Kilimanjaro – unsere Erfahrung auf 5895m

„It’s just a piece of cake“ sagte uns Laurence, unser Guide, als wir schnaufend die letzten 100m des höchsten freistehenden Berges der Welt bestiegen. Kopf ausschalten, gehen, einfach weitergehen und nicht denken. Hakuna matata – don’t worry…

 

Doch von vorne: Ungefähr vor drei Monaten buchten wir die Besteigung des Kilimanjaro online über Ashante Tours. Es war beschlossen. Über die vergangenen Monate zuvor hatten wir uns viel Gedanken über unser Equipment gemacht. Denn man durchwandert verschiedenste klimatische Zonen. Am Fuß des Berges herrschen trockene 30°C. Danach trifft man auf feuchtwarmen Bergregenwald, kommt dann in kalte Geröllwüsten bishin zur schneereichen Gletscherlandschaft mit Temperaturen von -15°C und starken Winden. All das muss durch gute Kleidung und Ausrüstung abgedeckt sein.
Ein weiterer Punkt ist die körperliche Fitness. Trotz eindeutiger Ratschläge fiel unsere physische Vorbereitung aufgrund neu begonnender Jobs recht spärlich aus. Zum Glück stellte sich in unserem Fall heraus, dass man sich als halbwegs fitte Mitt-/Endzwanziger keine Sorgen machen braucht (nachahmen nur bedingt empfohlen).
Bezüglich der Route und Länge unseres Treks, entschieden wir uns für die Machame Route, da sie landschaftlich die schönste sein soll und für 7 Tage, also ein Tag mehr Aklimatisierung als zwingend nötig. Wir waren schließlich noch nie so hoch und wollten es unbedingt schaffen.
Am Machame Gate begann also unser Trek.

Das Erste, was man von unserem Guide hörte war „Pole Pole“ („langsam, langsam“).

Und so wanderten wir ganz gemächlich durch den Bergregenwald von 1800m auf 2835m bis zum Machame Camp. Die Vegetation änderte sich gewaltig. Der tropisch-nass-kühle Regenwald, durchzogen von Wolken, lichtete sich zunehmend zu trockenem halbhohen Bäumen und Sträuchern.

Im Camp fanden wir schon unser Schlafzelt und „dining tent“ vor. Ja, richtig gehört. Gegessen wird in extra Zelten. Und da wir eine „Private Tour“ gebucht hatten, hatten wir ein Essenszelt für uns zwei. Anfangs kam uns das ganze Ambiente etwas dekadent vor: Essenszelt mit Tisch und Stühlen, Tischdecke, Metallbesteck und – geschirr. Ist das wirklich nötig fragten wir uns, wo sich doch unsere bisherigen Treks auf das Allernötigste beschränkten? Doch wir werden uns noch über diese Annehmlichkeiten freuen, insbesondere wenn es einem hundeelend geht…

Der zweite Tag führte uns ins Shira Cave Camp auf 3750m. Dort begann für mich (Johannes) eine 2,5 tägige Kopfschmerzodysse. Da ich eh anfällig dafür bin, musste es wohl so kommen. Nichtsdestotrotz ging es immer weiter hinauf. Steine, sengende Sonne, Geröll, Erika-Pflanzen, keine Pflanzen, Wände hochklettern, geradeaus, runter, Wolken.

Täglich waren es dann nur wenige hundert Höhenmeter, die wir aufstiegen um eine optimale Aklimatisierung zu erreichen. Wir bemerkten, dass unsere Körper unter der Höhe litten. Ein reichlich erhöhter Ruhepuls, eine niedrige Sauerstoffsättigung (bei 3900m gerade mal 89%) und eine erhöhte Atemfrequenz waren die Antwort. Nebenbei versuchten wir so viel wie möglich zu essen, worauf unser Guide penibel achtete. Die sanitären Anlagen, insofern vorhanden, brachten uns an unser Limit. Insbesondere wenn „Luftanhalten“ bei der immer dünner werdenden Luft unmöglich wurde.

Schnell wurde das Klima kühler und die Umgebung lebendsfeindlicher, wenn auch unglaublich schön.

Wir wurden mit fantastischen Ausblicken belohnt und wandelten über den Wolken. „Pole, Pole“ machte nun immer mehr Sinn. Bei einigen unserer Mitstreiter zeigten sich schon bald erste Anzeichen von Überanstrengung. Gespräche wurden immer weniger. Jeder konzentrierte sich auf das Bevorstehende. „Walk high, sleep low“ füllte die Tage. Es folgten das Barranco Camp und das Karanga Camp.

Nach und nach gewöhnte man sich an die Höhe, bis man schließlich im Base Camp (Barafu Camp) auf 4600m ankam und der finale Aufstieg zum Uhuru Peak bevorstand. Das bedeutete, dass wir um Mitternacht das Wichtigste zusammenpackten und zum Gipfel aufbrachen. Mit Kopflampen bewaffnet und allem angezogen, was wir dabei hatten, ging es los.

Eine Reihe von kleinen Lichtpunkten schlängelte sich schon die erste Anhöhe empor.

In den folgenden sechs Stunden holten wir fast alle ein. Wir schauten in schmerzverzerrte, nach Luft japsende Gesichter. Vielen machten die letzten 1200 Höhenmeter extrem zu schaffen. Auch Nina verfiel in eine Art Trance und fühlte sich alles andere als gut. Die Temperaturen fielen immer weiter und der Wind nahm deutlich zu. Um kurz nach fünf Uhr erreichten wir den Stella Point (5756m). Dort gab es eine kleine Pause mit heißem Tee. Die letzten 45 Minuten begannen, bis wir das Dach Afrikas erreichen sollten. Vorbei an Schneefeldern und Gletschern führte uns der Pfad.

Schließlich gingen wir über eine leichte Anhöhe und der Blick war frei auf den höchsten Punkt. All die vergangenen Tage hatte man den Berg vor sich und nun endete der Weg über den Wolken.

Es ging einfach nicht mehr höher auf diesem Kontinent.

 

Die aufgehende Sonne tauchte den Gipfel und die darunter liegende Wolkendecke in ein magisches Licht. Wir hatten nicht damit gerechnet, welches unvergleichliches Glücksgefühl uns durchströmen würde als wir auf 5895m standen. Tränen standen uns in den Augen. Wir nannten es Mounteneering High. All die Anstrengungen waren in diesem Moment vergessen. Dieser Moment entschädigte für die 60 Stunden Kopfschmerzen, für Nina’s Wahrnehmungsstörungen, für die arschkalten ich-muss-pipi-mitten-in-der-Nacht Momente, für die ständig laufende Nase und dafür, dass man auf jegliches Fünkchen Komfort verzichtete in dem sogenannten „Urlaub“. Es war geschafft. Wow.

Nach dem obligatorischen Foto vor dem Gipfelschild drängte uns Laurence wieder zum Abstieg.

Diese Eile hatte einen konkreten Grund. Zwei Tage zuvor ist nämlich ein Tourist aufgrund eines Lungenödems kurz vor dem Gipfel gestorben. Auch heute sollte noch ein Rettungshubschrauber mehrere Höhenkranke vom Berg holen müssen. Innerhalb der nächsten zwei Stunden ging es also im rasanten Tempo zurück zum Base Camp.

Dort angekommen erholten wir uns ein wenig, aßen etwas und stiegen weiter ab. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass wir zum Lower Camp absteigen sollten um hier eine letzte Nacht zu schlafen. Allerdings lockte uns der Gedanke an eine warme Dusche und ein frisch gemachtes Bett. So entschieden wir uns den Abstieg direkt zu wagen. Im Nachhinein war es nicht unsere beste Idee. Die 4100 Höhenmeter in einem Gewaltmarsch hinunterzueilen quittierten uns unsere Knie und Muskeln mit barbarischen Schmerzen. Selbst Laurence meinte er habe das in den letzten zehn Jahren nur vier Mal gemacht. (Haha, danke für die späte Info…) Vom Regen völlig durchnässt erreichten wir nach zermürbenden neun Stunden das Gate. Nochmal würden wir das wohl nicht machen. Aber wir haben es echt geschafft und sind vollgepumpt mit Glückshormonen!

Das war unser Weg zum Dach Afrikas. Die Eindrücke und Erfahrungen werden wir nicht mehr vergessen. Es war ein einzigartiges Erlebnis, dass wir jedem empfehlen. Jedoch sollte man sich auch der Anstrengungen und Gefahren bewusst sein.
Ob wir noch einen weiteren der Seven Summits besteigen werden, wissen wir noch nicht, aber die Verlockung ist aktull ziemlich groß!

