldorf 13:25 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

Übersicht

Und damit ihr grob wisst, wo was liegt, haben wir hier für euch eine Karte erstellt:

 

 

Wir haben im Dschungel, am Strand und auf einem Vulkan übernachtet – 13mal sind wir mit dem Flugzeug abgehoben – es begnetete uns das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus – wir bereisten 15 indonesische Inseln

Und haben unendlich viele Eindrücke in diesem fantastischem Land gesammelt!

 

Noch mehr Infos findet ihr bei meinen Tipps zu Bali, insbesondere Canggu, wo ich im Sommer 2017 ganze 3 Monate gelebt habe!

 

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

Fünf wunderbare Nächte verbrachten wir hier. Und wir sind verliebt!

Bangka ist eine noch recht unbekannte Insel im Norden von Nord-Sulawesi. Mit nur fünf Resorts auf der ca 5,000 ha großen Insel, sowie gerade mal 2400 Einwohnern, ist hier wirklich nicht viel los. Eigentlich gar nichts, bis auf ein paar Schiffe, die man in der Ferne erblicken kann.

Das Coral Eye liegt an der westlichen Küste und ist etwas ganz Besonderes.

Es gibt ein Hauptgebäude und wenige kleinere Häuser drumherum. Im Haupthaus ist alles offen gestaltet und noch viel großzügiger als die Bilder anmuten. Alles ist sehr einfach, aber stilvoll und hochwertig eingerichtet. Es wurde viel Holz und andere Naturprodukte verarbeitet. Es gibt viele Relax-Areas mit wunderbarer Aussicht. In der Mitte befindet sich unter dem meterhohem Dach ein großer Tisch, wo alle gemeinsam essen.

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Das Essen ist der Wahnsinn. Der absolute Höhepunkt bildete ein 3m großer Blue-Marlin-Fish, der als Carpaccio serviert wurde. Frisch aus dem Meer von den lokalen Fishermen gefangen. Ansonsten gibt es Pasta, Nasi Goreng, Guacamole, … Lecker!

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Das allerbeste war für uns aber die Location:
Direkt an einem Traumstrand mit weißem Sand, türkisem klarem Wasser, Palmen und dem besten Hausriff, dass wir je beschnorcheln durften, liegt das „Resort“. Drumherum befindet sich nur eine kleine Ansammlung von 3-4 Häusern (Einheimische) und sonst nichts!

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Das heißt im Klartext: Man kann alles überall liegen lassen, nichts wird geklaut. Ja, selbst die Türen haben keine Schlösser! Man befindet sich im Paradies und das auch noch vollkommen allein. Nur die anderen Gäste sind noch da und das sind maximal circa 15, bestenfalls aus aller Welt. Und die zwei Hunde Skiffy und Piero.

Einfach nur fantastisch!

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Und was macht man außer das Leben zu genießen? Neben Schnorcheln,…

Tauchen!

Hier ist das Tauchen wirklich paradiesisch. Das liegt vor allem daran, dass hier nicht viele Tauchen. Die Riffe sind alle intakt und man fühlt sich wie in einem Aquarium. Besonders faszinierend sind die ganz kleinen Meeresbewohner: Schnecken, Seepferdchen, Shrimps, Krebse. Und die Fische: Clownfische ohne Ende, Lion-Fish, Frog-Fish, und so viele deren Namen wir nicht kennen. Sogar Blue Spotted Sting Rays, Bamboo Sharks! Unser Guide, Marco, zeigt uns alles :)

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Momentan sind die Gäste fast alle „Profi-Taucher“, obwohl das hier kein Tauchresort ist. Equipment, Erfahrung und Know-How übersteigt unseres bei Weitem.
So waren alle ganz aus dem Häuschen als wir ein Blue-ringed Octopus fanden. Erst gar nicht erkannt, wechselte er plötzlich die Farbe. Schön anzusehen.
Hinterher erfuhren wir, dass dieser Octopus nicht nur super selten ist, sondern eins der giftigsten Tiere des Ozeans. Einen Menschen kann er problemlos umbringen (er hat genug Gift für 26 Menschen). Ein Gegengift existiert nicht.
Aha. Wir kommen uns ganz schön ahnungslos vor.
Langsam keimt in uns die Idee auf, den Advanced Open Water Diver zu machen…

Wir haben auf Bangka tatsächlich ein kleines Paradies gefunden.