 

 

Bali – Meine Tipps für Canggu und Umgebung

Drei Monate verbrachte ich in Canggu mit einer Freundin im Rahmen meines PJ’s (Praktisches Jahr, Medizin-Studium). Ich hatte eine wahnsinnig schöne Zeit und kann nach nun insgesamt 5 Monaten Indonesien sagen, dieses Land ist einfach fantastisch. Seitdem werde ich immer wieder nach Tipps für Canggu und Umgebung gefragt, die ich dann als Dokument per Mail versende. Hier nun einmal aufbereitet und einfacher zugänglich mein kleiner Guide.

 

Von A nach B:

  • Scooter! 50K pro Tag ist ein guter Preis, 700-800K für einen Monat sind auch i.O.
    • Immer so 50K extra packen für eventuelle Abzockekontrollen durch die Polizei
    • Scoopie mag ich am liebsten, aber alles andere ist auch völlig ok
    • Traut euch, Canggu ist super zum Erlernen
  • Grab (ähnlich Uber, nur noch günstiger)
  • Wenn Taxi, dann die original Blue Bird Taxi (da gibt es auch eine sehr gute App)
    • CAVE: in Touristenregionen ist Grab, Blue Bird, etc angeblich verboten (Taxi-Mafia) – einfach aufpassen, dass man sich an „versteckten“ Ecken mit seinem Fahrer trifft
  • Private Driver
    • Über eure Unterkunft erfragen oder, was wir oft gemacht haben, die Grab-Fahrer (die gut englisch konnten) ansprechen, Nummer einspeichern und bei Bedarf direkt anschreiben. Wir hatten ziemlich schnell ein Netzwerk aufgebaut und Freunde gewonnen.

 

Canggu

Was kann man hier machen? Wozu sollte ich nach Canggu? Was sind meine Tipps für Canggu?

Für Party; Surfen (auch Anfänger); Essen; Strand; das Leben genießen; in Canggu gibt es einige, die auch länger bleiben.

  • Unsere Unterkunft: Monatsweise 5 Mill IDR = 300€ (Pool, gut gelegen) -> Sirkus Guesthouse (AirBnB)
    • Tipp: Wenn ihr länger vor Ort seid, dann schaut euch um, fragt direkt bei AirBnB an und verhandelt vor Ort eine Langzeitmiete aus
  • Restaurants:
    • Zu allererst Frühstück: egal wo: Smoothie Bowl/ smashed avo (ich vermisse es so!)
    • Ruko Cafe & Shaddy Shack (Frühstück), satu-satu (bester Kaffee in Canggu, gute super günstige smoothie bowl)
    • QCafe Bali (unser Kater-Frühstück – Zucchini-Pancakes mit Lachs, pochiertem Ei und Avocado, gratis Kaffee dazu)
    • Berawas kitchen (die Nudeln ganz hinten links, günstig und gut)
    • Betelnut Cafe (burger, organic food)
    • Pomelo Cafe (alles gut und lecker)
    • Crust (pizza)
    • Warung: Die Straße bei Crust weiter hoch vom Strand weg, links Coco Markt, da ist rechts ein Warung grün und offen (sehr günstig und gut)
    • Warung Bu Mi: Die Touristenvariante, trotzdem noch günstig und lecker, etwas „westlicher“

 

  • Sonntag und Samstag ist immer Markt, da wo das Betelnut ist (Handwerkliche Sachen)
  • Fahrtwege: Nutzt die Shortcuts, nicht außenrum fahren
  • Geldautomaten: bei Canggu Square/ Canggu Plaza ein Stück weiter Richtung Seminyak rechts in einem extra Häuschen, hier bekommt man das meiste Geld. Ansonsten zB noch beim Finns Beach Club.
  • Party: Old Mans (unser zweites Zuhause), danach am Strand Beach Party oder am Nachbarstrand Echo Beach (heißt verwirrenderweise beides Sands Bar)
  • Strand: Chillen & Sonnenuntergang bei Georg (Bali Bar), hier kann man auch surfen lernen, einfach fragen, kostet eigentlich am ganzen Strand überall dasselbe. Parken beim Finns Beach Club

 

  • Bening Spa: bestes Preis-Leistungsverhältnis für Massage (einfach über WhatsApp buchen)
  • Colors Nail Bali: Die Besten! Freitag ist von 12-18Uhr 50% off (vorher über WhatsApp reservieren)

 

Bali

siehe auch Indonesiens verzauberte Insel Bali und Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

  • Richtung Süden: Seminyak, Legian, Kuta – immer touristischer, maximal gut für
    • Party, party, party
    • Waterbom (Hammer Wasserpark für vergleichsweise viel Geld, lohnt sich aber)
    • und vielleicht einmal Potato Head Beach Club -> Luxus Chill Anlage zu deutschen Preisen, einen Spätnachmittag
  • Bukit Halbinsel im Süden:
    • Single Fin Beach Club für Sonnenuntergang (vorher einen Platz reservieren)
    • Balangan Beach für 1 Tag zum relaxen
    • Hindutempel Uluwatu direkt am Meer mit Affen
    • Insgesamt lohnen sich 1-2 extra Nächte vor Ort -> Sunhouse, Mandala Village (süß, aber abgelegen, mit roller alles machbar). Ansonsten schafft man das Ganze auch als Tagesausflug von Canggu
    • Luxus-Ausflug nach Nusa Dua (zB Westin Resort, sehr empfehlenswert, sau teuer)
  • Amed:
    • Tauchen/ Schnorcheln
    • schöner schwarzer Strand mit glasklarem Wasser, Sonnenuntergänge mit dem Vulkan Agung im Hintergrund
    • d’sawah Amed homestay and warung (nicht direkt am Strand aber kein Problem, man wird auch gefahren, leckeres Essen und liebe Besitzerin, schöne Zimmer)

 

  • Ubud:
    • 3-4N extra oder sogar als stressiger Tagesausflug möglich (Tempel, Tegallalang, schöne Roller-Strecken, Monkey-Forest) -> siehe auch hier
  • Jatiluwih
    • Riesige wunderschöne Reisterrassen
    • vorher einfach einen eurer Fahrer oder in eurer Unterkunft fragen, ob es gerade grün ist
    • vielleicht verbinden auf Rückweg von Munduk mit private driver oder von Ubud aus selber mit Roller

 

  • Munduk:
    • Bergdorf, sehr schön gelegen, hammer Aussicht, Wandern zwischen Dschungel/Reisterrassen/Wasserfälle
    • -> Maliana Homestay (einfach, ok)

 

  • Trek auf den Vulkan Batur:
    • Super easy, theoretisch machbar in 1-2h, sehr voll, aber schöne Aussicht oben
    • Wenn der Rinjani (unbedingt machen! siehe hier) geplant ist, lohnt es sich aber eher nicht

 

Umgebung

  • Gilis – paradiesische Traumstrände, bei allen 3 Inseln kann man günstig tauchen mit 100% Schildkröten-Wahrscheinlichkeit!, ebenso beim Schnorcheln sehr sehr wahrscheinlich, keine Autos/ Scooter, Boote fahren ab Padang Bai (Speed Boat), zwischen den Inseln sind es nur Minuten
    • Gili T.: die größte Insel, Party, Essen, viel los im positiven Sinne, am wenigsten idyllisch -> Rumah Cahaya (AirBnB, sehr nette Gastgeber)
    • Gili Meno: Honeymoon, schönste Strände -> Meno Dream Resort (einfach süß, etwas zu teuer)
    • Gili Air: dazwischen, aber nicht jeden Abend Party -> Goodtimes Bungalow (eher famililenfreundlich als jung und hip)

 

  • Lombok
    • Rinjani: 3N, auf 3726m, „teuer“, aber lohnt sich sehr (unbedingt machen! siehe hier)
    • Im Süden (Kuta): Umgebung, Strände mit Roller abfahren, vergleichsweise günstig Surfen lernen, aber mittlerweile auch sehr voll -> Kuta Lodge Homestay (akzeptabel wenn man nichts anderes findet)

 

  • Gili Gede oder andere secret gilis: absolutes „raus aus allem“, sehr sehr idyllisch, keine Autos, tolle nahezu unberührte Unterwasserwelt (Schnorcheln, Tauchen ist auch möglich) -> Via Vacare, Gili Gede (kein fließend Wasser, kaum Empfang, kein WIFI, keine Autos, Strom von 17-21h, maximale Auszeit)

 

  • Nusa Penida
    • -> Arsa Santhi Penida (empfehlenswert, eher Pärchen & Familien)
    • So stell ich mir Bali vor 20 Jahren vor, kaum was los, abenteuerliche Rollerpisten (nur für Erfahrene), nur an den Hot Spots Tagesausflügler von Lembogan zu Wasser und mit Autos zu Land
    • Tauchen in wirklich fast unberührten Riffs und Chance auf Mantas -> Sanctum Dive Center
    • Kelingking Beach ist einfach traumhaft (wer sich traut, klettert runter (auf eigene Gefahr!))
    • Angel’s Billabong, Broken Beach, Crystal Bay (ganz ok für den Sonnenuntergang)
    • Warung tu pande (lecker!)
    • Auch als Tagesausflug von Lembogan möglich, aber weniger empfehlenswert

 

  • Nusa Lembogan
    • -> Kakiang Lembogan Guesthouse (sehr süß, super nette Besitzer, alles recht neu)
    • Viel mehr los als auf Penida, trotzdem klein, süße Strände und alles mit Roller machbar
    • Sandy Bay Beach (unser Strand Favorit, Zugang über den gleichnamigen Club), Devil’s Tear, Nusa Ceningan (Secret Beach)

 

  • Java
    • Von Bali aus machbar: Ijen (Schwefelabbau, eine andere Welt, mitten in der Nacht wandern, blaues Feuer, Mondlandschaft, sauerster See der Welt)
    • -> Didus Homestay (sehr empfehlenswert, günstiger Trek ab hier buchbar mit guten Guides, super liebe Besitzerin, schöne chill out area)

 

So, das ist er – mein „Guide“. Ich hoffe die Tipps helfen weiter. Wir haben noch so viel mehr erlebt, dies sind nur die Highlights, möglichst kompakt dargestellt und die Liste ist trotzdem schon sehr lang. Indonesien und insbesondere Bali ist einfach umwerfend, traumhaft schön! Auch auf den zweiten Blick. Ich hoffe jetzt sogar noch auf den dritten Blick…

 

 

 

Providencia – eine Karibikperle

Providencia ist eine kleine Insel, gehört zu Kolumbien, liegt aber mit San Andrés als „Inselgruppe und Provinz San Andrés und Providencia“ in der Karibik näher bei Nicaragua als bei Kolumbien. Providencia ist nur 7 km lang und 4 km breit  und hat nur 5500 Einwohner. Damit geht es hier deutlich ruhiger und gemütlicher zu als auf der 90km entfernten Nachbarinsel San Andrés (Einwohner: 105.000). Hier gibt es keine riesigen Hotelbetonburgen oder überfüllte Strände. Hier hat man das richtige Karibikfeeling.

Der Grund, warum Providencia bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist, ist auch, dass die Anreise nicht einfach ist. Providencia ist nur mit klapprigen 16-Personen Flugzeug (mit hammer Aussicht) von San Andrés oder via 3-4h Katamaran-Fahrt ebenfalls nur von San Andrés erreichbar.

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Unsere Unterkunft

Gewohnt haben wir in einem kleinen bunten Häusschen, dem „Casa Sunset Hill“, mit Meerblick, Hängematte und Außenküche. Die Dusche war natürlich kalt, bei über 30°C aber eigentlich kein Problem. Wir haben uns in unserem Kaibikhäuschen sehr wohl gefühlt.

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Die lokalen Supermärkte sind verhältnismäßig gut ausgestattet,  sodass man sehr gut selbst kochen kann, wenn man wie wir die Möglichkeit hat.

Besonders der Alkohol ist sehr günstig, da man auf der Insel steuerbefreit ist (Bsp: Havana Club 20 000 COP/ ca. 7€).

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Die Insel

Mit unserem gemieteten Roller (65 000 COP/ Tag) waren wir mobil und erkundeten die Insel.

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Es gibt viele tolle Strände, an denen man fast immer ganz allein ist oder zumindest ein Plätzchen für sich findet. Das Meer leuchtet in den verschiedensten Blau- und Türkistönen. Die Sonne scheint jeden Tag um die Wette. Riffe zum Schnorcheln sind in erschwimmbarer Nähe zum Ufer. Hier sind wir richtig!

 

Almond Bay

Eine kleine süße Bucht mit Möglichkeit zum Schnorcheln.

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Southwest Bay (Bahia Sur Oeste)

Providencias längster Strand mit Möglichkeiten zu einem ausgiebigen Mittagessen.

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Manchineel Beach (Playa Manzanillo)

300m lang und wunderschön abseits von Straßen und Gebäuden gelegen. Ein Highlight ist die Roland Roots Bar, wo man herrlich in Hängematten ein kühles Bier genießen kann.

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Santa Catalina Island

Die Nachbarinsel Santa Catalina ist mit Providencia über eine lange, hölzerne Brücke, die man nur zu Fuß überqueren kann, verbunden. Hier gibt es auf dem Weg zum Morgans Head (links abbiegen) schöne Buchten, Ausblicke und Schnorchelplätze. Wir sahen unter Wasser und auf dem Weg im seichten Wasser sogar Stachelrochen.

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Die Orte und Buchten tragen hier alle zwei Namen. Einen Spanischen und einen Englischen. Der Grund hierfür ist die gesprochene Sprache: Kreol, Englisch mit spanischen Einflüssen. Schöner Nebeneffekt: Endlich spricht man mit uns auch Englisch.

 

Tauchen

Wir tauchten insgesamt 4mal (2 Tauchgänge inkl. Equipment 190 000 COP). Zu den Highlights gehörten Haie, Rochen und Schildkröten.  Etwas ganz besonderes waren aber die teilweise riesige Fischschwärme, in denen man als Taucher verschwindet. Wahnsinn! Auch umtauchten wir ein 1932 gesunkenes ca. 60m langes Schiff.

Die Farb- und Fischvielfalt, insbesondere aber die Korallen konnten nicht ganz mit den Tauchspots in Südostasien (zB Komodo; Nordsulawesi) mithalten, trotzdem genossen wir jeden Tauchgang!

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Bootstrip

Mit der Agentur „SCHEIDNER Tours“ unternahmen wir einen sehr schönen Bootstrip (75 000 COP pro Person) einmal um die Insel mit tollen Stops zum Schnorcheln, Baden und Bestaunen.

 

Morgans Head

Gehört zu Santa Catalina und ist auch schön vom Boot aus zu bestaunen, außerdem toller Schnorchel-Spot.

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Cayo Cangrejo

WOW! Der absolute Höhepunkt. Türkises, klares Wasser und das Beste: Schildkröten :) Wir lieben sie einfach…

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Providencias vorgelagertes Riff

…mit bisher unserer besten Sichtweite. Johannes tauchte bis zu 8,5m tief.

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Fazit

Wir haben unsere 5 Tage hier sehr genossen und uns von Tag zu Tag wohler gefühlt. Allerdings darf man auf Providencia nicht die völlig ungetrübte Idylle erwarten. Die Einheimischen legen offensichtlich nicht viel Wert auf Sauberkeit und Ordnung. So fühlt man sich als Westeuropäer hier und da doch manchmal ein bisschen unwohl, aber so ist nun mal Kolumbien und wir haben uns damit arrangiert.

Auf dem Weg zum Flughafen erzählte uns der Taxifahrer, dass ein größerer Flughafen für größere Flugzeuge geplant ist. Aber die Einwohner möchten ihr kleines Paradies so unberührt behalten und haben Angst vor den Folgen von mehr Tourismus. Deswegen haben sie sich geweigert, anzufangen zu bauen. Derzeit werden die bereits gelieferten Baumaterialen wieder für lau an die Einheimischen weiter verkauft. Die Gefahr scheint abgwendet und

wir hoffen, dass Providencia noch lange eine solch paradiesische Karibikperle bleibt!

 

 

Pazifikküste und Dschungel pur im El Cantil

Mit der kleinsten Maschine (15 Sitzplätze, 8 Passagiere mit uns eingerechnet), mit der wir je einen Linienflug hinter uns gebracht haben, ging es von Medillín, Enrique Olaya Herrera im Zentrum Medellíns, nach Nuquí. Stewardess, Sicherheitsanweisung oder Toilette: Fehlanzeige. Dafür wurde man für die Balance passend positioniert, es gab Ohrstöpsel gegen den Propellerlärm (es war trotzdem super laut) und man konnte den Piloten ins Cockpit gucken.

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Enrique Olaya Herrera, Medillín

 

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Flughafen in Nuquí

 

Nuquí

ist ein kleiner Ort an der Pazifikküste im Departamento de Chocó, in dem ca. 3.800 Menschen leben. Er besitzt einen sehr kleinen Flughafen und ist nur mit dem Flugzeug oder mit dem Boot zu erreichen, es führen keinerlei Straßen dorthin. Ein dichter Dschungel trennt die Küste vom Rest Kolumbiens.