5 Tage lang haben wir kein Schlüssel benutzt, kein Geld in der Hand gehabt und unsere Flip-Flops erst gar nicht ausgepackt. Dafür haben wir absolute Ruhe in familiärer Athmosphäre am Traumstrand und dazu top Dive-Spots genossen.

Wir wollen zurück!

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Indonesiens verzauberte Insel Bali

Wo soll ich anfangen?

Bali ist anders als der Rest Indonesiens.

Man hat eh schon das Gefühl nicht nur die Insel, sondern immer das Land zu wechseln. Kulturell, landschaftlich und von den Menschen her. Aber Bali hat einfach nochmal eins drauf gesetzt.
Angekommen am Flughafen in Denpasar fällt sofort auf, dass alles sauberer ist. Na klar, denken wir, mehr auf den Tourismus ausgelegt. Aber auf der Fahrt nach Ubud mit Taxi für 300.000 IDR hält sich der Eindruck. Gut, es ist nicht sauber, aber nach Sumatra und Java kommt es uns so vor ;)
Und dann überall Blumen, Statuen, Tempel. Jedes Haus hat einen Familientempel. Und die fallen einem sofort ins Auge. Die Menschen tragen bunte Sarongs. Viele lachen. Alles ist grün von Reisterrassen und dschungelartiger Vegetation.

Man hat direkt so ein Gefühl, so ein bisschen magisch.

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Auf Bali sind fast alle Hinduisten. Der Alltag der Balinesen ist von Zeremonien geprägt. Jeden Morgen werden Opfergaben gebracht. Blüten und gefärbter Reis in Schalen aus Bananenblättern sollen, wenn höher gelegt Gnade von den Göttern bringen, wenn auf den Boden gelegt die Dämonen verscheuchen. Selbst unser gemieteter Roller hat jeden Morgen ein Schälchen bekommen :)

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Angekommen nahe Ubud auf Zentral-Bali, in der Sunrise Villa, ist uns direkt der Duft in die Nase gestiegen.

Räucherstäbchen.

Die werden nämlich mindestens jeden Morgen angezündet. Und das riecht wirklich toll. Im Rest von Indonesien roch es meist eher nach diesen Müllhaufen die angezündet wurden, weil es kein richtiges Abfallsystem gibt.
Die Sunrise Villa liegt auf einem Hügel an einer Straße, die kurvenreich direkt nach Ubud Zentrum führt. Die Aussicht von unserem Zimmer ist traumhaft: Palmen und Reisterrassen. Immer eine leichte Brise auf der riesigen gemütlichen Terrasse. Und es gibt einen wunderschönen Infinity-Pool.

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Dann unser Standard: Roller gemietet für 55.000 IDR den Tag und losfahren.

Ubud selbst gefällt uns auf Anhieb sehr.

Klar, es ist touristisch und teilweise auch sehr überlaufen. Aber neben den schrecklichen „I love Ubud“ Shirts und Billig-Sarongs gibt es auch viele kleine süße Geschäfte mit richtig hübschen Klamotten, Accessoires und natürlicher Kosmetik.

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Alles ist irgendwie künstlerisch und „back to nature“ angehaucht.

Spa’s und Yoga warten an jeder Ecke. Genauso wie Galerien mit Bildern und Kunsthandwerk. So haben wir uns ein handgemachtes Küchenmesser aus recycleten Autoblattfedern eines Familienbetriebes zugelegt. Die Restaurants und Cafés wirken meist hip und sind sehr einladend. Tatsächlich kann man hier richtig richtig gut essen gehen. Westlich und indonesisch bzw balinesisch. Das Ambiente ist traumhaft.