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Nuquí

 

Nach dem Flug mit tollen Aussichten auf die riesigen Gipfel der Anden kamen wir in Nuqui an und wurden von Poso, einem der Hauptansprechpartner unseres Aufenthalts in der „Eco Lodge El Cantil“, in Empfang genommen. Die paar Koffer wurden mit einer Sackkarre schnell aus dem Flugzeug geladen und zu uns gebracht. Auf überflüssigen Schnick-Schnack, wie Gepäckband, ein Gate oder Metalldektoren wird verzichtet. Mit dem Boot ging es dann weiter zur 35 Minuten entfernten Lodge, direkt am Strand.

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El Cantil selbst besteht aus 6 kleinen Doppelhütten (ohne Strom, aber dafür mit romantischen Petroleumlampen) und der Speiseterasse mit Restaurant (hier gibt es zum Abend hin Strom, um Geräte zu laden). Internet oder Handyempfang sucht man hier ´übrigens vergebens.

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Die Hütten, alle mit Meerblick und Hängematten

 

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Hier wird das Essen serviert, hier: Frühstück

 

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Ausblick vom Restaurant

 

Das Essen ist für die abgelegene Situation sehr gut. Fisch muss man aber lieben, da es hier zu Mittag und Abend immer Fisch in allen erdenklichen Variationen gibt. Die Räume sind rustikal einfach, aber schön ausgestattet. Fenster oder abschließbare Türen sucht man vergebens. Dadurch fühlten wir uns, vor allem nachts unter unserem Moskitonetz dem Dschungel und dem Meer so nah wie selten zuvor.

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Die ganze Anlage ist mit viel Liebe gestaltet

… und bettet sich traumhaft in die kleine Bucht, in der der Regenwald sich bis ins Meer ergießt und sich sogar auf den großen vorgelagerten Felsen festkrallt. Wahnsinnig schön! Wirklich ein tolles Stück fast unberührte Natur findet man hier. Einsam, wild, friedlich, rauh. Ein Paradies mit so viel Natur, dass man gar nicht weiß, wohin man als erstes gucken soll.

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Uns standen eine Reihe von Aktivitäten zur Auswahl. Wir entschieden uns zunächst für die sogenannte

Poison-Frog-Tour

… eine vier stündige Trekkingtour durch den Dschungel hin zu einem Hügel, wo die Chance besteht die giftigen, bunten Gesellen zu bestaunen. Wir als Trekkingfans sind auf unsere Kosten gekommen.

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Später an diesem Tag unternahmen wir auch noch den Versuch zu schnorcheln, aber das doch recht aufgewühlte Wasser erlaubte keine gute Sicht. Auch scheint die Unterwasserwelt nicht vergleichbar mit den farbenprächtigen Riffen in Südostasien. Man hat wohl aber die Chance auf Großfische zu treffen. Wir entschieden uns allerdings auf Scuba Diving zu verzichten. Beim Schwimmen trafen wir noch auf eine kleine Gruppe von Delfinen, die in ca. 100m Entfernung an uns vorbeizogen.

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Am nächsten Tag unternahmen wir die…

Rio Jovi Tour

Wir wanderten ca. 2 Stunden entlang am Strand bis zum kleinen Ort Jovi, wo wir zwei Guides anheuerten, die uns mit einem traditionellen Einbaum den Rio Jovi hinauf zu einem Wasserfall, mit kleinen Pools zum abkühlen, stakten. Das Besondere war, dass der Regenwald ein dichtes Blätterdach über den Fluss formte und vor der Sonne schützte.

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Wieder zurück in El Cantil liehen wir uns ein Surfboard und genossen ein paar Rides auf Big Waves (siehe Fotos). Ok, wir standen zumindest und waren froh, dass unsere Kenntnisse von Bali noch vorhanden waren. Spaß hatten wir auf jeden Fall.

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El Cantil ist ein kleines Stück Paradies,

vor allem wegen der beeindruckenden Natur. Alle waren sehr freundlich, es gibt so viel zu tun. Von ca. Juni bis Oktober gibt es sogar Wale zu bestaunen. Die ganze Lodge hat sich dem Eco-Tourismus verschrieben und wir fanden, dass sie das gut umsetzen. Einzig und allein der Preis ist uns etwas zu hoch für das, was man bekommt. Surfbretter, Kayak’s oder Schnorchelausrüstug kostet dann nochmal extra. Außerdem sollte man wissen, dass es hier allgemein sehr feucht ist. Es regent häufig (wir hatten Glück und kein Regen) und die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass nichts trocken wird. Trotzdem haben wir uns sehr wohl gefühlt und jeder, der das nötige Kleingeld hat, sollte auf diesen Trip nicht verzichten. Hier geht es zur Buchung :)

 

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Einfach schön!

 

Salento – 3 Tage Kaffee, Berge und Wachspalmen

Salento ist ein kleines Dorf in der kolumbianischen Kaffeeanbau-Region, im „Eje Cafetero“, gelegen inmitten von Bergen auf einer Höhe von 1.895 Metern. Mit circa 7.000 Einwohnern ist das Dorf sehr klein und hat die troditionelle Architektur der Kaffezone Kolumbiens bewahrt.

 

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Unsere Anreise erfolgte von Bogotá per Flug nach Pereira und von da mit Taxi nach Salento. Wir trafen am Flughafen beim Warten (der Flug hatte natürlich 4 Stunden Verspätung) einen netten Kolumbianer, der uns beim Verhandeln mit dem Taxi half.
Angekommen in Salento ärgerten wir uns dann, dass wir ein Zimmer anstatt das gebuchte Zelt erhielten. Dafür ist die Lage vom „La Serrana“ einmalig schön und wir verssöhnten uns mit dem Zimmer. Das Hostel liegt mitten in den grünen Bergen, umgeben von Natur, circa 20min Fußweg von Salento entfernt.

 

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Tag 1 – Kaffee

Zuerst gönnten wir uns den ruhmreichen kolumbianischen Kaffee im Rahmen einer Kaffee-Finca Besichtigung (30.000 COP). Timothy, dem Besitzer der Finca Don Euduardo, erklärte uns vieles über Kaffee im Allgemeinen und insbesondere über Kaffee in Kolumbien. So lernten wir, dass die minderwertigen Bohnen für den einheimischen Kaffee genutzt werden und man deswegen in Kolumbien selten guten Kaffee bekommt. Wir sahen den kompletten Werdegang von der Kirsche zur gerösteten Bohne.

 

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Anschließend wurde der Kaffee der Plantage für uns frisch geröstet und wir durften probieren. Wir lieben Kaffee und sind voll auf unsere Kosten gekommen. Das Rösten war ein einfacher Prozess. Vielleicht sollten wir das mit unserer Siebträgermaschine zu Hause in Berlin auch mal ausprobieren? Woher kommt unser Espresso eigentlich? …

 

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Gewundert haben wir uns über die geringe Professionalität mit der hier angebaut wird. So wirkten die Kaffeepflanzen wahllos zwischen anderen Pflanzen zusammen gewürfelt. Moderne Maschinen nutzt man hier nicht, genauso wenig wie die anderen Farmen in der Gegend. Die Plantagen in Kolumbien sind sehr klein, jeder besitzt nur wenige Hektar und am Ende kommen alle Bohnen aller Farmen in einen Topf, sodass es quasi nur eine Sorte gibt. Dafür war ein kleiner Spaziergang über die „Plantage“ mit vielen verschiedenen Pflanzen umso schöner.

 

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Tag 2 – Action in den Bergen

Spontan entschieden wir uns fürs Downhill Mountain Biking bei einer kleinen Agentur namens „Salento Cycling“ (genau gegenüber von The Plantation House Hostel). Der Tag begann regnerisch. Aber mit der richtigen Kleidung… kein Problem. Wir konnten wählen zwischen hardtail (100.000 Cop) und softtail (150.000 COP) bikes. Wir entschieden uns für die günstige Variante.

Um 9:30 Uhr ging es dann los. Die Räder wurden auf den Pick-up geladen und wir nahmen auf der Ladefläche platz. Unsere Gruppe bestand aus 6 Leuten plus 2 Guides. Ca. eine Stunde ging es mit dem Pick-up steil bergauf. Zwischendurch überraschten uns ein paar Regenschauer. Aber wir hatten Regenjacken und Planen dabei um uns trocken zu halten. Auf dem Weg nach oben hatten wir tolle Aussichten auf den nebelverhangenen Bergregenwald. Mit zunehmender Höhe klarte der Himmel auf.

Oben angekommen (auf 3.400m) wurden die Fahrräder und Helme verteilt und eine kleine Sicherheitseinweisung gegeben. Dann ging es auch schon los. Zuerst fuhren wir in das Tal „La Cabonera“, in welchem wir unsere erste Bekanntschaft mit den Wachspalmen machten. Laut unserem Guide gibt es hier mehr als eine Millionen, deutlich mehr als im Valle de Cocora, dem berühmten Nachbarn (siehe unten). Dort stellten wir die Räder ab und unternahmen eine ca. 45 minütige Wanderung entlang der Hänge. Das war ein tolles Erlebnis mit wahnsinnig schönem Ausblick.

 

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Salento (23 von 31)

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Wieder zurück bei den Rädern gab es Sandwich, Chips, Bananen und Wasser. Und erst dann begann die eigentliche Abfahrt zurück ins Tal in dem Salento liegt. Entlang des unebenen, steinigen Weges hatte man nach Eingewöhnung an das Rad und die Bremsen reichlich Spaß. Die Fahrt dauerte grob geschätzt 1,5 bis 2 Stunden mit einigen Verschnaufpausen zum trinken und Aussicht genießen.

 

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Leider hatte eine Teilnehmerin Pech und stürzte relativ hart und konnte nicht weiterfahren. Glücklicherweise fährt immer der Truck hinterher und konnte sie aufsammeln und ins Krankenhaus fahren. Der Helm den sie trug, schütze sie aber zum Glück vor ernsthaften Verletzungen.
Zusammengefasst war es ein 100%  empfehlenswerter Ausflug.

 

Tag 3 – Wandern inmitten von 60m hohen Palmen, Dschungel und Bergen

Wir lieben es zu wandern. Und dieser Trek im „Valle de Cocora“ war einer unserer schönsten. Gestartet sind wir im flachen Grasland. Anschließend kletterten wir durch dichten Bergregenwald. Die „Brücken“ waren abenteuerlich, der Weg sehr schlammig, stetig bergauf mit einigen Hindernissen. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

 

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Salento (25 von 31)

 

Einen Zwischenstopp legten wir in Acaime ein, einer Finca, wo es Kolibris zu bestaunen gibt und man außerdem noch ein erfrischendes Getränk bekommt, welches im Eintrittspreis inkludiert ist.

 

Salento (26 von 31)

 

Anschließend sind wir immer weiter hoch nach La Montaña, ein schweißtreibender Abschnitt und konnten dann einen wahnsinnig schönen Ausblick genießen.

 

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Und dann endlich erblickten wir die Quindio-Wachspalmen in dem wunderschönen Tal „Valle de Cocora“. Die Palmen gibt es nur in Kolumbien, werden bis zu 60m hoch und sind damit die höchsten Palmen weltweit, sind der Nationalbaum, werden mehrere hundert Jahre alt und haben eine Wachsschicht auf der Rinde, welche die Indigenen für Kerzen nutzten. Man sieht noch heute die Stellen an denen die Wachspalmen „gemolken“ wurden. Die Palmen sind beeindruckend und in diesem Tal besonders schön anzusehen.

 

Salento (28 von 31)

Salento (29 von 31)

 

Nach circa 4 Stunden hatten wir den Trek geschafft (offiziell 5-6 Stunden) und ein Jeep brachte uns von diesem verwunschenen Ort in circa 30min zurück nach Salento.

Um auch die kulinarische Seite Kolumbiens zu erwähnen: Zurück in Salento gönnten wir uns ein typisches kolumbianisches Essen aus der Region für rund 8.500 COP pro Person (2,80€). Bestehend aus mehreren Kohlenhydratquellen, immer mit Reis, einer Art Fleisch und etwas Salat. Vorneweg meistens eine Suppe. Frisch und lecker!

 

Salento (31 von 31)

 

Fazit: Salento lohnt sich!

Mildes Klima. Ein typisches, schönes und vor allem sicheres kolumbianisches Dorf. Wandern, Kaffee, Natur. Wir hatten eine schöne Zeit!

 

 

Unsere Reiseroute durch Südafrika und Mosambik

Als Inspiration, als Anhaltspunkt bezüglich Preise, als eine mögliche Option für eure Reise – hier unsere Reiseroute quer durch Südafrika und Mosambik!

Wir haben in Kapstadt und Johannesburg jeweils einen Mietwagen gemietet und sind insgesamt von Ende Februar bis März 2016 4,5 Wochen über 6000km gefahren. Der Linksverkehr ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber machbar. Navigation lief sehr gut über Google Maps und Here. Grob haben wir eine gute Woche in Kapstadt und Umgebung verbracht und sind dann für gute drei Wochen nach Johannesburg – Krüger – Mosambik – Swasiland – St. Lucia – Durban – Drakensberge – Johannesburg als Rundreise gefahren. Als Reiseführer haben wir für Südafrika den von Stefan Lose genutzt und für Mosambik viel im Internet recherchiert.

 

Anreise

FLUG

25.02., 19:20 Düsseldorf – London – Johannesburg 26.02., 9:40

 

Johannesburg-Aufenthalt „Moafrika Tours“ 58€ pP (empfehlenswert)

 

FLUG

26.02., 20:15 Johannesburg – Kapstadt 22:30

 

Kapstadt & Umgebung

22 km, ca. 22min

4 Nächte Kapstadt

(26.02.- 01.03.) „Lovely garden flat“ über AirBnB 61,25€ (empfehlenswert)

  • Ankommen, Kaap De Goede Hoop, Boulders Piguin-Kolonie, Camp’s Bay, Clifton, Sonnenuntergang Tafelberg (Tafelberg erklimmen: Platteklip George (ca 1,5h, zum Sonnenuntergang)), Hout Bay, Chapman’s Peak Drive
  • Vorher geplant: Kirstenbosch Gardens (Summer Sunset Concert), Fallschirmsprung 120€

 

Kapstadt – Das schönste Ende der Welt

 

400km, ca. 4,5h (bzw mit Küstenweg 500km, 6,5h)

2 Nächte Mossel Bay

(01.-03.03.) „Modern Loft“ über AirBnB 68,92€ (empfehlenswert)

  • Entspannen, Grillen, Spazieren gehen
  • Blaize Trail (13km, ca 6h, Ausgangspunkt “Point“)

 

370km, ca. 4-5h (2 Möglichkeiten: über N2 oder N2 & R60)

1 Nacht Stellenbosch

(03.-04.03.) 35€ „Peaceful spot near mountain & town“ (für 1 Nacht empfehlenswert)

  • nachmittags Weinpicknick bei Warwick (400R + Wein, kurz vorher gebucht)
  • spätnachmittags Weinverkostung: Delheim (Cupcakes & Wein, kurz vorher gebucht)

 

Westkap – Mossel Bay & Stellenbosch

 

30-40km, ca. 40min

FLUG

04.03., 12:35 Kapstadt – Johannesburg 14:40

 

Nord-Südafrika

50km, ca. 30min

1 Nacht Pretoria

(04.03.-05.03.) „Spacious Lodge in Pretoria“ 35€ (für 1 Nacht empfehlenswert)

  • Ein bisschen durch die Stadt schlendern

 

380km, ca. 4h

2 Nächte Hazyview

(05.-07.03.) „Ashbourne-Honeymoon“ 64€ (sehr empfehlenswert, abgeschieden und idyllisch)

  • Unterkunft (kleines Bungalow, eigener Mini-Pool, Küche)
  • Panoramaroute (von unserer Unterkunft aus als Ausflug machbar)
    • Long Tom Pass
    • Wasserfälle
    • Gods Window
    • Bourkes Luck Potholes (unser Highlight)
    • Three Roundavels

 

116km, ca. 1h 45

2 Nächte Balule Private Game Reserve

(07.-09.03.) „Sausage Tree“ 296€ (sehr empfehlenswert, kleines Reserve, gutes Preisleistungsverhältnis)

  • 2 game drives pro Tag
  • All inclusive (außer Getränke)

 

63km, ca 1h (zum Phalaborwa Gate) à 122km zu Satara
88km, ca. 1,5h (zum Orpen Gate) à 50km zu Satara

 

1 Nacht Krüger Satara

09.-10.03. 64€ (nicht empfehlenswert, lieber draußen schlafen)

 

100km, Safari

1 Nacht Krüger Lower Sabie

10.-11.03. 35,50€ (nicht empfehlenswert, lieber draußen schlafen)

 

Auf Safari im Balule & Krüger Park

 

Komatipoort- Grenzübergang

 

Mosambik

372km, ca. 5,5h (+ Grenzübergang)