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Und dann ein paar Meter aus der Stadt rausgelaufen, wenige Minuten, und sofort ist alles ruhig. Saftig grrüne Reisterrassen. Ein Hahn kräht. Bauern mit diesen typischen spitzen Hüten arbeiten knietief im Feld. Ein Kokosnuss-Verkäufer. Ab und zu ein Kranich. Schön!

Die Seele fühlt sich wohl.

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Ubud kann dann noch mit dem Monkey-Forest aufwarten. In dem kleinen Wald sind wahnsinnig viele Affen, die keine scheu haben und super neugierig sind. Obwohl wir nichts zu Essen für die Äffchen gekauft haben und es wirklich nicht drauf angelegt hatten, hockte schon bald einer auf dem Rucksack, am Arm, auf den Kopf, immer auf der Suche nach was Essbaren. Oder ein Stück Plastik. Interessante Erfahrung…

Gerade die ganz kleinen Affenbabys sind sehr süß!

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Natürlich haben wir uns auch an Yoga versucht. Bei Yoga Barn gibt es eine richtig schöne Anlage mit offenen Räumen in die Natur, alles aus Holz. Wir waren dann aber etwas überfordert beim Power Yoga mit den Verrenkungen.
Einen Kochkurs haben wir auch gemacht, bei Paon Cooking Classes. In einem traditionellen balinesischen Anwesen haben wir viele Gerichte gekocht und gegessen, immer in der Hoffnung, dass es mir nicht zu scharf wird. Es war super lecker und wir hoffen zu Hause was davon hinzubekommen.

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Abends kann man dann im Spa entspannen. Für gerade mal 200.000 IDR wurden wir für 2,5 Stunden durchmassiert von Kopf bis Fuß, Peeling, Öl, Rosenblüten-Badewanne und Dusche eingenommen. Herrlich! Jetzt sind wir süchtig danach…

So kann man es sich gut gehen lassen.

In einigen der zahlreichen Tempel Ubud’s finden jeden Abend traditionelle Tänze statt. Schon tagsüber kann man an jeder Ecke Karten dafür kaufen. Wir haben uns den Kecak-Tanz angesehen, in dem viele Männer Kecak -tschak -tschak singen und eine Version des Ramayana aufgeführt wird. Sehr eigen, aber wir haben Spaß beim Zusehen gehabt.

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Und alle Bilder und alle Erklärungen können doch nicht darstellen wie es auf Bali ist. Es hatte einen Vibe dort. Man spürt den Hinduismus.

Ein Balinese sagte uns, dass Balinesen maximal nur einen Tag Streit haben. Abends wird im Meeting Room (den jedes traditionelle Familienhaus auf Bali hat) so lange diskutiert bis Friede herrscht. Damit man am nächsten Morgen wieder mit einem Lächeln aufsteht. Deswegen lächelt jeder Balinese immer, vor allem morgens.

Und das spürt man und geht irgendwie in einen selbst über!

 

 

Bukit Lawang – auf den Spuren der Orang Utans

Ein Tag und neun Stunden unterwegs

von Münster, zuletzt in einem Flieger nach Medan auf Sumatra, wo wir die einzigen „Westlichen“ waren. In einem Auto mit einem Fahrer, der die Hupe häufiger benutzte als die Bremse, durch den Dschungel auf Straßen, die den Namen nicht verdienen. Mitten in der Nacht mit den schweren Rucksäcken über eine wacklige Brücke „self-made“ einen reißenden Fluss überqueren. Und dann endlich, endlich da. Am anderen Ende der Welt. Mitten im Nirgendwo mit dem Sound des Dschungels auf den Ohren. Yeah!
Nach der freundlichen Begrüßung im Junia Guesthouse (6,50€/ Nacht) unter anderem auch von einer niedlichen Baby-Katze sind wir ins Bett gefallen und haben erstmal ausgeschlafen…
Am nächsten Tag mussten wir feststellen, dass uns Bukit Lawang auch im Hellen gefiel. Viele Hütten direkt an einem Fluss gelegen, etwas Müll hier und da wie in Südostasien üblich, nette Menschen, saftiges Grün überall. Ab und zu ein Reifen mit Passagier auf dem Fluss. Nachmittags ein Regenschauer. Es heißt ja auch „Regen“-Wald und das kühlt die Luft etwas ab. Schön!