2 Nächte Chidenguele

11.03.-13.03. „Naara Eco Lodge & Spa“ 110€ (empfehlenswert)

  • Entspannen nach Safari
  • Strand, Spazieren, Dschungel

 

220km, ca. 3h

4 Nächte Tofo

13.03.-17.03. „Mozambeat Motel“ 35€ (empfehlenswert)

  • Strand (Praia do Tofo)
  • Peri Peri diving school

 

360km, ca. 5h

2 Nächte Bilene

17.03.-19.03. „Tenda Tora Lodge“ 48€ (najaaaa)

  • Zwischenstopp, Umgebung entdecken

 

Eine Woche mit dem Auto durch Mosambik

 

Swasiland

392km, ca. 6h

1 Nacht Swasiland

19.03.-20.03. „Wide Horizons“ 44€ (sehr empfehlenswert)

  • Unterkunft mit Ausblick genießen
  • Swazi Candles (Markt)

 

Nordost-Südafrika

315km, ca. 4h

3 Nächte St. Lucia

20.03.-23.03. “Monzi Tented Camp” 52€ (empfehlenswert)

  • Ausflug Safari mit zahlreichen Nashörnern (Hluhluwe-iMfolozi Park)
  • Hippo-Boots-Tour
  • Ausflug in die „Wetlands“ mit Strandbesuch

 

222km, ca. 3h

1 Nacht nahe Durban

23.03.-24.03. „Manaar House“ 76€ (najaaaa)

  • Durban anschauen (Stadt plus Strand)
  • Schnorcheln mit Haien (Blue Wilderness – Shark Cage Diving Adventures, Achtung: 40min von Durban entfernt)

 

233km, ca. 3h (+ Umweg Blue Wilderness)

3 Nächte Drakensberge

24.03.-27.03. „Inkosana Lodge“ 50€ (empfehlenswert)

  • Trekking mit Routen aus der Lodge, traumhaft!

 

412km, ca. 5h

FLUG

27.03., 19:20   Johannesburg – Düsseldorf 28.03., 10:00

 

Übersicht

 

Reisekosten:

Flüge

  • Düsseldorf – Johannesburg 528€ pP
  • Johannesburg – Kapstadt 104€ pP

Mietwagen

  • Kapstadt: 109€ (First, gebucht über autoeurope)
  • Johannesburg: 407€ (Hertz, gebucht über autoeurope)  

All-in-all (Flug, Mietwagen, Unterkünfte): pro Person 1950 €

 

Das ist sie, unsere Reiseroute „Südafrika & Mosambik“. Die Reise war einmalig, überraschend eindrucksvoll und wahnsinnig abwechslungsreich. Definitv ein Highlight und wir würden es sehr ähnlich genauso wieder machen!

 

 

Auf Safari im Balule & Krüger Park

Wir entschieden uns dafür unsere Safari auf zwei Wegen zu erleben…

 

Balule Private Game Reserve

Zuerst mieteten wir uns für zwei Tage in einer Lodge, die einem Private Game Reserve liegt, ein („Sausage Tree“ nach dem gleichnamigen Baum). Diese Lodges sind sehr teuer, es sind jedoch immer zwei Safaris täglich und alle Mahlzeiten inbegriffen. Die Safaris finden dann im hauseigenen Landcruiser statt und man fährt querfeldein durch das private Reservat, welches zum sogenannten Greater Krüger gehört. Es ist durch keine Zäune zum eigentlichen Krüger Nationalpark abgegrenzt, gehört aber den Eigentümern der wenigen Lodges. Diese können sogar Tiere einkaufen, die dann aber natürlich auch weglaufen könnten. So gibt es im Balule zum Beispiel kaum Gnus, weil die zahlreichen Löwen die eingekauften Gnus immer sofort wegfraßen, die Gnus in andere Gebiete flohen und man es dann aufgab. Zum Naturschutz wurden auch mal 30 Nashörner gekauft, zwei davon sind noch da.
Die Safari war dann einfach nur atemberaubend. Vorne auf dem Truck saß  immer Tembeh, der Ausschau hielt. Wenn er ein Tier erblickte fuhren wir oft direkt durch den Busch um es gut zu sehen. Tembeh sah einfach alles.

 

Die Löwen haben einen Büffel erlegt. Die Männchen fressen immer zuerst.

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Impalas sieht man wirklich immer und überall.

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Zwei Spitzmaulnashörner (Black Rhino). Sie sind etwas kleiner als die Breitmaulnashörner und sehr selten.

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Ein Großkudu.

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Eine ganze Büffelherde kreuzte unseren Weg. Mit dabei war auch ein süßes Baby.

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Abends ging es nach einem Sundowner noch bis in die Nacht weiter. Morgens ging es so früh los, dass wir den Sonnenaufgang bewundern konnten, der alles in orange-rotes Licht tauchte. Überhaupt änderten sich die Farben ständig.

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Den letzten Morgen regnete es dann die ersten 20 Minuten unserer Safari. Die Tiere interessiert das wenig. Sie freuen sich sogar über die Abkühlung, denn die Tage zuvor wurde es über 43°C heiß.
Wir sahen bis auf den Leopard alle der Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Leopard, Löwe). Und noch viele weitere Tiere. Wir haben sehr viel erklärt bekommen, auch zur Pflanzenwelt.

 

Ein junger Elefantenbulle wackelt mit seinen Ohren und trötet. Er will uns nur beeindrucken.

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Wir kamen den Tieren ganz nah. Sehr beeindruckend.

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Zwischen den Safaris hatte man Zeit zum Entspannen am Pool und das Essen war grandios. Man musste sich um nichts kümmern. Wir haben das sehr genossen.

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Krüger-Nationalpark

Dann wollten wir aber auch nochmal selber fahren, selber Tiere entdecken. Nach zwei Tagen rundum-sorglos-Paket, fuhren wir für zwei weitere Nächte in den Krüger-Nationalpark mit unserem kleinen Chevrolet. Die Straßen sind entweder geteert oder sandig, aber immer auch ohne 4×4 befahrbar. Sie dürfen niemals verlassen werden. Auch nicht von den professionellen Safari-Trucks. Das heißt, wenn man ein Tier in der Entfernung sieht, bleibt es dabei. Ferngläser sind hier Pflicht. Uns kamen die Tiere aber viel weniger schreckhaft vor als im Balule. Entweder sie sind mehr an Autos gewöhnt oder sie wissen, dass man ihnen nicht folgen kann.

 

Ein Impala-Männchen direkt am Wegesrand.

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Warzenschwein-Baby und Mutter. „Pumba“. Sie sehen nicht gut und kommen sehr nah.

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Bei der self-drive Variante ist man nun selber gefragt und muss Ausschau halten. Das wurde super anstrengend. Aber umso mehr freute man sich, wenn man ein Tier erblickt hatte.

 

Breitmaulnashörner (White Rhino).

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Eine von zahlreichen Giraffen. Sie entdeckt man fast überall.

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Klippspringer, eine Antilopenart. Sie schaffen es aus dem Stand mehrere Meter hoch zu springen.

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Hilfreich war es, wenn schon einige andere Autos irgendwo standen. Hier sahen wir fast alles aus dem Balule nochmal und kriegten unsere Big  Five zusammen. Den Leopard sahen wir gleich dreimal. Wenn auch nur aus weiter Entfernung.

 

Unser leider bestes Leoparden-Foto. Die Tiere sind sehr scheu.

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Zwei Löwen-Männchen. Zusammen mit noch zwei Löwen bilden sie ein Junggesellen-Rudel.

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Ein Elefanten-Baby.

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Zebras sind in etwa genauso häufig wie Giraffen. Sie verwirren Angreifer mit ihren Streifen.

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Ein Wasserbock-Männchen.

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Ein Flusspferd. Abends kommen viele an Land und grasen.

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Die Landschaft ändert sich ständig und ist an sich auch schon traumhaft schön.

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Einmal lief eine Löwin direkt an unserem Auto vorbei. Sehr eindrucksvoll.

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Wasserbock-Baby mit Mutter.

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Ein scheuer Schabrackenschakal in der Morgendämmerung. Ein Paar bleibt sich lebenslang treu.

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Eine Tüpfelhyäne, die ihren schlechten Ruf zu unrecht hat.

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Zum Schluss Johannes absoluter Liebling. Eine Leopardenschildkröte.

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Ingesamt haben wir über 1500 Fotos an den vier Tagen gemacht. Wir haben noch viel mehr gesehen als hier abgebildet. Es ist einfach überwältigend wieviel man sieht und wie groß die Eindrücke sind, die man auf einer Safari sammelt.

 

Noch etwas zum Thema Wilderei…

Wir hoffen, dass man das so noch lange erleben kann. Es ist einzigartig. Wieder der Gedanke: die Tiere gehören nicht in den Zoo. Besonders erschüttert hat uns jedoch, dass immer noch so viel gewildert wird. Im Balule, aber vor allem im Krüger. Elefanten wegen ihrer Stoßzähne, noch mehr Nashörner wegen ihres Hornes. Die Wilderer kommen ganz normal in den Park, finden ein Nashorn, senden die GPS-Daten. Nachts kommen dann andere Wilderer über den Zaun, häufig von Mosambik, und holen sich das Horn. Bei Vollmond sind alle besonders besorgt. In ganz Südafrika werden jedes Jahr 1200 Nashörner wegen ihres Hornes getötet, bei nur noch rund 25.000 Tieren weltweit. Die Spitzmaulnashörner (Black Rhino) sind dabei stärker bedroht als die Breitmaulnashörner (White Rhino). Das Horn wird vor allem im asiatischen Raum (in Vietnam) als Aphrodisiakum verkauft. In 3-7 Jahren soll das Nashorn ausgestorben soll. Zahlreiche Programme versuchen das zu verhindern. Teilweise bewachen Ranger die Nashörner mit einer 1:1 Betreuung. Richard, unser Safari-Guide im Balule, schätzt, dass es in fünf Jahren keine mehr gibt.

 

Westkap – Mossel Bay & Stellenbosch

Die beiden Orte Mossel Bay und Stellenbosch liegen in der Provinz Westkap im südwestlichen Teil Südafrikas. Passend zum Kontrastprogramm unseres bisherigen Roadtrips in Südafrika könnten die beiden Städte kaum unterschiedlicher sein…

 

Mossel Bay

Von Kapstadt ging es mit dem Auto nach Mossel Bay. Nach ca. 400km und 4 Stunden Fahrt kamen wir an. Mossel Bay mit seinen 60 000 Einwohnern liegt in der gleichnamigen schönen Bucht. Unsere AirBnB-Unterkunft, die “Sundowner loft” (eine liebevoll ausgebaute Dachgeschosswohnung von Darryl und Nadja), bot einen tollen Blick auf den Hafen. Vor allem das Frühstück konnte man so richtig genießen.

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Am ersten Abend unternahmen wir einen kleinen Spaziergang entlang der östlichen Küste bis zum Cape Saint Blaze. Auf dem Weg konnten wir zahlreiche Surfer beobachten.

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Landestypisch gönnten wir uns in unserem eigenen kleinen Garten einen südafrikanischen Braai zum Abendessen.

Am nächsten Morgen gingen wir zur Blue Shed Roastery im Ort. Ein rustikales Café mit guter Auswahl und leckerem Kuchen.

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Der Saint Blaze Trail, der am Leuchtturm beginnt und sich westwärts 13km entlang der Küste durch die raue Natur schlängelt, war eine anstrengende, aber mit fantastischen Ausblicken belohnte Wanderung.

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Wir beenden unseren Trek nach ca. 8km am Pinnacle Point Golfclub. Dort gönnten wir uns eine kleine Erfrischung, auch wenn wir uns, verstaubt wie wir waren, zwischen den „feinen“ Golfern fehl am Platz fühlten.

Anschließend verbrachten wir noch ein paar Stunden völlig ungestört am Strand und trauten uns sogar ins kühle Wasser.

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Für den Rückweg riefen wir uns ein Taxi (Tel.: 0829325809, 100 Rand).

Zum Abendessen gab es Fisch und Lamm am Hafen im „Kaai 4“. Lecker!

 

Stellenbosch – Wein soweit das Auge reicht

Stellenbosch, die nach Kapstadt älteste von Europäern besiedelte Stadt, liegt 50km von Cape Town entfernt. Bekannt ist das Gebiet vor allem für seinen Weinanbau. Malerisch schmiegen sich über 120 Weingüter in die leicht hügelige Landschaft. Die großen, alten Gebäude wirken sehr imposant in den riesigen, hübsch angelegten Gärten. Wenn man die Auffahrten, gesäumt von gewaltigen Bäumen, zu den Gütern entlang fährt, spürt man die Tradition, den Reichtum und die Idylle. Das Lebensgefühl scheint sich um die schönen Seiten des Lebens zu drehen.

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Wir wollten es den Kapstädtern gleichtun (die Picknick lieben) und hatten ein Weinpicknick (400 R + Wein) bei Warwick vorgebucht, was sich als Jackpot entpuppte. Mit den kulinarischen Leckerbissen im Korb und einer Flasche Chardonnay machten wir es uns auf großen Kissen unter einem Sonnenschirm auf einer Wiese bequem und genossen den Nachmittag.

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Danach fuhren wir etwas „angeheitert“ weiter zu Delheim und machten dort eine Weinverkostung mit dazu passenden Cupcakes (80 R p.P.).

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Wir fühlten uns richtig wohl hier.
Leckeres Essen und Wein in solch einem Ambiente, das ist unser Ding.

Wir kommen wieder!

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Unsere Reiseroute durch Indonesien

Insgesamt knapp 2 Monate sind wir unterwegs gewesen und haben uns vorher sehr lange mit einer geeigneten Reiseroute durch Indonesien beschäftigt. Und das hier ist das Ergebnis nach unserer Reise. Wir haben einiges vorher gebucht, aber auch Freiraum für spontane Buchungen gelassen. Teilweise fehlten uns nur die Unterkünfte, aber wir haben auch ganze Abschnitte inkl Flüge erst während unserer Reise gebucht. Dieser Mix hat für uns sehr gut gepasst.

Als Reiseführer diente uns der Stefan Lose von Indonesien, sowie Recherchen im Internet. Siehe auch hier für mehr Infos zu unserer Vorbereitung.

Die Highlights für uns waren die Orang Utans auf Sumatra, Bali, der Rinjani-Trek, die Bootstour vor Flores und Bangka in Sulawesi. Aber auch alle anderen Ziele wollen wir nicht missen.

Als Inspiration, als Anhaltspunkt bezüglich Preise, als eine mögliche Option für eure Reise – hier unsere Reiseroute durch Indonesien!

 

Anreise

FLUG

16.08. 15:25 Düsseldorf – Dubai – Kuala Lumpur 17.08., 15:05 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

FLUG

17.08. 20:55, Kuala Lumpur – Medan 20:55 (airasia, 65€)

 

 

Sumatra

4 Nächte Bukit Lawang – Junia Guesthouse (100.000IDR/ Nacht)

  • Nachts ankommen (Abholung durch Unterkunft)
  • 1 Tag Dorf anschauen/im Fluss baden
  • 2 Tage/ 1 Nacht Dschungel-Trek mit frei lebenden Orang Utans (70€ pP)

 

Bukit Lawang – auf den Spuren der Orang Utans

 

Bukit Lawang – Toba-See, mit Minibus vor Ort gebucht

 

3 Nächte Toba-See (TukTuk) – Tabo Cottages (350.000IDR/ Nacht)

  • Roller mieten und die Insel entdecken

 

Kurzurlaub am Lake Toba auf unserer Reise

 

Toba-See – Flughafen, 1 Nacht am Flughafen übernachtet

 

FLUG

25.08. 6:15, Medan – Yogyakarta 9:00 (airasia 75,5€)

 

 

Java

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (37,25€/ Nacht)

  • Kultur: Borobudur & Prambranan (Tempel)
  • Yogya anschauen (Kraton, Märkte)
  • Essensstände & Restaurants

Trip: Karimunjawa 4 Nächte (27.08.-31.08., 90€ pP)

  • inkl. Transport
  • Robinson Crusoe Feeling allein an paradiesischen Stränden, Schnorcheln, Bootsausflüge

 

Karimunjawa – Java’s Paradies

 

2 Nächte Yogyakarta – Gallery Prawirotaman (34€/ Nacht)

  • Sightseeing, Essensstände & Restaurants

 

Essen und Kultur in Yogyakarta

 

FLUG

02.09. 08:35, Yogyakarta – Denpasar 10:45 (airasia, 40€)

 

 

Bali

4 Nächte Ubud – Sunrise Villa Bali (51€/ Nacht)

  • Reisfelder, Tempel, Monkey-Forest, durch Ubud schlendern, Kochkurs, Yoga
  • Tagesausflüge mit Roller in die Umgebung (Gunung Batur, Jatiluwih, Tanah Lot, …)

 

Indonesiens verzauberte Insel Bali

Tempel, Reisterrassen, Vulkane & Landleben rund um Ubud

 