Dann ging es endlich los.

Nächster Tag, 8:00 Uhr morgens, bereit für den Dschungel. Für die Orang Utans. Deswegen wollten wir hierher.
Los ging es dann tatsächlich erst um 8:30 mit einem anderen deutschen netten Paar (Tobias & Isabelle) und Imam, unser Guide vom Junia Guesthouse. „Packen wir’s“ und „Langsam aber schnell“ waren seine deutschen Lieblingssätze. Er war wirklich verrückt drauf und das hat Spaß gemacht.
Direkt nach der „Dschungel-Grenze“ ging es super steil rauf. Und runter. Klettern, dreckig machen, schwitzen. Wahnsinn, hätten wir nicht gedacht.

Der Dschungel an sich war ein Traum.

Riesige Bäume, alles so grün, überall wächst was, matschig, Wurzeln und Lianen als Kletterhilfe, hier und da ein kleiner Bach und überall dieses laute Zirpen von den Zirkaden. So wie im Bilderbuch und doch noch so viel eindrucksvoller, auf Fotos nicht festzuhalten. Wir hätten nicht gedacht, dass wir so beeindruckt sind, wo wir doch dachten schon mal in einem Dschungel gewesen zu sein (Thailand).

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Und dann nach noch nicht einmal einer Stunde der erste Orang Utan. Wow.

Es folgten noch viele, bestimmt zehn. Viele mit Babys. Man muss dazu sagen, dass meistens wenn wir einen Orang Utan trafen auch andere  Gruppen da waren. Die Orang Utans waren sehr zutraulich, kennen die Plätze. Es handelt sich bei diesen um die 1972 Ausgewilderten mit ihren Kindern, die dann in der Wildnis geboren sind. Die ganz Wilden bekamen wir nicht zu sehen, auch kein Männchen.

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Weiterhin sahen wir einen Hornbill (Vogel) und einen Peacock (Pfau). Beides sehr selten und unser Guide war richtig happy. Und riesige Ameisen waren überall, sowie riesige Schmetterlinge und Mücken.

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Ein Peacock (Pfau). Seine Rufe hallen durch den ganzen Dschungel.

 

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Zwei Hornbills. Wenn sie fliegen, dann macht das laute Flügelgeräusche. Nur wenige schaffen es ein Bild zu schießen.

 

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Thomas-Langur. Diese Art lebt nur in Nord-Sumatra. Uns kamen sie ganz nah. Sehr süß!

Nach einem sehr steilen Anstieg konnten wir Dschungel-Aussicht genießen und dann ging es bergab bis zum Fluss, der auch durch Bukit Lawang fließt. Durch den mussten wir dann barfuß zweimal durchwaten und waren in unserem „Camp“.
Die Zelte waren lediglich Plastikplanen, die Matten waren solche Selbstaufblasbaren kaputten, die stanken. Wir waren richtig unglücklich mit unserer Situation. Augen zu und durch.
Nach einem wirklich sehr großen vielfältigen Abendessen, erlebten wir dann unsere Horror-Nacht. Aber im Nachhinein ist es doch alles nicht mehr so schlimm.

Unser Deluxe-Zimmer :D
Unser Deluxe-Zimmer :D

In unserem Camp hatten wir auch noch Besuch:

Jacky mit Baby und 7jährigem Kind. Die drei waren herzzereißend. So nah waren wir einem Orang Utan noch nie. Gerade Jacky verhielt sich so menschlich, wie sie schaute wo die Guides sind um vielleicht doch noch schnell zu den Keksen zu schleichen. Schließlich kam sie zu uns und klaute meinen Kaffee! Ein Schluck und weggekippt das Zeug.