FÄHRE
06.09. früh inkl. Pick-up 250.000IDR pP. + Taxi 350.000 vom Hafen nach Kuta (Lombok)

 

 

Lombok

5 Nächte Areguling nahe Kuta – Kuta Owa Lodge (48€/ Nacht)

  • Surfen, Roller mieten, Strände in der Umgebung entdecken, Sonnenuntergänge genießen

 

3 Nächte Rinjani-Trekking (Green Rinjani, 176€ pP inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru)

  • 12.09.-14.09. klettern und eines DER Highlights unserer Reise erleben
  • inkl Pick-up & 1 Nacht in Senaru, inkl drop off und Fähre nach Gili Meno

 

Gunung Rinjani – Vulkantrekking auf 3726m

 

3 Nächte Gili Meno – Meno Dream Resort (45€/ Nacht)

  • Ausruhen, Strand, mit Schildkröten um die Wette Schnorcheln

 

3 Nächte Gili T – airbnb Rumah Cahaya (54€/ Nacht)

  • Strand, Essen, Schnorcheln, Relaxen
  • Fähre zurück zum Festland Lombok durch Unterkunft gebucht

 

FLUG

20.09. ca. 17:00, Lombok – Denpasar (16€, WingsAir)

STOPOVER Bali 1 Nacht Denpasar – Best Western Kuta Villa (23€)

 

FLUG

21.09. 6:50, Denpasar – Labuan Bajo 8:25 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Flores & Komodo

2 Nächte Bootstrip mit Flores XP (3.350.000 IDR pP)

  • Bootstour im Komodo-Nationalpark, Tauchen (25€/ Tauchgang)
  • Komodo-Warane, Traumstrände, die Freiheit genießen, die Farbenvielfalt des Wassers bestaunen
  • inkl Pick-up am airport

 

3 Tage mit dem Boot vor Flores & Komodo

 

1 Nacht Golo Hilltop Hotel (450.000 IDR)

 

FLUG

24.09. 11:20, Labuan Bajo – Denpasar 12:50 (Garuda, 174€ Hin&Rück)

 

 

Bali

3 Nächte Legian – Magani Hotel (1.200.000 IDR/ Nacht)

  • vor Ort ausgehandelt, Deluxe-Room, dieses hammer Hotel genießen
  • Surfen, Waterbom-Park (sehr witzig und touristisch)
  • mit Roller Bali’s Süden erkunden (Uluwatu, Single Fin)

 

FLUG

27.09. 12:20, Denpasar – Manado 14:55 (Garuda, 93€)

 

 

Nord-Sulawesi

5 Nächte Bangka – CoralEye (55€/ Nacht)

  • Ausruhen, Schnorcheln & Tauchen, privater Traum-Strand
  • Preis inklusive Essen, Unterkunft hat Transport organisiert

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

 

3 Nächte Bunaken – Two Fish Divers

  • Mit dem „Advanced Open Water Diver Kurs“ richtig gute Taucher werden
  • Unterkunft hat Transport organisiert

 

1 Nacht Manado – Hotel Gran Central (ca. 20€)

  • Umgebung anschauen, eher nicht so spannend, Zwischenstopp

 

FLUG

06.10. , 6:15 Manado – Jakarta – Kuala Lumpur 14:40 (LionAir, 138€)

 

 

Kuala Lumpur

2 Nächte AirBnB „Exklusive Stay #7 At Regalia KL“ (50€/ Nacht)

  • Stadt entdecken mit den Öffentlichen
  • „Food Tour Malaysia“ (160 RM)

 

FLUG

08.10. 9:50 Kuala Lumpur – Dubai 13:00 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

 

Dubai

1 Nacht AirBnB „Ensuite bedroom in Sheikh Zayed Rd“ (108€)

  • Burj Khalifa, Shopping Mall
  • Dubai ist so gar nicht unser Fall (heiß, künstlich, unnötig), wir werden nicht wiederkommen

 

FLUG

09.10. 8:30 Dubai – Düsseldorf 13:25 (Emirates, 578€ Hin&Rück)

 

Übersicht

Und damit ihr grob wisst, wo was liegt, haben wir hier für euch eine Karte erstellt:

 

 

Wir haben im Dschungel, am Strand und auf einem Vulkan übernachtet – 13mal sind wir mit dem Flugzeug abgehoben – es begnetete uns das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus – wir bereisten 15 indonesische Inseln

Und haben unendlich viele Eindrücke in diesem fantastischem Land gesammelt!

 

Noch mehr Infos findet ihr bei meinen Tipps zu Bali, insbesondere Canggu, wo ich im Sommer 2017 ganze 3 Monate gelebt habe!

 

 

Bangka – Relaxen im Coral Eye

Fünf wunderbare Nächte verbrachten wir hier. Und wir sind verliebt!

Bangka ist eine noch recht unbekannte Insel im Norden von Nord-Sulawesi. Mit nur fünf Resorts auf der ca 5,000 ha großen Insel, sowie gerade mal 2400 Einwohnern, ist hier wirklich nicht viel los. Eigentlich gar nichts, bis auf ein paar Schiffe, die man in der Ferne erblicken kann.

Das Coral Eye liegt an der westlichen Küste und ist etwas ganz Besonderes.

Es gibt ein Hauptgebäude und wenige kleinere Häuser drumherum. Im Haupthaus ist alles offen gestaltet und noch viel großzügiger als die Bilder anmuten. Alles ist sehr einfach, aber stilvoll und hochwertig eingerichtet. Es wurde viel Holz und andere Naturprodukte verarbeitet. Es gibt viele Relax-Areas mit wunderbarer Aussicht. In der Mitte befindet sich unter dem meterhohem Dach ein großer Tisch, wo alle gemeinsam essen.

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Das Essen ist der Wahnsinn. Der absolute Höhepunkt bildete ein 3m großer Blue-Marlin-Fish, der als Carpaccio serviert wurde. Frisch aus dem Meer von den lokalen Fishermen gefangen. Ansonsten gibt es Pasta, Nasi Goreng, Guacamole, … Lecker!

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Das allerbeste war für uns aber die Location:
Direkt an einem Traumstrand mit weißem Sand, türkisem klarem Wasser, Palmen und dem besten Hausriff, dass wir je beschnorcheln durften, liegt das „Resort“. Drumherum befindet sich nur eine kleine Ansammlung von 3-4 Häusern (Einheimische) und sonst nichts!

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Das heißt im Klartext: Man kann alles überall liegen lassen, nichts wird geklaut. Ja, selbst die Türen haben keine Schlösser! Man befindet sich im Paradies und das auch noch vollkommen allein. Nur die anderen Gäste sind noch da und das sind maximal circa 15, bestenfalls aus aller Welt. Und die zwei Hunde Skiffy und Piero.

Einfach nur fantastisch!

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Und was macht man außer das Leben zu genießen? Neben Schnorcheln,…

Tauchen!

Hier ist das Tauchen wirklich paradiesisch. Das liegt vor allem daran, dass hier nicht viele Tauchen. Die Riffe sind alle intakt und man fühlt sich wie in einem Aquarium. Besonders faszinierend sind die ganz kleinen Meeresbewohner: Schnecken, Seepferdchen, Shrimps, Krebse. Und die Fische: Clownfische ohne Ende, Lion-Fish, Frog-Fish, und so viele deren Namen wir nicht kennen. Sogar Blue Spotted Sting Rays, Bamboo Sharks! Unser Guide, Marco, zeigt uns alles :)

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Momentan sind die Gäste fast alle „Profi-Taucher“, obwohl das hier kein Tauchresort ist. Equipment, Erfahrung und Know-How übersteigt unseres bei Weitem.
So waren alle ganz aus dem Häuschen als wir ein Blue-ringed Octopus fanden. Erst gar nicht erkannt, wechselte er plötzlich die Farbe. Schön anzusehen.
Hinterher erfuhren wir, dass dieser Octopus nicht nur super selten ist, sondern eins der giftigsten Tiere des Ozeans. Einen Menschen kann er problemlos umbringen (er hat genug Gift für 26 Menschen). Ein Gegengift existiert nicht.
Aha. Wir kommen uns ganz schön ahnungslos vor.
Langsam keimt in uns die Idee auf, den Advanced Open Water Diver zu machen…

Wir haben auf Bangka tatsächlich ein kleines Paradies gefunden.

5 Tage lang haben wir kein Schlüssel benutzt, kein Geld in der Hand gehabt und unsere Flip-Flops erst gar nicht ausgepackt. Dafür haben wir absolute Ruhe in familiärer Athmosphäre am Traumstrand und dazu top Dive-Spots genossen.

Wir wollen zurück!

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