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Jacky’s Kind.

 

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Jacky mit Baby. Sie waren die ganze Zeit bei uns im Camp :)

Das Gesicht, die Augen, das Verhalten, die Ohren, das Sorgen um das Baby. Sie sind uns so ähnlich und gehören irgendwie in keinen Zoo. Man hat das Gefühl sie verstehen uns. Und doch ist es auch beeindruckend wie sie mit ihren vier Armen von Baum zu Baum schwingen und sich an dünnen Ästen zum nächsten Baum fallen lassen.

Die drei waren die ganze Zeit da und haben uns unsere Zeit im Camp echt versüßt!

Früh am Morgen ging es dann zu einem schönen Wasserfall und danach sind wir mit großen zusammengebundenen Reifen circa 45min zurück nach Bukit Lawang getubt. Das war auch ein nasses Abenteuer und war wirklich spaßig!

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Auf dem Fluss sind wir getubt!
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Die Reifen für’s Tuben müssen zwei Stunden den Fluss rauf getragen werden!

In Bukit Lawang haben wir dann geschlafen wie die Babys… Am nächsten Tag wartet schließlich der Toba-See…

 

 

St. Peter-Ording in 4min und 35sec

Die Sonne kitzelt auf der Haut, der Wind zersaust das Haar, die Lippen schmecken nach Salz, die Weite lädt zum Tanzen ein. Das ist die Nordsee!

Ein Video sagt mehr als Worte…

Also angucken, genießen, träumen und sich vielleicht bald mal auf den Weg machen nach St. Peter-Ording um so richtig durchzuatmen :)

 

St. Peter-Ording – der hohe Norden

… gedreht wurde mit unserer neuen GoPro Hero 3+ black und mit der Nikon D5100.


Sankt Peter-Ording

liegt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Es hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“.

Charakteristisch für St. Peter-Ording, kurz St. Peter und ganz kurz SPO, sind der Strand: Etwa 12km lang und bis zu 2km Kilometer breit. Sowie die Dünen, die Salzwiesen und die für diesen Landstrich untypische, nachträglich angepflanzte Bewaldung, die hauptsächlich aus Kiefern besteht.

Typisch sind die Pfahlbauten, die es sonst in dieser Form nirgendwo auf der Welt gibt. Auf die vier Strandbereiche verteilt stehen rund 1.400 Strandkörbe. Auch die vielen Kitesurfer sind aus St. Peter nicht mehr wegzudenken.

 

Traumstrände, unsere allerliebsten!

Everything is better at the Beach… Even Rain!

Wir lieben Strände. Wirklich sehr.
Türkis-blaues Meer, weißer Sand, das Rauschen der Wellen. Das macht uns glücklich. Deswegen sind wir auf jeder Reise auf der Suche nach neuen unglaublichen Stränden, wo wir uns in die Brandung stürzen und die Tage mit einem guten Buch verbringen können…
Mittlerweile sind da schon ein paar ganz besondere Strände zusammen gekommen. Entweder war das Wasser super klar, oder die Landschaft besonders beeindruckend. Der Sand besonders fein oder die Möglichkeiten sich zu entspannen optimal. Egal, die Athmosphäre hat an all diesen besonders schönen Orten einfach gestimmt und wir empfehlen jeden weiter ;)

Hier eine kleine Gallerie mit unseren allerliebsten Traumstränden, die wir je besucht haben!

Schaut selbst, wie schön unser Planet sein kann :)
Einfach ein Foto anklicken und dann wisst ihr, wo es aufgenommen wurde…

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Diese schöne Liste unserer Traumstrände wird immer brav erweitert, wenn wir neuen wunderschönen Stränden begegnen :)


 Hier lest ihr mehr zu unseren Traumstränden: